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Gelsenwasser News https://www.gelsenwasser.de de_DE GELSENWASSER AG Sun, 21 Jul 2019 03:04:45 +0200 Sun, 21 Jul 2019 03:04:45 +0200 TYPO3 EXT:news news-1049 Fri, 12 Jul 2019 00:00:00 +0200 Erneuerung einer Wasserleitung in Herne unternehmen/presse/presse-einzelansicht/news/erneuerung-einer-wasserleitung-in-herne-1/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bday%5D=12&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=7&tx_news_pi1%5Byear%5D=2019&cHash=8936d487f12d1b1fd56091f49b30185c Horsthauser Straße und Castroper Straße Die Wasserversorgung Herne GmbH & Co. KG (WVH) hat die GELSENWASSER AG mit der Erneuerung einer Trinkwasserleitung in Herne beauftragt. Die Arbeiten betreffen die Horsthauser Straße von der Josefinenstraße bis zur Castroper Straße sowie die Castroper Straße von der Horsthauser Straße bis zur Hausnummer 7. Die Maßnahme beginnt ab Mittwoch, 17 Juli 2019, und dauert voraussichtlich bis Anfang Oktober.

Im Rahmen des Erneuerungsplanes für Haupt- und Zubringerleitungen wird auf insgesamt 420 Meter einer Stahlleitung mit 30 cm Durchmesser mittels Rohreinzugsverfahren in die bestehende Leitung eingezogen.

Für den Rohreinzug sind insgesamt zehn Baugruben notwendig:

Baugruben auf der Horsthauser Straße:
Aufgrund der Lage der Baugruben in der östlichen Fahrbahn wird die Horsthauser Straße ab der Castroper Straße in Richtung A42 für den Verkehr gesperrt. Eine Umleitungsstrecke wird eingerichtet. Die Gegenrichtung ist nicht betroffen. Fahrradfahrer und Fußgänger können in beide Richtungen weiter nutzen. Die Einbahnstraßenregelung beginnt am 17. Juli für voraussichtlich sechs Wochen. Zudem wird der Einmündungsbereich Josefinenstraße für den Autoverkehr gesperrt. Auch hier wird eine Umleitung eingerichtet.

Baugruben auf der Castroper Straße:
Der Verkehr wird zweispurig um die Baugruben geführt.

Baugruben im Kreuzungsbereich Castroper Straße / Horsthauser Straße:
Die Regelung des Verkehrs erfolgt durch eine Baustellenampel.

Eventuelle Änderungen der Verkehrsführung werden zusammen mit dem Ordnungsamt der Stadt Herne festgelegt und zeitnah mitgeteilt. Die Arbeiten sind im Rahmen des Erneuerungsprogramms von Trinkwasserleitungen für eine auch in Zukunft sichere Wasserversorgung notwendig. Für nicht vermeidbare Behinderungen bittet die WVH um Verständnis.

Herne, 12. Juli 2019

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Lokale Meldungen
news-1036 Mon, 01 Jul 2019 00:00:00 +0200 Gelsenwasser erfrischt Fische im Bornekampteich unternehmen/presse/presse-einzelansicht/news/gelsenwasser-erfrischt-fische-im-bornekampteich/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bday%5D=1&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=7&tx_news_pi1%5Byear%5D=2019&cHash=823a7f2d813b3eb1a9bbe7f6ff6e202d Das anhaltend trockene und warme Wetter setzt den Fischen im Bornekampteich in Unna zu. Einige große Hechte und Karpfen sind dem Mangel an Sauerstoff im Teich bereits zum Opfer gefallen. Die Stadtbetriebe Unna machten Gelsenwasser auf das Problem aufmerksam. Hier entschloss man sich, unbürokratisch zu helfen und dem Teich einen ordentlichen Schuss Frischwasser zu spendieren. Davon haben nicht nur die Fische etwas: Die Jugendfeuerwehr nutzte die Aktion für eine spontane Übung und verlegte einen Wasserschlauch von einem naheliegenden Hydranten zum Teich.

Heute installierten Mitarbeiter des Gelsenwasser-Rohrnetzbetriebes der Betriebsdirektion Unna eine stabilere PE-Leitung aus dem Hydranten in den Teich. Ein geplättetes Auslaufblech soll ermöglichen, dass neben dem Wasser auch ausreichend Sauerstoff im Gewässer ankommt. So wird der Teich für einige Tage mit kühlem Trinkwasser befüllt. Die Leitung wird durch Überfahrten aus Kunststoff gesichert, so dass Fahrräder und Autos in dem Anliegerbereich problemlos darüber rollen können. Laufsportfreunde im Bornekamp bittet Gelsenwasser ebenfalls um Verständnis und um besondere Beachtung der Überfahrten, damit niemand stolpert und sich verletzt.

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Pressemeldung
news-1031 Tue, 25 Jun 2019 16:30:00 +0200 Arbeiten am Trinkwassernetz in Issum-Sevelen unternehmen/presse/presse-einzelansicht/news/arbeiten-am-trinkwassernetz-in-issum-sevelen/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bday%5D=25&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=6&tx_news_pi1%5Byear%5D=2019&cHash=0d7976e0446149a073a0af18e4837e8e Gelsenwasser repariert derzeit einen Schaden an einer Trinkwasserleitung in Issum-Sevelen. Dazu ist in Teilen der Aldekerker Straße im Bereich Großholthüsen und im Rahmweg (Kleinholthüsen) die Wasserversorgung unterbrochen. Betroffen sind ca. 25 Haushalte. Durch den Schaden kam es im Laufe des Tages vorübergehend zu einem verminderten Wasserdruck in Teilen von Sevelen.

Die Leitung wird voraussichtlich morgen Vormittag repariert und wieder in Betrieb genommen werden. Betroffene Anwohner können sich an einer Wasser-Entnahmestelle am Ortsausgang Aldekerker Straße mit Trinkwasser versorgen. Für die unvermeidbaren Behinderungen bittet Gelsenwasser um Verständnis.

Gelsenkirchen, 25. Juni 2019

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Presse
news-1028 Wed, 19 Jun 2019 00:00:00 +0200 Trinkwasser: Natürlich 24/7 frisch aus dem Hahn! unternehmen/presse/presse-einzelansicht/news/trinkwasser-natuerlich-247-frisch-aus-dem-hahn/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bday%5D=19&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=6&tx_news_pi1%5Byear%5D=2019&cHash=bdb4b417a510e1305da60858915fa4c4 Gelsenwasser investiert ins Rohrnetz • Baustellen 2019 Trinkwasser kommt jederzeit Zuhause und überall sonst, wo es benötigt wird, in bester Qualität aus dem Hahn. Damit das so ist und vor allem so bleibt, gibt es bei Gelsenwasser viel zu tun: in den Wasserwerken bei der Wasseraufbereitung, im Rohrnetz bei der Instandhaltung und der Wartung der Leitungen, der Wasserbehälter und der Druckregelanlagen aber auch der Hausanschlüsse und der Zähler. Intensiv eingebunden sind auch die Planungsabteilungen, damit koordiniert und kostensparend gearbeitet wird und die von Gelsenwasser beauftragten Speziallabore, die täglich Trinkwasserproben in den Werken und im Netz entnehmen und analysieren. Alles Wichtige zur Trinkwasserqualität finden Interessierte im Internet unter www.gelsenwasser.de/trinkwasseranalyse.

Damit das knapp 6.000 Kilometer umfassende, von Gelsenwasser betreute Rohrnetz zuverlässig Trinkwasser aus den Wasserwerken z.B. in Haltern oder an der Ruhr zu den Kunden transportiert, investiert Gelsenwasser jährlich Millionenbeträge – 2018 waren es rd. 20,0 Mio. Euro, für 2019 sind insgesamt Erneuerungen und Ausbaumaßnahmen von ca.  20,8 Mio. Euro vorgesehen. Dadurch werden auch Leckagen und damit Wasserverluste so gering wie möglich gehalten. Doch das ist noch nicht alles: Zusammen mit den betriebsgeführten Netzen für Partner ergeben sich ca. 8.200 km Rohrnetz insgesamt, wofür die Gelsenwasser-Teams zuständig sind.

Wie funktioniert der Rohrnetzbetrieb vor Ort?

Wann welcher Leitungsabschnitt erneuert werden muss, ermitteln die Planer in den regionalen Niederlassungen (Betriebsdirektionen) mit Hilfe eines geographischen Informationssystems und von Datenbanken, in denen alle Angaben zu den Leitungen hinterlegt sind. Wichtig sind dabei neben der Bedeutung und dem Zustand der Leitungen der Werkstoff und der Untergrund – alles Faktoren, die die Lebensdauer und Schadensanfälligkeit, also das Ausfallrisiko, eines Rohres beeinflussen. Das Gros der Arbeiten führen dann die Mitarbeitenden aus den Betriebsdirektionen durch. Pro Niederlassung sind es insgesamt rd. 100 betriebliche, technische und kaufmännische Gelsenwasser-Kolleginnen und -Kollegen. Ein ständiger Bereitschaftsdienst sorgt an 365 Tagen im Jahr dafür, dass kurzfristig die Rohrnetzfachleute vor Ort sind, wenn es doch mal zu einem Schaden kommt.

Die Betriebsdirektion Gelsenkirchen ist zuständig für die Trinkwasserversorgung der Städte Gelsenkirchen, Castrop-Rauxel, Herne, Hattingen (Teilgebiete), Sprockhövel-Niederstüter und Velbert-Langenberg. Dazu gehören rund 1.900 km Trinkwasserleitungen – einschl. Leitungen zur Belieferung der Stadtwerke Duisburg und Bochum –, 91.000 Hausanschlüsse, 19 Anlagen zur Druckregulierung und 5 Hochbehälter.

„Alle Baumaßnahmen werden langfristig geplant. Die erforderlichen Genehmigungen holen wir frühzeitig bei den Kommunen und Behörden ein und sprechen ab, ob eine Koordination mit weiteren Vorhaben vor Ort möglich ist. Diesen Prozess organisieren wir in Gelsenkirchen gerade gemeinsam mit der Stadt digital. So erneuern wir oft Leitungen gemeinsam mit Energieversorgungsunternehmen oder im Zusammenhang mit Straßen- und Kanalbaumaßnahmen einer Kommune. Tiefbauunternehmen werden für die Erdarbeiten beauftragt, die Rohrverlegungen selbst führen unsere Teams durch. Wo möglich setzen wir grabenlose Verfahren ein und schonen damit die Umwelt und reduzieren die Beeinträchtigungen für die Anwohner“, berichtet Rafael Rüdel, Leiter der Betriebsdirektion in Gelsenkirchen. Den nicht vermeidbaren Bodenaushub bereiten wir in einer eigens entwickelten Siebanlage auf und bauen ihn auf unseren Baustellen wieder ein.  „In dem Bereich, für den wir von Gelsenkirchen aus zuständig sind, investieren wir in diesem Jahr 6,7 Millionen Euro in Baumaßnahmen.“

Wohin fließen die Investitionen?


