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Rohreinzug im Versorgungsnetz der GELSENWASSER AG

Erneuerungsstrategien für Wassernetze werden stark von den anzutreffenden Rahmenbedingungen – insbesondere dem demografischen und industriellen Wandel – beeinflusst. Viele Netzteile, die in der Blüte der industriellen Entwicklung noch auf Bedarfszuwachsraten ausgelegt wurden, sind heute zu groß dimensioniert. Deshalb ist – insbesondere auch aus Gründen der Erhaltung einer einwandfreien Trinkwasserqualität –  bei der Erneuerung von Wasserleitungen immer häufiger der Leitungsdurchmesser dem geringeren Wasserbedarf anzupassen.

Das Rohreinzugsverfahren (mit Ringraum) drängt sich unter diesen Voraussetzungen geradezu auf.

Dieses Verfahren hat ferner einen positiven Einfluss auf gestiegenes Umweltbewusstsein und erhöhten Kostendruck, beispielsweise durch:

  • Reduzierung von Erd- und Oberflächenarbeiten
  • Deponieraum wird geschont
  • Ressourcen für Umhüllungsboden (z. B. Sand) werden geschont
  • geringere Verkehrsbeeinträchtigungen/schnellere Bauausführung
  • Schonung von Straßenbäumen
  • langlebiges System aus Mantelrohr, Produktenrohr und ggf. Ringraumverfüllung
  • Kostenersparnis.

Das Verfahren ist grundsätzlich anwendbar für Leitungen aller Nennweiten, für alle Drücke und für alle Medien.

Der Einzug von Rohren aus Stahl oder duktilem Gusseisen in eine vorhandene Altrohrleitung ist eine patentierte Entwicklung der GELSENWASSER AG und eignet sich im Besonderen für die Erneuerung von Haupt- und Zubringerleitungen. Erstmals wurde es 1992 eingesetzt und hat sich seitdem bei zahlreichen Baumaßnahmen bewährt. Mittlerweile wird es auch von zahlreichen anderen namhaften Versorgungs- und Rohrleitungsbauunternehmen eingesetzt, so z. B.:

  • Fernwasserversorgung Elbaue-Ostharz GmbH, Torgau
  • EnBW Regional AG, Regionalzentrum Stuttgart, Stuttgart
  • Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH, Dortmund
  • Stadtwerke Bochum GmbH, Bochum.

Die bisherigen Erfahrungen bei Erneuerungen mittels GELSENWASSER-Rohreinzugverfahren seit 1992 (mehr als 80 km), belegen, dass bis zu 50 % Kostenersparnis gegenüber einer konventionellen Verlegung in offener Bauweise erzielt werden können.

Das Verfahren hat auch Eingang in das einschlägige Regelwerk (insbesondere DVGW-Arbeitsblatt GW 320-1) gefunden und entspricht damit den allgemein anerkannten Regeln der Technik.

Ihr Ansprechpartner:

Eva Lucia Kröger
Telefon: 0209 708-390
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