1,3 Millionen Euro der insgesamt 6,7 Millionen Euro Investitionen im Bereich der Betriebsdirektion Gelsenkirchen gehen 2019 in die Erweiterung (Anlagen z. B. Rohrnetz, Hausanschlüsse oder zur Druckregelung im Netz), 4,4 Millionen Euro in die Instandhaltung (Rohrnetz und Hausanschlüsse), 1 Million in Sondermaßnahmen wie Rohrnetz-Armaturen (Schieber, Klappen), Brückenleitungen, Korrosionsschutz, Wasserbehälter.

Das macht sich in den Städten bemerkbar: An den blau-grünen Autos erkennt man die Gelsenwasser-Teams, ob an Baustellen oder beim Zählerwechsel in den Häusern eines Wohngebiets. Und es ist oft auch im Straßenverkehr spürbar, wenn eine Baustelle zu einer Umleitung oder zu Wartezeiten zwingt. Doch ohne all diese Aktivitäten kann das Trinkwassernetz nicht auf der Höhe der Zeit und so leistungsfähig gehalten werden, wie es täglich notwendig ist – vor allem auch in Extremsituationen wie im letzten Sommer, als phasenweise Höchstmengen durch die Rohre flossen.

Große Baumaßnahmen 2019


In Castrop-Rauxel erneuert Gelsenwasser aktuell eine Wasserleitung (DN 500, 50 cm Durchmesser, Grauguss) aus dem Jahr 1964 auf einer Länge von rund 1,7 km. Die entlang der Wittener Str./B235, der wichtigsten Nord-Süd-Verkehrsachse in Castrop-Rauxel, verlaufende Rohrleitung wird durch eine neue Leitung aus Stahl (DN 300, 30 cm Durchmesser) im Rohreinzugsverfahren ersetzt.

Das im Jahr 2015 begonnene Projekt „Sanierung der Innenbeschichtung im Hochbehälter Gelsenkirchen-Scholven“ wird in diesem Jahr fortgesetzt. Bis 2023 sollen alle 10 Wasserkammern mit einer neuwertigen Innenbeschichtung versehen sein.


Gelsenwasser ist insgesamt in folgenden Kommunen für die Trinkwasserversorgung zuständig:

Betriebsdirektion Gelsenkirchen
Gelsenkirchen, Castrop-Rauxel, Herne, Hattingen (Teilgebiete),
Sprockhövel-Niederstüter und Velbert-Langenberg

Betriebsdirektion Lüdinghausen (Betriebsführung GELSENWASSER Energienetze GmbH)
Altenberge, Ascheberg, Billerbeck, Drensteinfurt, Havixbeck, Lüdinghausen, Nordkirchen, Olfen, Selm, Senden, Warendorf-Hoetmar und Werne

Betriebsdirektion Niederrhein (Betriebsführung GELSENWASSER Energienetze GmbH)
Hünxe, Kalkar, Linnich, Issum, Voerde, Wachtendonk und Xanten (Ortsteile Marienbaum Vynen und Obermörmter)

Betriebsdirektion Recklinghausen
Datteln, Haltern am See, Herten, Marl, Oer-Erkenschwick, Recklinghausen
und Waltrop.

Betriebsdirektion Unna
Unna, Bergkamen, Bönen, Fröndenberg (teilweise), Kamen, Menden (teilweise), Welver, Werl (teilweise) und Wickede.

Gelsenkirchen, 19. Juni 2019

Mehr dazu auch auf unserem Blog.

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Presse
news-1026 Tue, 18 Jun 2019 15:20:00 +0200 Trinkwasserleitung am Ostwall in Lüdinghausen ist repariert unternehmen/presse/presse-einzelansicht/news/trinkwasserleitung-am-ostwall-in-luedinghausen-ist-repariert/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bday%5D=18&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=6&tx_news_pi1%5Byear%5D=2019&cHash=9ffc27aea794f12e5408c1d27b39d0c1 Der Schaden in der Trinkwasserleitung (DN 100, 10 cm Durchmesser) in Höhe Ostwall 31 in Lüdinghausen ist repariert. Die Feuerwehrleitstelle Coesfeld meldete das austretende Wasser am frühen Morgen um 3.32 Uhr an Gelsenwasser. Der Bereitschaftsdienst war um 4 Uhr vor Ort und sperrte die Leitung, acht Häuser hatten übergangsweise kein Trinkwasser über die Hausanschlussleitung. Die Anwohner konnten sich an einem Standrohr draußen mit Wasser versorgen. Die Straße wurde zunächst voll gesperrt. Im Berufsverkehr war zur Reparatur noch eine halbseitige Sperrung erforderlich.

Am späten Vormittag war die Leitung repariert und das Verfüllen des ausgespülten Untergrunds konnte beginnen. Bis ca. 17 Uhr sind die Pflasterarbeiten abgeschlossen. Dann wird auch die halbseitige Sperrung des Ostwalls wieder aufgehoben.

Die Trinkwasserleitung im Bereich Ostwall stammt aus dem ersten Drittel des 20. Jahrhunderts und ist im Investitionsplan für 2019/2020 bei Gelsenwasser bereits für eine umfassende Erneuerung vorgesehen.

Gelsenwasser dankt den Anwohnern und Verkehrsteilnehmern für ihr Verständnis bezüglich der Behinderungen im Zuge des Rohrschadens und der Reparaturarbeiten.

Lüdinghausen, 18. Juni 2019

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Presse
news-1019 Tue, 11 Jun 2019 14:00:00 +0200 Schaden an einer Trinkwasserleitung in Unna ist behoben unternehmen/presse/presse-einzelansicht/news/schaden-an-einer-trinkwasserleitung-in-unna-ist-behoben/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bday%5D=11&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=6&tx_news_pi1%5Byear%5D=2019&cHash=4067b8387de098bcd4e1837894d93820 Seit 13.30 Uhr erhalten alle Anwohner in der Unnaer Südstadt wieder Trinkwasser mit dem gewohnten Druck von rund 7 bar aus der Leitung. Der Rohrschaden in der Hertinger Straße ist repariert und die Leitung wieder in Betrieb.
Am heutigen Dienstagmorgen um 5.54 Uhr brach ein Wasserrohr (DN 200/20 cm Durchmesser, Material Grauguss) in der Hertinger Straße in Höhe Hausnummer 220. Der Gelsenwasser-Entstörungsdienst aus der Betriebsdirektion Unna sperrte die Leitung um kurz vor 7 Uhr. Davon waren zwischen Unna-Billmerich und der B1 die Straßen Kastanienhof, Schützenhof, Hertinger Straße, Ahornstraße, Ackerstraße und weitere betroffen.
Das Gelsenwasser-Team konnte eine Ersatzversorgungsleitung in Betrieb nehmen, so dass die Südstadt weiterhin mit Trinkwasser versorgt werden konnte. Der Wasserdruck war niedriger, mit Inbetriebnnahme einer Ersatzversorgungsleitung konnte er bei ca. 3,5 bis 4 bar stabilisiert werden. Vor den Hochhäusern in der Ahornstraße stellte Gelsenwasser Wassertransportwagen auf, damit auch die Bewohner in den oberen Etagen, für die der Wasserdruck nicht ausreichte, während der Reparaturzeit Wasser zur Verfügung hatten.

Es sind durch den Schaden rund 700 m³ Wasser ausgetreten. Die Ursache für den Längsriss steht noch nicht fest. Keller wurden nicht geflutet. Der Kleintransporter, der in dem Loch neben der Fahrbahn steckengeblieben war, konnte kurzfristig geborgen werden.

Gelsenkirchen, 11. Juni 2019

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Presse
news-1015 Wed, 05 Jun 2019 12:00:00 +0200 Gelsenwasser-Hauptversammlung: 2018 war ein außergewöhnliches Jahr unternehmen/presse/presse-einzelansicht/news/gelsenwasser-hauptversammlung-2018-war-ein-aussergewoehnliches-jahr/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bday%5D=5&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=6&tx_news_pi1%5Byear%5D=2019&cHash=007964a83dd5d2581f498711fe639186 Wasserabsatz legt um 7 Mio. Kubikmeter zu • Energiehandel um 47 Prozent gesteigert Auf der Hauptversammlung erläuterte der Vorstandsvorsitzende Henning R. Deters die erfolgreichen Entwicklungen der GELSENWASSER AG und die besonderen Effekte, die zu einer Steigerung des Konzernjahresüberschusses nach IFRS auf 109 Mio. Euro (Vorjahr: 92,4 Mio. Euro) geführt haben.
„Der Jahrhundertsommer ließ den Wasserabsatz um drei Prozent steigen. Insgesamt lieferte der Gelsenwasser-Konzern 239,7 Mio. Kubikmeter und damit knapp 7 Mio. Kubikmeter mehr als im Vorjahr. Unter diesen besonderen Bedingungen hat unsere Mannschaft mit unserem Wasserverbundsystem eine besonders hohe Leistungsfähigkeit bewiesen. Der Kälteeinbruch im März 2018 bescherte zusätzlich unerwartet hohe Erdgasabsätze, wobei wir die eigenen Speicherkapazitäten gewinnbringend einsetzen konnten. Auch als Energiehändler haben wir deutlich zugelegt.“
So übernahm Gelsenwasser gemeinsam mit der Energiehandelsgesellschaft West mbH (ehw), eine Handelsplattform von neun Stadtwerken, die zentrale Beschaffung für die Kunden der ehw und steigerte so den Gasabsatz um 47 Prozent auf 58,1 Terawattstunden (Vorjahr: 39,6 TWh). Der Stromhandel nahm eine sprunghafte Entwicklung und legte auf 1.817 Mio. Kilowattstunden (Vorjahr 477 Mio. kWh) zu.
Deters zum außergewöhnlichen Ergebnis im 132. Jahr der Unternehmensgeschichte: „Unser Team blau-grün hat viele und außergewöhnliche Herausforderungen sehr gut gemeistert. Das ist die Grundlage dafür, dass wir Ihnen über ein erfolgreiches Jahr 2018 berichten können. Bei Umsatzerlösen von 1.763,8 Mio. Euro gegenüber 1.209,2 Mio. Euro 2017 konnten wir das Ergebnis der operativen Geschäftstätigkeit des Gelsenwasser-Konzerns um 15,5 Mio. Euro auf 68,5 Mio. Euro steigern.“

Der Geschäftsbericht steht unter https://www.gelsenwasser.de/unternehmen/investoren/ zum Download bereit.
Weitere Informationen zur Trinkwasserversorgung im Jahrhundertsommer 2018 finden Sie hier.

Großer Ergebnisbeitrag der Beteiligungen

Gelsenwasser und ihre Beteiligungen konnten im vergangenen Jahr die Wasserkonzession mit der Stadt Fröndenberg verlängern sowie die Wettbewerbe um die Erdgaskonzessionen in Isselburg, Nordwalde, Nordkirchen, Senden und Billerbeck gewinnen.

Zu der erfreulichen Bewertung des zurückliegenden Geschäftsjahrs zählt aus Sicht des Unternehmens auch die positive Entwicklung bei den Beteiligungen. Sie tragen inzwischen mit rund 40 Prozent zum Konzernergebnis bei. Aufgrund einer seit 2001 bestehenden, fachlich vertrauensvollen Zusammenarbeit mit der Stadtwerke Göttingen AG konnte Gelsenwasser ihren Anteil an dem niedersächsischen Versorger auf 24,8 Prozent aufstocken.
An dem am Niederrhein tätigen regionalen Energie- und Wasserversorger ENNI Energie & Umwelt Niederrhein GmbH, Moers, hat sich Gelsenwasser durch das Einbringen von Erdgasnetzen beteiligt.

Seit 2015 hält Gelsenwasser 25 Prozent der Anteile an der Brauco Rohr- und Umweltservice GmbH in Berlin. Das Angebot der Abwasser- und Kanaldienstleistungen durch die neue Dependance im Ruhrgebiet läuft gut an. Brauco Ruhr hat 2018 mit 23 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern 1,2 Mio. Euro Umsatz erreicht.

Wasserwerke an der Ruhr sichern Wasserqualität mit moderner Technik

„In den letzten Jahren haben wir insgesamt rd. 101 Mio. Euro gemeinsam mit den Partnergesellschaften in den Ausbau der Aufbereitungsstufen an der Ruhr investiert, um dauerhaft eine einwandfreie Trinkwasserqualität garantieren zu können“, erläutert Vorstand Dr. Dirk Waider. Die erweiterten Aufbereitungsstufen in den Wasserwerken Essen (Wassergewinnung Essen GmbH), Echthausen und Witten (Wasserwerke Westfalen GmbH, WWW) sind bereits in Betrieb, in Westhofen sind die Arbeiten in vollem Gange. Die Arbeiten zur Aufrüstung der Werke Hengsen und Halingen der WWW haben bereits begonnen. Insgesamt werden rd. 200 Mio. Euro investiert.

Dienstleistungsangebot ausgebaut • Passgenaue Lösungen für Partner

Gelsenwasser schärft das Dienstleistungsportfolio weiter, um Partnern in Kommunen und Industrie maßgeschneiderte Lösungen für ihre Anforderungen zu bieten. „Wir haben zum Beispiel 2018 zwei Betriebsführungsverträge für die Straßenbeleuchtung in Linnich und Waltrop gewonnen, noch in diesem Monat steht die Vertragsunterzeichnung für fünf weitere Betriebsführungen im Münsterland an“, so Dr. Waider. Weitere Dienstleistungen sind die Zielnetzplanung Gasnetz für die SWO Netz GmbH, das Optimierungskonzept für das Wasserversorgungssystem der OsthessenNetz GmbH oder die Rohrnetzanalysen Gas und Wasser für die Stadtwerke Dinslaken GmbH. Bei der Gebäudeleittechnik ist Gelsenwasser an der Europaschule in Rheinberg tätig und hat Ingenieurleistungen für die Sanierung zweier Turnhallen in Hünxe erbracht. Kundenservice- und IT-Dienstleistungen erbringt das Team blau-grün für die Netzwerke Xanten GmbH, die Stadtwerke Paderborn GmbH und die Stadtwerke Eilenburg GmbH.

Kläranlage in Schkopau stärkt die Sparte Abwasser • Klärschlammverbrennung

Mit der Übernahme der Kläranlage Schkopau/Sachsen-Anhalt nahe Halle/Saale hat Gelsenwasser einen weiteren wichtigen Schritt als Betreiber industrieller Infrastruktur getan. An dem Standort im mitteldeutschen Chemiedreieck (Bitterfeld, Schkopau, Leuna) reinigt die Anlage Produktionsabwässer aus der dortigen Kunststoffchemie und Abwässer des Abwasserzweckverbands Merseburg. Dr. Waider: „Mit der sehr positiven Referenz des Chemieparks Bitterfeld-Wolfen im Rücken haben wir den Zuschlag für den Kauf der Kläranlage Schkopau mit 400.000 Einwohnerwerten erhalten.“

Da in den Schlämmen die zunehmend knappe Ressource Phosphor enthalten sei, gelte es, diesen Wertstoff zurückzugewinnen. Schlämme aus Kläranlagen mit mehr als 50.000 Einwohnerwerten müssten zukünftig einem Phosphor-Recycling unterzogen werden. Hierzu hat Gelsenwasser eine Kooperation mit dem schwedischen Unternehmen EasyMining, einer Tochtergesellschaft des schwedischen Umwelt-Unternehmens Ragn-Sells geschlossen. Die Vereinbarung sieht eine Pilotstudie vor, in der basierend auf der ‚Ash2Phos‘-Technologie von EasyMining die Grundlagen für eine Anlage zur Phosphor-Rückgewinnung gelegt werden. „Wir sehen hierfür einen Markt und werden daher mit Partnern drei entsprechend große Klärschlamm-Monoverbrennungsanlagen errichten. In Bitterfeld steht der Bau der ersten Monoverbrennungsanlage unmittelbar bevor, zwei weitere Anlagen mit Partnern sind in Planung“, erläutert Dr. Waider.

Einstieg in Errichtung und Betrieb digitaler Netze

Die Beteiligung an der GELSEN-NET Kommunikationsgesellschaft mbH (Gelsen-Net) zu 25,1 Prozent ist für Gelsenwasser der Einstieg in eine neue Sparte. „Errichtung und Betrieb von Datennetzen sind Zukunftsthemen unserer Partnerkommunen. Wir wollen den erfolgreichen Weg der Gelsen-Net mitgestalten und uns in die Erschließung der Region mit schnellen Datennetzen einbringen“, erläutert Deters den Schritt. Gelsen-Net hat neben den Aktivitäten in Gelsenkirchen den Zuschlag für die Erschließung der Städte Castrop-Rauxel, Herten und Recklinghausen mit Breitbandnetzen erhalten. „Bis Ende 2020 will Gelsen-Net im Rahmen eines Förderprojekts des Bundes 210 Kilometer Netz errichten und dazu über 30 Mio. Euro investieren. Wir erwarten uns bei der Zusammenarbeit insbesondere Vorteile bei Bauvorhaben, die parallel zu Arbeiten an der Wasserinfrastruktur durchgeführt werden“, erläutert Dr. Dirk Waider.

Energiewende praxisnah mitgestalten


In der Sparte Stromerzeugung nahm Gelsenwasser 2018 mit Partnern an zwei Standorten in Hünxe Windenergieanlagen in Betrieb. Sieben Windräder erzeugen hier eine Leistung von 21 Megawatt. Aktuell arbeitet das Windteam an zwei größeren Projekten in Madlitz (Brandenburg) und im Sauerland mit 56 Megawatt Leistung. Mittelfristig sind 106 Megawatt mit einer Investitionssumme von 73 Mio. Euro in Planung.

Eigenes Markenverständnis geschärft • Energiemarke Erenja ist gestartet


Gelsenwasser hat sich aufgrund der rasanten Unternehmensentwicklung mit dem eigenen Markenverständnis in einem internen Prozess auf breiter Mitarbeiterbasis auseinandergesetzt. Deters zu den Ergebnissen: „Am Ende stand das gemeinsame Verständnis, dass Gelsenwasser solide auf zwei Füßen steht, nämlich Infrastruktur und Vertrieb. Dienstleistungen wie der Betrieb von Ver- und Entsorgungsnetzen sind für uns ein Kerngeschäft. Wir sind ein verlässlicher Partner von Kommunen und Industrie in allen Fragen der Wasser-, Abwasser- und Energiewirtschaft. Mit diesem Bekenntnis geht einher, dass wir unsere Netzbetreiberin GELSENWASSER Energienetze GmbH auch im Auftritt wieder näher an die Kernmarke Gelsenwasser heranrücken. Wir haben auch festgestellt, dass der Energievertrieb unter der Namensflagge Gelsenwasser insbesondere bei Neukunden Grenzen hatte, die wir auflösen mussten. So haben wir mit Erenja eine neue Vertriebsmarke kreiert, die seit März dieses Jahres um Strom- und Gaskunden wirbt. Das Design der Marken haben wir insgesamt modernisiert und insbesondere für digitale Anwendungen angepasst.“

Gelsenkirchen, 5. Juni 2019

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Presse
news-1013 Wed, 29 May 2019 16:00:00 +0200 Erenja-Familientag: Am 2. Juni ist viel los im GelsenTrabPark in Gelsenkirchen unternehmen/presse/presse-einzelansicht/news/erenja-familientag-am-2-juni-ist-viel-los-im-gelsentrabpark-in-gelsenkirchen/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bday%5D=29&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=5&tx_news_pi1%5Byear%5D=2019&cHash=9af643b0cec7ec28ef58fc969ea1a6ba Spannende Trabrennen • Große Spiel-Mit-Arena • Elektro-Mobilitätsmeile „Volle Pferdestärke voraus“ heißt es beim Erenja-Familientag auf der Trabrennbahn in Gelsenkirchen (Nienhausenstraße 42) am Sonntag, 2. Juni 2019, ab 12 Uhr. Bei Trabrennen um den Sieg mitfiebern, an einer exklusiven Stallführung oder Kutschfahrt teilnehmen oder die Rennen von einem Doppeldeckerbus aus dem Innenraum beobachten – all das ist möglich! Mit etwas Glück können Besucher sogar einmal selbst im Sulky mitfahren.

Dazu kommt ein großes Unterhaltungsangebot zum Mitmachen für alle: Vom E-Auto bis zum Fun-Roller gibt es die Vielfalt der Elektro-Mobilität zu entdecken. Hauptgewinn der Verlosungsaktion ist ein Elektro-Roller im Wert von über 3.000 Euro. Die neuesten Trends auf dem Telekom- und Heizungsmarkt stellen die Firmen Gelsen-Net, Viessmann, Vaillant, Buderus und Smart Center Lueg an den Infoständen vor.

Aktivität ist beim Human-Table-Soccer, auf der Hüpfburg und bei vielen Angeboten der Spiel-mit-Arena gefragt. Viel zu entdecken haben Kinder außerdem in der Waldschule.
Bis auf das Wetten bei den Pferderennen sind alle Attraktionen kostenlos!

Alles Wissenswerte zum Familientag gibt es unter www.erenja.de/familientag.
Fahrrad- und Autoparkplätze vor Ort, ÖPNV Linie 107 ab Hauptbahnhof.


Gelsenkirchen, 29. Mai 2019

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Pressemeldung
news-1001 Mon, 13 May 2019 00:00:00 +0200 Niederrhein-Kommunen setzen das KEEN-Projekt fort unternehmen/presse/presse-einzelansicht/news/niederrhein-kommunen-setzen-das-keen-projekt-fort/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bday%5D=13&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=5&tx_news_pi1%5Byear%5D=2019&cHash=796275a6c4ef57e21344f3d467076f1a Energie effizient einsetzen • Einsparpotenzial bei Gebäuden Die erste Phase des KEEN Niederrhein (Kommunales Energieeffizienz-Netzwerk) mit fünf teilnehmenden Kommunen ist im Februar 2019 nach dreijähriger, intensiver Zusammenarbeit abgeschlossen worden. Nun startet Phase 2 mit sechs Teilnehmern: Am 10. Mai 2019 unterzeichneten die Bürgermeister und Vertreter von Alpen, Hünxe, Kaarst, Kalkar, Straelen und Voerde den entsprechenden Vertrag in Hünxe. Netzwerk-Manager ist wieder Gelsenwasser. „Alle bisherigen Teilnehmer möchten mit uns in eine zweite Runde gehen. Mit Voerde haben wir sogar noch einen weiteren Partner hinzugewonnen“, freut sich Dr. Berthold Hambach, Netzwerkmanager und Leiter der Abteilung Energietechnik bei Gelsenwasser.

Netzwerk kann begonnene Maßnahmen weiter begleiten

Die Arbeiten im KEEN Niederrhein haben bestätigt, dass mit einer vorangestellten Bestandsaufnahme ein Zeitraum von drei Jahren für die vollständige Bearbeitung aller Maßnahmen bei weitem nicht ausreicht. Es konnten bereits diverse Projekte angestoßen werden, die Umsetzungen folgen jedoch in den nächsten Jahren. Um die Erfahrungen der laufenden kommunalen Projekte auszutauschen, ist eine Fortführung des KEEN Niederrhein überaus sinnvoll. Ein wichtiger Aspekt ist, dass die Energieeffizienz-Themen der Kommunen fest verankert werden und ein langfristig angelegtes Energiemanagement gefördert wird.

Die Palette der angestoßenen Projekte reicht von der energetischen Modernisierung der Sekundarschule in Alpen über die Sanierung der öffentlichen Gebäude in Hünxe bis zur Umrüstung des Fuhrparks auf Elektrofahrzeuge in Kaarst. Die Teilnehmer des Netzwerks profitieren vom Erfahrungsaustausch untereinander. Die Kommunen berichten bei den Netzwerktreffen von Umsetzungserfolgen aber auch von Problemen und deren Lösungen.

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Pressemeldung
news-973 Fri, 29 Mar 2019 14:00:00 +0100 WWF-Earth Hour 2019: GELSENWASSER macht mit unternehmen/presse/presse-einzelansicht/news/wwf-earth-hour-2019-gelsenwasser-macht-mit/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bday%5D=29&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=3&tx_news_pi1%5Byear%5D=2019&cHash=386f5b183a3a4d1446528be2853e8f97 Am 30. März gehen in der Hauptverwaltung die Lichter aus Wenn Millionen Menschen am 30. März für 60 Minuten das Licht aus machen, ist Gelsenwasser auch dabei. „Umwelt- und Klimaschutz sind schon lange Teil der Unternehmenskultur bei Gelsenwasser. Deshalb machen wir auch in diesem Jahr wieder bei der WWF-Earth Hour mit und zeigen Flagge für einen verantwortungsvollen Umgang mit den Ressourcen“, so der Vorstandsvorsitzende Henning R. Deters.

Am 30. März gehen deshalb von 20:30 Uhr bis 21:30 Uhr in den Gebäuden an der Willy-Brandt-Allee in Gelsenkirchen die Lichter aus. Überall auf der Welt setzen Menschen zu dieser Zeit gemeinsam ein Zeichen für den Schutz unseres Planeten.

Bei Gelsenwasser geht es nicht nur traditionell um den nachhaltigen Schutz der Gewässer, um langfristig sauberes Trinkwasser zu gewinnen. Seit vielen Jahren hat das Unternehmen ein umfangreiches Qualitäts- und Umweltmanagement, um in allen Bereichen möglichst nachhaltig zu arbeiten. Dazu gehören auch das ausschließliche Angebot von Ökostrom und das Engagement im Rahmen der Energiewende.

Gelsenkirchen, 29. März 2018

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Presse
news-971 Fri, 29 Mar 2019 08:00:00 +0100 Bilanz 2018: Gelsenwasser legt deutlich zu unternehmen/presse/presse-einzelansicht/news/bilanz-2018-gelsenwasser-legt-deutlich-zu/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bday%5D=29&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=3&tx_news_pi1%5Byear%5D=2019&cHash=69c2d31b3aa5be0675a5b5c2cd904def Infrastrukturpartner für Kommunen und Betriebe in allen wichtigen Sparten „Zum Erfolg des Jahres hat auch der Witterungsverlauf beigetragen. Jenseits dieser Effekte haben wir ein außergewöhnliches Geschäftsjahr 2018 abgeschlossen“, zieht Henning R. Deters Bilanz für die GELSENWASSER AG und kündigt damit einen Konzernjahresüber-schuss nach IFRS von 109 Mio. Euro an (Vorjahr: 92,4 Mio. Euro).
Der Jahrhundertsommer ließ den Wasserabsatz um drei Prozent steigen. Insgesamt lieferte der Gelsenwasser-Konzern 239,7 Mio. Kubikmeter und damit knapp 7 Mio. Kubikmeter mehr als im Vorjahr. Alle Kundengruppen – Haushalte, Industrie und benachbarte Stadtwerke – hatten höheren Bedarf. „Unter diesen besonderen Bedingungen hat unser Wasserverbund-system gezeigt, wie leistungsfähig es ist. Unser Wasserwerk in Haltern mit dem Talsperren-Management, die mit Partnern betriebenen Werke an der Ruhr und 8.220 km Rohrnetzleitungen haben den Bedarf zuverlässig auch an Spitzentagen abgedeckt. Möglich machen das die Mannschaften dahinter – alle Kolleginnen und Kollegen mit ihrem Einsatz, ihren Kenntnissen und einer stetigen Instandhaltung und Verbesserung der Anlagen“, so Vorstand Dr. Dirk Waider. „So konnten wir im August sogar den Kommunen im Versorgungsgebiet für die durstenden Bäume auf öffentlichen Flächen jeweils 5.000 Kubikmeter Wasser zusätzlich zur Verfügung stellen – das haben wir in dieser besonderen Lage gern kostenlos gemacht.“

Der Kälteeinbruch im März 2018 bescherte unerwartet hohe Erdgasabsätze, wobei der Gelsenkirchener Wasser- und Energieversorger die eigenen Speicherkapazitäten gewinnbringend einsetzen konnte. Auch als Energiehändler legte Gelsenwasser deutlich zu. Gemeinsam mit der Energiehandelsgesellschaft West mbH (ehw), eine Handelsplattform von neun Stadtwerken, übernahm Gelsenwasser die zentrale Beschaffung und steigerte so den Gasabsatz um 47 Prozent auf 58,1 Terawattstunden (Vorjahr: 39,6 TWh). Der Stromhandel nahm eine sprunghafte Entwicklung und legte auf 1.817 Mio. Kilowattstunden (Vorjahr 477 Mio. kWh) zu. So stieg bei Umsatzerlösen von 1.763,8 Mio. Euro (Vorjahr: 1.209,2 Mio. Euro) das Ergebnis der operativen Geschäftstätigkeit des Gelsenwasser-Konzerns um 15,5 Mio. Euro und erreichte 68,5 Mio. Euro.

Der Geschäftsbericht steht unter https://www.gelsenwasser.de/unternehmen/investoren/ zum Download bereit.

Beteiligungen bringen großen Beitrag zum Ergebnis

Gelsenwasser und ihre Beteiligungen konnten im vergangenen Jahr die Wasserkonzession mit der Stadt Fröndenberg verlängern sowie die Wettbewerbe um die Erdgaskonzessionen in Isselburg, Nordwalde, Nordkirchen, Senden und Billerbeck gewinnen.
Zu der erfreulichen Bewertung des zurückliegenden Geschäftsjahrs zählt aus Sicht des Unternehmens die Entwicklung bei den Beteiligungen. Sie tragen inzwischen mit gut 40 Prozent zum Konzernergebnis bei. Aufgrund einer seit 2001 bestehenden, fachlich vertrauensvollen Zusammenarbeit mit der Stadtwerke Göttingen AG konnte Gelsenwasser ihren Anteil an dem niedersächsischen Versorger auf 24,8 Prozent aufstocken.
An dem am Niederrhein tätigen regionalen Energie- und Wasserversorger ENNI Energie & Umwelt Niederrhein GmbH, Moers, hat sich Gelsenwasser durch das Einbringen von Erdgasnetzen beteiligt.

Breitbandkompetenz mit Gelsen-Net weiter entwickeln

Die Beteiligung an der GELSEN-NET Kommunikationsgesellschaft mbH (Gelsen-Net) ist für Gelsenwasser der Einstieg in eine neue Sparte. „Neben Strom, Gas, Wasser und Abwasser ist eine leistungsfähige Dateninfrastruktur Grundlage für das Leben in unseren Städten und für den wirtschaftlichen Erfolg der hier angesiedelten Betriebe. Errichtung und Betrieb von Datennetzen sind Zukunftsthemen unserer Partnerkommunen. Da wir uns als Ansprechpartner in allen Infrastrukturfragen sehen, war es nur konsequent, in diesem Geschäftsfeld handlungsfähig zu werden“, erklärt Deters den Schritt. Gelsen-Net hat den Zuschlag für die Erschließung der Städte Castrop-Rauxel, Herten und Recklinghausen mit schnellen Datennetzen erhalten. Im abgestimmten Vorgehen bei Tiefbaumaßnahmen wollen Gelsenwasser und Gelsen-Net Vorteile erzielen, die dann auch den Kunden zugutekommen sollen.

Kläranlage in Schkopau stärkt die Sparte Abwasser

Mit der Übernahme der Kläranlage Schkopau/Sachsen-Anhalt hat Gelsenwasser einen weiteren wichtigen Schritt als Betreiber industrieller Infrastruktur getan. An dem Standort im mitteldeutschen Chemiedreieck (Bitterfeld, Schkopau, Leuna) reinigt die Anlage Produktionsabwässer aus der dortigen Kunststoffchemie und Abwässer des Abwasserzweckverbands Merseburg. Die Übernahme der Kläranlage in Schkopau wertet Gelsenwasser als eine Folge der positiven Referenz durch den Betrieb des Chemieparks Bitterfeld-Wolfen, wo eine Gelsenwasser-Beteiligung im Jahr 2013 die Verantwortung übernahm.

Energiewende praxisnah mitgestalten • Innovationen fördern und einsetzen

Das Kolumbus-Innovationsteam, mit den Partnern aus Bochum und Dortmund vor einem Jahr gestartet, spürt zukunftsfähige Ideen auf und prüft diese gemeinsam mit den Mitarbeitenden aus den Unternehmen auf Praxistauglichkeit und Potenzial. Ein aktuelles Beispiel aus dem Technikkontext ist der 3D-Druck, der es ermöglicht, Prozesse schneller zu machen und Anlagen effizienter zu betreiben. Ein weiterer Ansatz ist, Wartungs- oder Montagemitarbeiter im Stromnetz durch Augmented Reality (AR) zu unterstützen.

In der Sparte Stromerzeugung nahm Gelsenwasser mit Partnern an zwei Standorten in Hünxe Windenergieanlagen in Betrieb. Sieben Windräder erzeugen hier eine Leistung von 21 Megawatt. Weitere elf Anlagen an zwei Standorten in Brandenburg und im Sauerland mit 56 Megawatt Leistung sind in Planung.

„Partner in allen Infrastrukturfragen“

Wegen des zuletzt rasanten Wachstums mit der Ausweitung der Geschäftsbereiche hat das Unternehmen bereits 2017 ein Projekt zur Schärfung der „Marke Gelsenwasser“ gestartet, das 2018 abgeschlossen wurde und sich nun in der Umsetzung befindet. Das Profil als Infrastrukturunternehmen für Wasser, Abwasser, Strom, Gas und Daten ist weiterentwickelt worden. Der Vertrieb geht mit der Marke „Erenja“ neue Wege. „Wir sind Partner von Kommunen und Betrieben bei allen Fragen der Infrastruktur. Wir liefern Lösungen auf den Punkt“, präzisiert Deters den weiteren Weg von Gelsenwasser. „Dasselbe gilt für unsere Haushaltskunden: Sichere Versorgung, zukunftsfähige, transparente Angebote und individueller Service sind dabei unser Maßstab.“

Gelsenkirchen, 29. März 2019

Sommer 2018: Sichere Trinkwasserversorgung trotz Hitze und Trockenheit

Talsperrensystem, Wasserwerke und Netze stellten Leistungsfähigkeit unter Beweis


Parallel zum Jahresabschluss zieht die GELSENWASSER AG eine wasserwirtschaftliche Bilanz des bemerkenswerten Sommers 2018. „Uns allen wird der sogenannte Jahrhundertsommer sicher noch lange in Erinnerung bleiben. Die langanhaltende Trockenheit und die Hitze waren schon außergewöhnlich. Aber das System aus Talsperren, Wasserwerken und Versorgungsnetzen und vor allem unser Team blau-grün haben ihre Leistungsfähigkeit eindrucksvoll unter Beweis gestellt“, resümiert der Vorstandsvorsitzende Henning R. Deters.

Grafik: Niederschlag Haltern

Die meteorologischen Daten beschreiben die außergewöhnliche Wetterlage des zurückliegenden Sommers. Deutschlandweit war 2018 das wärmste Jahr seit 1881. Die Durchschnittstemperatur lag um 2,2 °C über dem Mittel der letzten dreißig Jahre (9,0 °C), der Zeitraum April bis Oktober war extrem trocken. In Nordeuropa führten Hochdruckgebiete über Wochen hinweg kontinentale warme und trockene Luft heran und riegelten gleichzeitig atlantische Tiefs ab.
So fielen im Sommer deutschlandweit nur rund 60 % der üblichen Niederschläge. An der Wetterstation Haltern wurde mit nur 262 Liter pro m² in sieben Monaten der vierttrockenste Sommer seit Inbetriebnahme des Wasserwerks im Jahr 1908 registriert. Trockener waren lediglich die Sommer 1921, 1947 und 1976.
Dass die Wasserversorgung in unserer Region dennoch jederzeit gesichert blieb, lag auch am eher nassen Winter 2017/18: Da lagen die Niederschläge ein Drittel über dem langjährigen Mittel und hatten Talsperren wie Boden gut befüllt. Während der anhaltenden Trockenheit konnten die Talsperren dann die erforderlichen Mengen bereitstellen. Aus den Talsperren Haltern und Hullern wurden über mehrere Monate hinweg täglich bis zu 280.000 Kubikmeter entnommen, die übrigen Mengen wurden aus Grundwasservorkommen gedeckt. Dabei sank der Wasserspiegel in der Talsperre Haltern täglich um etwa drei Zentimeter. Darüber hinaus darf Gelsenwasser Wasser aus dem Dortmund-Ems-Kanal entnehmen, um den Abfluss der Stever zu stützen, die wiederum die Talsperren Haltern und Hullern speist. Im Zeitraum von August bis Dezember wurden vorsorglich bis zu 125.000 Kubikmeter täglich zur Anreicherung der Talsperren-Vorräte entnommen – rund 8 Millionen Kubikmeter insgesamt. So war das Wasserwerk Haltern jederzeit in der Lage, die geforderten Mengen zu liefern. Am 3. August erreichte hier die Förderung 383.651 Kubikmeter; eine ähnlich hohe Tagesförderung gab es zuletzt Mitte der 90er Jahre, als Haltern noch Bergwerke und Stahlindustrie in größerem Umfang zu beliefern hatte.
Die Talsperren an der Ruhr waren in derselben Weise von der Großwetterlage betroffen. Dort fielen nur 54 Prozent der üblichen Regenmenge und die Talsperren hatten mit Ende des Wasserwirtschaftsjahres am 31. Oktober den niedrigsten Füllstand seit 1976. Nach Angaben des Ruhrverbands betrug die Füllmenge zu diesem Zeitpunkt mit 225 Mio. Kubikmetern noch 48 Prozent vom Vollstau und lag damit um 32 Prozent unter dem langjährigen Mittel.
Zur schonenden Bewirtschaftung der Vorräte holte sich der Ruhverband bei den Aufsichtsbehörden die Genehmigung ein, die gesetzlich festgelegten Werte zur Mindestwasserführung der Ruhr reduzieren zu dürfen.
Weil die Trockenheit auch noch über das Wasserwirtschaftsjahr hinaus bis in den November reichte, gaben die Talsperren des Ruhrverbands vom 1. Mai bis 1. Dezember 2018 233 Mio. Kubikmeter Wasser ab – oder anders ausgedrückt speisten sie in jeder Sekunde durchschnittlich 12,6 Kubikmeter in Ruhr und Lenne ein. So waren ausreichende Menge und gute Wasserqualität in den Gewässern zu jeder Zeit gewährleistet.

Anhaltende Trockenheit sorgte für großen Bedarf

Die Witterungslage sorgte für großen „Durst“ bei den Kunden. Am Spitzentag, dem 3. August, betrug die Abgabe über das Trinkwassernetz über 600.000 Kubikmeter, rund eineinhalbmal soviel wie an einem durchschnittlichen Tag. Die Verteilungsanlagen, also insbesondere das Trinkwassertransportnetz und die Hochbehälter sorgten an diesen Tagen dafür, dass Trinkwasser auch tatsächlich bei den Kunden ankam. In den Abendstunden zwischen 20:00 und 21:00 Uhr, wenn die Hausbesitzer ihre Gärten wässerten und die benachbarten Stadtwerke ihre Behälter wieder füllten, erreichte die Abgabe aus dem Netz mit 34.000 Kubikmetern pro Stunde außerordentlich hohe Werte. Aber auch dann gab es keinen Druckmangel.
Technik-Vorstand Dr. Dirk Waider unterstreicht den Wert des Verbundsystems aus Wasserwerken und Transportleitungen. „Wenn auch schon Talsperren und Wasserwerke einzeln für sich genommen schon leistungsfähig sind, wird dieses System erst im Verbund richtig stark. Die Werke sind über ein Netz großdimensionierter Leitungen miteinander verbunden. So können sie sich gegenseitig stützen. Die Kunden profitieren durch ein enormes Maß an Versorgungssicherheit.“
Wasserwerke und Verteilnetze hätten in dieser angespannten Situation ihre Leistungsfähigkeit eindrucksvoll bewiesen. Mit dem Strukturwandel und dem Wegbrechen des großen industriellen Wasserbedarfs habe man die Kapazitäten der Anlagen vorausschauend angepasst, so dass man jetzt und in Zukunft zwar wirtschaftlich arbeiten könne, aber auch noch Reserven habe für außergewöhnliche Versorgungssituationen. Und einen weiteren Erfolgsfaktor nennt Henning R. Deters: „Auf unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Werken und in den Rohrnetzbetrieben ist Verlass. Es war großartig, was die Kolleginnen und Kollegen in der Zeit geleistet haben. Wenn der nächste Jahrhundertsommer kommt – wir sind gerüstet.“

Gelsenkirchen, 29. März 2019

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Presse
news-969 Thu, 28 Mar 2019 20:00:00 +0100 Windprojekt A4: Grüner Strom aus Drolshagen, Olpe und Wenden unternehmen/presse/presse-einzelansicht/news/windprojekt-a4-gruener-strom-aus-drolshagen-olpe-und-wenden/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bday%5D=28&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=3&tx_news_pi1%5Byear%5D=2019&cHash=c5402394260874fb80174ba3608de2de Alle Räte diskutieren gemeinsam am 28. März • Bürgerdialog in zweiter Aprilwoche Wald und Wind im Sauerland – passt das zusammen? Ist Windstrom in der Region überhaupt wirtschaftlich zu gewinnen? Wo sind mögliche Windenergieanlagen geplant? Welche Auswirkungen hätten diese Windräder? Ist die Region daran beteiligt oder wird das ein reines Investoren-Projekt?
Das sind sicher einige der Fragen, die auf der Informations- und Diskussionsveranstaltung für die rd. 130 Ratsmitglieder aus Drolshagen, Olpe und Wenden am heutigen Donnerstag, 28. März 2019, im St.-Clemens-Haus in Drolshagen besprochen werden.

Die Informationsveranstaltungen für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger starten in der zweiten Aprilwoche:

09. April 2019, 18–21 Uhr, Gesamtschule Wenden
10. April 2019, 18–21 Uhr, St. Clemens Haus in Drolshagen
11. April 2019, 18–21 Uhr, Kolpinghaus in Olpe

Alle Termine sind selbstverständlich jeweils auch für Besucher aus den beiden anderen Kommunen und dem benachbarten Reichshof offen. WDR-Moderatorin Anne Willmes führt durch die Veranstaltungen.

Wald und Holz NRW sowie die Waldgenossenschaften Hillmicke, Huppen und Saßmicke haben vor zwei Jahren eine 480 Hektar große Waldfläche entlang der A4 an die Projektgemeinschaft aus dem Versorgungsunternehmen GELSENWASSER AG und VSB Neue Energien Deutschland GmbH vergeben. „Ausschlaggebend war dabei, dass die Bieter in ihrem Angebot wirtschaftlich und fachlich gezeigt haben, dass mit umsichtiger Planung Windenergie und Wald sehr gut zusammenpassen“, so damals Björn Hohenstein von Wald und Holz NRW.
„In vielen Gesprächen hier vor Ort mit kommunalen Vertretern, den Waldbesitzern und regionalen Energieunternehmen konnten wir das Vorhaben seitdem gut voranbringen und konkretisieren. Einige Voruntersuchungen sind bereits abgeschlossen, wesentliche Gutachten sind in der Bearbeitung, so dass wir im Sommer einen Genehmigungsantrag stellen möchten“, erläutert Projektleiter Stephan Dohe von Gelsenwasser aus Gelsenkirchen. „Deshalb ist es nun an der Zeit, umfassend über den jetzigen Planungsstand zu informieren und mit allen kommunalen Vertretern und den Bürgern in einen intensiven Austausch zu kommen“, so Oliver Thomas, Projektverantwortlicher bei VSB.

Parklayout/Zahl möglicher Windenergieanlagen

Zu Beginn des Projekts waren bis zu 11 Windenergieanlagen auf der gepachteten Fläche in den Kommunen Drolshagen, Olpe, Reichshof und Wenden in Erwägung gezogen worden. In Anlehnung an den Regionalplanentwurf Arnsberg sind bei der detaillierteren Planung des Projektgebiets als Vorsorgeabstände zur Wohnbebauung 800 m zur Bebauung im Außenbereichen und 1.000 m zu geschlossenen Ortslagen berücksichtigt worden. Ebenfalls als Tabuflächen sind Naturschutzgebiete, geschützte Biotope, Laubwald und Wasserschutzgebiete der Zonen I und II mit einbezogen worden.
Von März bis Oktober 2017 ist eine faunistische Erfassung für Vögel und Fledermäuse durchgeführt worden. Außerdem wurden weitere Datenquellen und Informationen für die Gutachten in Abstimmung mit den unteren Naturschutzbehörden berücksichtigt. Da es im ursprünglich geplanten Projektgebiet Vorkommen von Schwarzstorch und Rotmilan gibt, hat dies die mögliche Fläche für Windenergieanlagen zusätzlich deutlich verkleinert.
Weitere Tabuflächen sind ein Abstand von 100 m plus Rotor (181 m) von der Autobahn A4 sowie Abstand vom Richtfunk (25-30 m).

Damit steht nach aktuellem Stand eine Fläche zur Verfügung, die den Bau von 6 Windenergieanlagen ermöglicht – jeweils 2 auf den Gebieten von Drolshagen, Olpe und Wenden.

Kooperationspartner/Bürgerbeteiligung/Planungsstand


Gelsenwasser und VSB haben den örtlichen Energieversorgern AggerEnergie, BIGGE ENERGIE und der Energie-Genossenschaft Bergisches Land eine Kooperation und Beteiligung am Projekt angeboten. Gemeinsam würde dann als Betreiberin die Windpark A4 GmbH & Co. KG mit Sitz vor Ort gegründet. Im Sommer soll der Genehmigungsantrag nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz beim Kreis Olpe gestellt werden. Dazu gehört auch das Fertigstellen sämtlicher artenschutzrechtlicher Gutachten sowie das Zusammenstellen aller weiteren Gutachten und Pläne.

Die Projektfinanzierung wird soweit als möglich über örtliche Banken, der Bau über örtliche Unternehmen abgewickelt.

Fest eingeplant ist eine Bürgerbeteiligung für alle Bürgerinnen und Bürger aus Drolshagen, Olpe, Reichshof und Wenden. Möglich sind die Mitgliedschaft in der Energiegenossenschaft als Teil der Projektgesellschaft Windpark A4, das Zeichnen eines Sparbriefs bei einer örtlichen Bank (fester Zins) und die Teilnahme an einer Schwarmfinanzierung über eine Gelsenwasser-eigene Bürgerbeteiligungsplattform (fester Zins). Konkrete Informationen dazu gibt es frühestens 2020, wenn das Genehmigungsverfahren fortgeschritten ist.

Anlagentyp/Hinderniskennzeichnung


Geplant wird mit dem modernsten Windkraftanlagentyp für Binnenlandstandorte der dänischen Firma Vestas V162-5.6 MW. Die Anlagen haben eine Nabenhöhe von 166 m, jedes Rotorblatt misst 81 m. Daraus ergibt sich ein Rotordurchmesser von 162 m und eine gesamte Anlagenhöhe von 247 m. Zur Sicherung des Luftverkehrs ist eine sogenannte Hinderniskennzeichnung vorgeschrieben: Tagsüber besteht diese aus roten Streifen, nachts aus einer Befeuerung. Es wird eine bedarfsgerechte Nachtkennzeichnung eingebaut, d. h. die Lichter blinken nur, wenn sich ein Flugzeug nähert.

Windmessung und Stromertrag

Die zwölfmonatige Windmessung ist bereits abgeschlossen. Es zeigte sich eine sehr gute Windhöffigkeit: Die sechs geplanten Windenergieanlagen haben insgesamt eine Leistung von 33,6 MW. Mit der erzeugten Strommenge können rechnerisch ca. 28.000 3-Personen-Haushalte mit erneuerbarer Energie versorgt werden. Das bedeutet bilanziell bei den Einwohnerzahlen von Drolshagen (ca. 11.900), Olpe (ca. 24.500) und Wenden (ca. 19.800) die Möglichkeit, den gesamten Strombedarf über diese Windkraftanlagen zu decken! Daraus resultiert eine CO2-Ersparnis von 22,41 Tonnen jährlich.


Schall/Schatten/optische Wirkung/Landschaftsbildanalyse


Die Gutachten für Schall und Schattenwurf sind in Bearbeitung.
Nach den bisherigen Prognosen werden in den angrenzenden Wohnbereichen die Richtwerte der TA Lärm (Technische Anleitung zum Schutz gegen Lärm/6. Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Bundes-Immissionsschutzgesetz) von 55 dB(A) tagsüber und 40 dB(A) nachts überall eingehalten.
Die Orientierungswerte für den Schattenwurf betragen max. 30 Minuten Beschattungsdauer pro Tag bzw. max. 8 Stunden im Jahr. Bei Überschreitung der Werte werden die Windenergieanlagen automatisch abgeschaltet. Somit ist technisch sichergestellt, dass alle Vorgaben eingehalten werden.

Kompensationsmaßnahmen


Als Ausgleich für die Waldstandorte werden vor Ort Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen durchgeführt. Die konkreten Maßnahmen stehen noch nicht fest, da die Vorgaben von der Genehmigungsbehörde kommen werden.

Kommunikation

Neben den aktuellen und bei Bedarf weiteren Veranstaltungen zum Projekt geht mit dem Start des Genehmigungsverfahrens auch die Internetseite des Projekts online (www.windpark-A4.de). Dort werden alle aktuellen Informationen zum Projektfortschritt dokumentiert; wenn es ab ca. 2022 zu einem Baubeginn kommt, soll der Bau über eine Webcam verfolget werden können Über diese Homepage wird auch die Bürgerbeteiligungsplattform erreichbar sein.

Drolshagen, 28. März 2019

Die GELSENWASSER AG
1887 im Ruhrgebiet gegründet, um die Montanindustrie und die Menschen der Region mit Wasser zu versorgen, ist GELSENWASSER heute eines der größten deutschen Wasserversorgungsunternehmen. Weitere Schwerpunkte sind Abwasserentsorgung, Energieversorgung sowie Dienstleistungen rund um Wasser und Energie in mehr als 70 Städten und Gemeinden. Aktuell wirkt GELSENWASSER über kommunale Beteiligungsgesellschaften an acht konkreten Windenergieprojekten mit. Dabei werden insgesamt 22 Anlagen mit einer Nennleistung von über 100 MW und einem Investitionsvolumen von rd. 140 Mio. € geplant. Die ersten beiden Windräder konnten 2016 und 2017 in Castrop-Rauxel und Kalkar in Betrieb genommen werden. 13 weitere Windenergieanlagen am Niederrhein, im Münsterland und im Ruhrgebiet wurden seitdem errichtet.

Die VSB Gruppe
VSB mit Hauptsitz in Dresden zählt zu den führenden Komplettanbietern im Bereich der Erneuerbaren Energien. Das Kerngeschäft liegt in der internationalen Projektentwicklung von Wind- und Photovoltaikparks sowie deren Betriebsführung und Instandhaltung. Seit 1996 hat VSB mehr als 650 Windenergie- und Photovoltaikanlagen mit rund 900 Megawatt installierter Leistung und einem Investitionsvolumen von 1,4 Milliarden Euro geplant und errichtet. Im Konzern und den verbundenen Unternehmen sind über 300 Mitarbeiter an 16 Standorten tätig.

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Presse
news-964 Sat, 23 Mar 2019 16:30:00 +0100 BGH entscheidet endgültig: Vergabe der Wasserkonzession in Selm ist unwirksam unternehmen/presse/presse-einzelansicht/news/bgh-entscheidet-endgueltig-vergabe-der-wasserkonzession-in-selm-ist-unwirksam/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bday%5D=23&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=3&tx_news_pi1%5Byear%5D=2019&cHash=4ec22b6cea19e1fa696369e7037b9db2 Das Oberlandesgericht Düsseldorf hatte im März 2018 im Rechtsstreit zwischen der Stadt Selm und der GELSENWASSER AG die Vergabe der Konzession zur Wasserversorgung für rechtswidrig erklärt. Dies hat der Bundesgerichtshof, das oberste deutsche Zivilgericht, nun endgültig bestätigt.

Die Stadt hat danach bei der Neuvergabe der Konzession zum 1. Juni 2012 an die Wirtschaftsbetriebe Selm GmbH (eine Gesellschaft der Stadt und des Remondis-Konzerns) gegen wesentliche Bestimmungen des Kartellrechts verstoßen. Die Stadt habe Gelsenwasser im Wettbewerb um die nachgefragte Konzession unbillig behindert.

Gelsenwasser wurde damit in ihrer Rechtsauffassung bestätigt, wonach sie im Konzessionsverfahren der Stadt Selm unzulässig benachteiligt worden ist. Der BGH hielt es für „nicht zweifelhaft …, dass die Gemeinde an das Verbot einer Diskriminierung oder unbilligen Behinderung der Bewerber gebunden ist, wenn sie … eine privatrechtliche Konzession zur Wasserversorgung in einem wettbewerblichen Verfahren vergibt“.

Unabhängig von dem langjährigen Rechtsstreit gewährleistet Gelsenwasser weiterhin die Wasserversorgung der Bürger in Selm. Falls die Stadt das Konzessionsverfahren neu durchführt, wird sich Gelsenwasser wieder beteiligen.

Kennzahlen der Wasserversorgung in Selm: Der Gelsenwasser-Rohrnetzbestand in Selm beläuft sich mit Stand Ende 2017 auf rund 150 km (Summe über alle Nennweiten, ohne Längen Hausanschlüsse). Die Zahl der Hausanschlüsse beträgt ca. 7.100.
Die Wasserabgabe in Selm betrug 2017 rund 1,2 Mio. Kubikmeter.

Gelsenkirchen, 22. März 2019

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Presse
news-962 Thu, 21 Mar 2019 15:00:00 +0100 Weltwassertag: Gelsenwasser setzt sich international für Trinkwasserversorgung ein unternehmen/presse/presse-einzelansicht/news/weltwassertag-gelsenwasser-setzt-sich-international-fuer-trinkwasserversorgung-ein/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bday%5D=21&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=3&tx_news_pi1%5Byear%5D=2019&cHash=7d12e69a348d10632e98a61ac27896a4 Blog-Beiträge und Video im Netz Am 22. März ist Weltwassertag. Das Motto für 2019: Niemanden zurücklassen – Wasser und Sanitärversorgung für alle. Gelsenwasser arbeitet seit Jahren an dieser globalen Aufgabe und unterstützt internationale Hilfsprojekte.

„Trinkwasser ist für uns jederzeit verfügbar. Wir machen uns wenig Gedanken darüber. Leider ist es nicht auf der ganzen Welt so, dass Menschen sauberes Wasser trinken können“, so Henning Deters, Vorstandsvorsitzender der GELSENWASSER AG. „Die UN hat sich das Ziel gesetzt, genau dies zu ändern. Wir unterstützen dieses Vorhaben mit der Gelsenwasser Stiftung und haben dafür mit Viva con Agua und den SOS Kinderdörfern hervorragende Partner gefunden.“

Entsprechende Projekte gibt es bisher etwa in Äthiopien, Bolivien oder Haiti. Auch in Nepal ist die Trinkwasserversorgung problematisch: Dieter Eschner, Fachmann für Trinkwasserversorgung bei Gelsenwasser, stand dort den Einheimischen für einige Zeit mit seiner Erfahrung zur Seite. Gelsenwasser hat anlässlich des Weltwassertages Beiträge und Videos zu dem Thema veröffentlicht:
https://www.gelsenwasser-blog.de/weltwassertag-2019-niemanden-zuruecklassen/
https://www.gelsenwasser-stiftung.de/international/viva-con-agua-nepal/

Gelsenkirchen, 21. März 2019

Bild © Marco Fischer

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Presse
news-954 Fri, 08 Mar 2019 12:00:00 +0100 Erenja geht an den Start: Gelsenwasser präsentiert neue Energie-Marke unternehmen/presse/presse-einzelansicht/news/erenja-geht-an-den-start-gelsenwasser-praesentiert-neue-energie-marke/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bday%5D=8&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=3&tx_news_pi1%5Byear%5D=2019&cHash=442292533829f42228e65b40c07e7f54 Eigener Auftritt des Energievertriebs schärft die blau-grüne Markenstruktur Unter dem Markennamen „Erenja” positioniert die GELSENWASSER AG ihren Energievertrieb neu. „Erenja verbindet attraktive Produkte und Dienstleistungen sowie einen frischen Auftritt mit der bekannten Zuverlässigkeit von Gelsenwasser”, bringt Maik Stockmann, Leiter Vertrieb Energie bei Gelsenwasser, den Kern der jüngsten blau-grünen Marke auf den Punkt. „Wir versorgen ab sofort unsere Gas- und Ökostromkunden unter diesem Namen – unsere Kunden sind und bleiben Gelsenwasser-Kunden. Darüber hinaus haben wir mit dem Erenja-Auftritt aber noch viel mehr vor: Mit Individuellen Produkten und Dienstleistungen sowie maßgeschneiderten Services stellen wir unsere Kunden zukünftig noch mehr in den Mittelpunkt und wollen ihnen ein Energieerlebnis bieten. Wir erwarten, dass diese erweiterten Angebote auch für Neukunden sehr attraktiv sind.” Ein Schwerpunkt wird dabei das Thema E-Mobilität sein – im Frühjahr startet Erenja eine E-Roller-Initiative im Münsterland und im Ruhrgebiet.

Mehr Informationen zu Erenja, Produkten und Services gibt es unter www.erenja.de, über die Mitarbeiter im Kundenservice-Center unter der kostenlosen Telefonnummer 0800/19999 88 sowie in den Kundenbüros in Gelsenkirchen (Willy-Brandt-Allee 26), in Recklinghausen (Herner Straße 46) und in Lüdinghausen (Ascheberger Straße 28).

Weiterentwicklung hat bei Gelsenwasser Tradition

Gelsenwasser ist in den letzten Jahren kontinuierlich gewachsen und entwickelt neue Sparten von Trinkwasser- und Abwasserdienstleistungen über Stromnetzbetrieb bis zu Projekten im Rahmen der Energiewende – der Energievertrieb entwickelt sich ebenfalls weiter. In einem intensiven Prozess, an dem viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beteiligt waren, hat das Unternehmen die Markenstruktur bei Gelsenwasser insgesamt neu geschärft.

„Das war sehr wichtig, um uns unserer Identität und damit unserer Ziele erneut ganz bewusst zu werden. Einer der größten Schätze von Gelsenwasser ist, dass sich die Menschen, die hier arbeiten, in der über 130jährigen Tradition immer wieder neuen Herausforderungen gestellt haben und diese mit Elan und ihrem Fachwissen mutig angegangen sind. Die Bergwerke, für deren Versorgung das Unternehmen ursprünglich gegründet wurde, sind Geschichte. Gelsenwasser lebt, ist am Puls der Zeit und erfolgreich”, so Henning R. Deters, Gelsenwasser-Vorstandsvorsitzender. „Ein Ergebnis des internen Prozesses: Infrastrukturdienstleistungen, wie der Betrieb von Ver- und Entsorgungsnetzen, sind für uns ein Kerngeschäft. Wir sind ein verlässlicher Partner von Kommunen und Industrie in allen Fragen der Wasser-, Abwasser- und Energiewirtschaft.

Mit diesem Bekenntnis geht einher, dass wir unsere Netzbetreiberin GELSENWASSER Energienetze GmbH auch im Auftritt wieder näher an die Kernmarke Gelsenwasser heranrücken werden. Aufgrund der Vorschriften des Energiewirtschaftsgesetzes muss sich deshalb der Energievertrieb deutlich von Gelsenwasser als Dach- und Infrastrukturmarke unterscheiden. Der Vertrieb hat damit im Gegenzug deutlich mehr gestalterische Freiheit, mit Erenja moderne, kundenkorientierte Energieprodukte anzubieten – das sehen wir ebenfalls als großen Vorteil.”

 

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news-952 Fri, 01 Mar 2019 15:00:00 +0100 GELSEN-NET gewinnt drei weitere Städte unternehmen/presse/presse-einzelansicht/news/gelsen-net-gewinnt-drei-weitere-staedte/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bday%5D=1&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=3&tx_news_pi1%5Byear%5D=2019&cHash=2134e969882a9a19465786faa6034756 Gelsenkirchener Unternehmen baut Gigabit-Glasfasernetz in Recklinghausen, Castrop-Rauxel und Herten im Rahmen des Bundesförderprogramms Der regionale IT-Systemdienstleister GELSEN-NET setzt weiter auf Expansion und Ausbau des eigenen Glasfasernetzes. Das Gelsenkirchener Unternehmen konnte sich jetzt bei der Ausschreibung des Bundesförderprojekts im Kreis Recklinghausen im Los 2 Süd gegen mehrere nationale Konkurrenten erfolgreich durchsetzen. Landrat Cay Süberkrüb unterschrieb in Anwesenheit der Bürgermeisterin und Bürgermeister des Kreises Recklinghausen sowie Vertretern der lokalen Wirtschaftsförderungen den Vertrag für die Umsetzung mit GELSEN-NET.

Das Los 2 Süd umfasst die Städte Castrop-Rauxel, Herten und Recklinghausen. Im Rahmen des geförderten Breitbandausbaus handelt es sich um rund 1.300 Haushalte, 163 Unternehmen und 90 Schulen, die ans schnelle Glasfasernetz angebunden werden sollen.

Der Netzausbau in den drei Städten, der im Rahmen des Förderprojektes bereits bis zum 31.12.2020 beendet sein muss, beläuft sich auf insgesamt ca. 210 km. GELSEN-NET wird über 30 Mio. € investieren, wobei davon 8,8 Mio. Euro aus Fördermitteln stammen.

GELSEN-NET und Gelsenwasser kooperieren auch bei Tiefbauarbeiten


"Darüber hinaus plant GELSEN-NET noch weitere an der Strecke liegende Haushalte und Unternehmen anzuschließen", erklärt Thomas Dettenberg, Sprecher der GELSEN-NET Geschäftsführung. "Unser Ziel ist es, gemeinsam mit unserem neuen Gesellschafter GELSENWASSER AG an unserer Seite im neuen, nördlichen Marktgebiet das Glasfasernetz mit Gigabitbandbreiten für Privatkunden und Geschäftskunden stetig und vor allem nachhaltig über die nächsten Jahre auszubauen. Dabei wollen wir durch gemeinsame Tiefbauvorhaben Synergien nutzen. Wir verstehen uns dabei als kommunaler Partner der jeweiligen Städte auf Augenhöhe. Uns liegen die Städte und deren Breitbandversorgung am Herzen. Schließlich ist eine gut ausgebaute Glasfaserinfrastruktur das Fundament für weitere Digitalisierungsprojekte, um unsere Region in eine Smart Region zu entwickeln."

Ziel: Marktgebiet flächenmäßig verdoppeln

Vor allem durch den gesellschaftsrechtlichen Einstieg der GELSENWASSER AG zur Jahreswende ist es für GELSEN-NET zum Ziel geworden, das Marktgebiet flächenmäßig zu verdoppeln. Beide Gelsenkirchener Unternehmen – GELSENWASSER und GELSEN-NET – erklären daher die regionale Aus-weitung des erfolgreichen Geschäftsmodells von GELSEN-NET auch als das zentrale Handlungsfeld.
Der Breitbandausbau im Kreis Recklinghausen ist somit ein erster Schritt, der eindrucksvoll zeigt, dass sich die neue Kooperation von GELSENWASSER und GELSEN-NET auf vielversprechendem Kurs bewegt. Im Stadtgebiet von Herten greifen die Unternehmen auf eine enge Partnerschaft mit der Hertener Stadtwerke GmbH zurück, die bereits seit vielen Jahren erfolgreich praktiziert wird.


Hintergrund:
Der Kreis Recklinghausen hat im Jahr 2017 mit allen zehn Kreisangehörigen einen Kooperationsvertrag zum geförderten Breitbandausbau im gesamten Kreisgebiet geschlossen. Er hat infolge dessen Fördermittel beim Bund und beim Land NRW beantragt und in vorläufiger Höhe bewilligt bekommen. Ziel ist es, ein sog. NGA-Netz, also ein breitbandiges Netz auf Niveau Next-Generation-Access ausbauen und betreiben zu lassen. Angestrebt wird ein Ausbau sog. „weißer Flecken“ (≤ 30 Mbit/s Download) sowie aller Schulen und zu 100 % aus Fördermitteln. Dies umfasst weit über 11.000 Anschlüsse im Kreisgebiet.

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news-941 Fri, 08 Feb 2019 13:00:00 +0100 Gelsenwasser erwirbt 25,1 Prozent an Gelsen-Net unternehmen/presse/presse-einzelansicht/news/gelsenwasser-erwirbt-251-prozent-an-gelsen-net/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bday%5D=8&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=2&tx_news_pi1%5Byear%5D=2019&cHash=717c6cb8ccf1775b384d01a88c1023e1 Stadtwerke Gelsenkirchen hält mit 74,9 Prozent die Mehrheit am regionalen IT-Dienstleister Der Deal ist perfekt: Die GELSENWASSER AG hat zur Jahreswende nach Vorliegen aller erforderlichen Genehmigungen 25,1 Prozent der Geschäftsanteile der Gelsen-Net Kommunikationsgesellschaft mbH erworben. Aktuell erfolgt die Eintragung ins Handelsregister. Die Stadtwerke Gelsenkirchen GmbH behält mit 74,9 Prozent die Mehrheit an der GELSEN-NET Kommunikationsgesellschaft mbH.

Ziel der Beteiligung ist es, dass die beiden Gelsenkirchener Unternehmen – Gelsen-Net und Gelsenwasser – künftig enger kooperieren, dabei ihre Kernkompetenzen vernetzen und die Ressourcen zum gemeinsamen Erfolg einsetzen. Dabei ist insbesondere die regionale Ausweitung des erfolgreichen Geschäftsmodells von Gelsen-Net ein zentrales Handlungsfeld. Ulrich Köllmann, Geschäftsführer der Stadtwerke Gelsenkirchen GmbH, begrüßt die Beteiligung: "Wir freuen uns sehr über diese erfolgversprechende Partnerschaft. Gelsenwasser und Gelsen-Net werden zukünftig voneinander profitieren und gemeinsam etwas für die Region bewegen."

„Mit diesem Engagement fügen wir unserem Spektrum als Infrastruktur-Partner der Kommunen ein neues, zunehmend wichtigeres Standbein hinzu“, so Henning Deters, Vorstandsvorsitzender der GELSENWASSER AG.

Gelsen-Net ist regional verankert und bietet umfassende IT-Lösungen

Gelsen-Net liefert Komplettlösungen in den Bereichen Telefonie, Internet, Standortvernetzungen, Telefonanlagen und Cloud-Dienste. Das IT-Systemhaus betreibt ein eigenes, mehrere hundert Kilometer langes Glasfasernetz in Gelsenkirchen, Bottrop, Gladbeck und Herten, das kontinuierlich weiter ausgebaut wird. Gelsen-Net möchte durch die neue Partnerschaft mit Gelsenwasser vor allem ihr Versorgungsgebiet in der Region erweitern, wobei besonders weitere Städte des Kreises Recklinghausen im Fokus stehen.

Zudem beschäftigt sich das Unternehmen verstärkt mit Themen rund um die "Vernetzte Stadt" Gelsenkirchen. Seit Jahren arbeitet die Stadtverwaltung in enger Zusammenarbeit mit Gelsen-Net und weiteren Akteuren sehr intensiv auf diesem Handlungsfeld Smart City - beispielsweise sind alle Gewerbegebiete und alle 87 Schulen ans Glasfasernetz mit Gigabitgeschwindigkeit angeschlossen, gemeinsam wurde ein Free-Wifi-Angebot mit fast 300 WLAN-Standorten im Stadtgebiet aufgebaut. Weitere digitale Projekte sind in Vorbereitung, beispielsweise eine regionale Gelsencloud, die als zentrale Datendrehscheibe bei der Umsetzung der digitalen Projekte fungieren soll.

Der Geschäftssitz und der zentrale Unternehmensstandort der Stadtwerke-Tochter bleiben Gelsenkirchen. Für die rund 100 Beschäftigten von Gelsen-Net ändert sich durch die neue Gesellschafterstruktur nichts; auch die Aus- und Weiterbildung werden auf dem derzeitigen hohen Niveau fortgeführt.

Gelsenkirchen, 8. Februar 2019

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news-940 Thu, 07 Feb 2019 15:00:00 +0100 Gelsenwasser saniert die Ufer-Steganlage in der westlichen Stadtmühlenbucht unternehmen/presse/presse-einzelansicht/news/gelsenwasser-saniert-die-ufer-steganlage-in-der-westlichen-stadtmuehlenbucht/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bday%5D=7&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=2&tx_news_pi1%5Byear%5D=2019&cHash=e0165268cf7bc7f04e974d48f060d087 Die viel genutzte und in die Jahre gekommene Steganlage in der westlichen Stadtmühlenbucht war auf Dauer nicht mehr standsicher. Deshalb erneuert Gelsenwasser den Ufersteg auf ca. 100 m Länge inklusive der Tragkonstruktion im Bereich der Nutzer SC Westfalen und Fischereiverein Haltern. Die Arbeiten beginnen am 11. Februar 2019 und dauern voraussichtlich bis April 2019.

Der Rückbau der alten Konstruktion ist fast abgeschlossen. Danach werden Pfähle in den Untergrund entlang der Uferlinie gerammt. Hierauf werden die neue Tragkonstruktion und die begehbaren Gitterroste der Steganlage montiert. Die Rammarbeiten führt die Firma Rolf Wegener GmbH aus Essen durch, für die Stahlbauarbeiten ist die Firma Josef Köster Stahl- und Metallbau GmbH aus Haltern am See beauftragt. Mit einer Lärmbelästigung für die Anwohner ist nicht zu rechnen.

Die Investitionskosten liegen bei ca. 350.000 Euro. Die Vereine beteiligen sich über Nutzungsverträge in den kommenden Jahren an den Kosten. Die Planungsleistung hat Gelsenwasser allein übernommen und trägt ebenfalls die Kosten für die ökologische und behördliche Begleitung der Maßnahme.

Haltern am See, 7. Februar 2019

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news-936 Tue, 05 Feb 2019 00:00:00 +0100 Niederrhein-Kommunen ziehen positive Bilanz aus drei Jahren KEEN unternehmen/presse/presse-einzelansicht/news/niederrhein-kommunen-ziehen-positive-bilanz-aus-drei-jahren-keen/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bday%5D=5&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=2&tx_news_pi1%5Byear%5D=2019&cHash=866fd7431610aa3b9f7e29c3e7bbf33c Fortsetzung zur Umsetzung der Projekte ist geplant • Einsparpotenzial bei Gebäuden Die erste Phase des KEEN Niederrhein (Kommunales Energieeffizienz-Netzwerk) der fünf teilnehmenden Kommunen Alpen, Hünxe, Kaarst, Kalkar und Straelen geht nach dreijähriger, intensiver Zusammenarbeit zu Ende. Für einen gemeinsamen Rückblick und Ausblick auf Phase 2 trafen sich Bürgermeister, Netzwerkbeauftragte und Klimaschutzmanager der Kommunen mit dem Netzwerkmanager Gelsenwasser in Hünxe.

Gelsenwasser-Vorstand Dr. Dirk Waider lobte insbesondere den offenen Austausch untereinander. So konnten viele Effizienz-Themen in den Kommunen vorangetrieben werden. Gelsenwasser versteht sich dabei als Impulsgeber. Waider erinnerte an die Netzwerktreffen, die viermal im Jahr stattfanden und an viele weitere Aktivitäten. Ein Highlight der Netzwerkarbeit war die Temperaturmessaktion in den Schulen. Sie deckte auf, dass das Regelverhalten der Heizungsanlagen und das Verhalten der Nutzer verbesserungsfähig sind. Ohne große Investitionskosten kann hier viel Energie eingespart werden. Daraufhin wurden Hausmeisterschulungen durchgeführt, um den Energieverbrauch an Schulen, die Top-Verbraucher in Kommunen, zu senken.
Der Energieberater des Netzwerks, Johannes Auge von B.A.U.M. Consult, gab einen Rückblick über die Energieberatung. Für jede Kommune wurde ein Maßnahmenprogramm entwickelt, das als Fahrplan für die Umsetzungen der nächten Jahre dient und fortgeführt werden soll.

Die Kommunen berichteten von ihren Erfahrungen aus der Netzwerkarbeit. So konnte man sich gegenseitig auf Fördermöglichkeiten aufmerksam machen und eigene Projekte anstoßen. Jede Kommune hat nun einen besseren Einblick in den eigenen Gebäudebestand und die Einsparpotenziale, die sich daraus ergeben. Die Netzwerkteilnehmer sind sich einig, dass drei Jahre für die vielen Ansatzpunkte in jeder Kommune zu kurz sind, um alle Maßnahmen umsetzen zu können.

Aus Vorhaben Erfolge machen

Die Grundlagen für die Fortsetzung des Netzwerks in der zweiten Phase sind also gegeben. Die weitere Umsetzung, insbesondere die Sanierung der wichtigen kommunalen Liegenschaften, kann folgen. Es lohnt sich etwa ein Blick auf die Energieverbräuche der Schulgebäude. Da dort erhebliche Einsparpotenziale vorhanden sind, wurde im KEEN ein Benchmark-Projekt eingeführt.
Die Schulen erhielten Strom- und Wärmemengenzähler, um Verbräuche analysieren und untereinander vergleichen zu können. Im Netzwerk werden die Ergebnisse diskutiert und Schwachstellen aufgedeckt.
Die Ergebnisse des Benchmarks über alle Kommunen zeigen dringenden Handlungsbedarf auf. Das Projekt soll auch in Phase 2 des Netzwerks weitergeführt werden. Große Einsparpotenziale gibt es im Wärme-Bereich in Gebäuden durch Sanierung der Gebäudehüllen und in der Sparte Strom durch Umrüstung auf LED.

Das Netzwerk wurde für drei Jahre vom BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausführkontrolle) gefördert. Die Förderung soll darüber hinaus bewirken, dass sich die entstandenen Netzwerke auch nach Auslaufen der Förderung dauerhaft
erhalten und die Netzwerkakteure in ihren Kommunen kontinuierlich weitere Maßnahmen realisieren. Bis April können sich die Kommunen für eine erneute Teilnahme entscheiden – das Netzwerk ist auch offen für neu interessierte Städte und Gemeinden, um den Erfahrungsaustausch über die fünf Kommunen hinaus zu erweitern. Die Auftaktveranstaltung wird im Mai stattfinden.

KEEN zieht Bilanz – Zitatsammlung

Alpen, Bürgermeister Thomas Ahls: „Kommunen kämpfen mit ähnlichen Problemen, durch den Austausch untereinander können Ideen und Annährungsweisen ausgewechselt werden. Es bringt nichts das Rad zwei, drei oder sogar viermal in unterschiedlichen Kommunen neu zu erfinden.“

Kaarst, Kämmerer Stefan Meuser: „Durch die Netzwerkarbeit können sich die Kommunen gegenseitig befruchten und neue Projekte anstoßen. Wir bewerten die Netzwerkteilnahme als sehr hilfreich und möchten weitermachen.“

Kalkar, Bürgermeisterin Dr. Britta Schulz: „Unsere Erwartungen wurden erfüllt. Durch die intensive Beratung durch Gelsenwasser konnten zahlreiche Erkenntnisse im Rahmen des Themas gewonnen werden, die auch in Zukunft von Nutzen sein werden.

Hünxe, Bürgermeister Dirk Buschmann: „Das Netzwerk bietet den Kommunen Raum, um Probleme aber auch Lösungen zu thematisieren und voneinander zu lernen. So können Praxisbeispiele aus den Netzwerkkommunen Inspiration für die Umsetzung eigener Projekte sein, die vom Erfahrungs- und Informationsaustausch positiv beeinflusst werden.“

Straelen, Bürgermeister Hans-Josef Linßen: „Die kurzen Wege in der Kommunikation innerhalb des Netzwerks haben sich bestens bewährt. Mit den vielen unterschiedlichen Projekten innerhalb des Netzwerks haben wir weitere Erkenntnisse in Sachen Klimaschutz sammeln können.“

Gelsenwasser-Vorstand Dr. Dirk Waider: „Durch den Austausch kamen Fragen auf, die wir ehrlicherweise zunächst nicht im Fokus hatten wie Effizienz in Flüchtlingsunterkünften. Auch Öffentlichkeitsarbeit kann dabei viel bewirken, um die Themen zu versachlichen“, so Waider.


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news-933 Mon, 04 Feb 2019 00:00:00 +0100 Das 1x1 des Trinkwassers - Noch Plätze frei bei Bürgerführungen im Wasserwerk Haltern unternehmen/presse/presse-einzelansicht/news/das-1x1-des-trinkwassers-noch-plaetze-frei-bei-buergerfuehrungen-im-wasserwerk-haltern/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bday%5D=4&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=2&tx_news_pi1%5Byear%5D=2019&cHash=61d7fb240833caddcac11c67b0d83e12 Wie wird aus Talsperrenwasser und Grundwasser das Trinkwasser, das aus dem Hahn kommt? Das können Sie bei einem Besuch im Gelsenwasser-Wasserwerk in Haltern am See hautnah erleben. Tauchen Sie in die Welt des Trinkwassers ein: Eine Besichtigung dauert ca. zwei Stunden. Nach einer Einführung in das Thema Trinkwasser im Informationszentrum geht es auf einen Rundgang durch das Werksgelände. Dort begegnen den Besuchern z. B. riesige Sandkästen, tiefe Brunnen und kräftige Pumpen.

Für Gruppen von 10 bis 30 Personen bietet Gelsenwasser individuelle Termine an (montags bis freitags um 10 Uhr oder 14 Uhr). Für Erwachsene und ältere Schüler als Einzelpersonen oder als kleinere Gruppen gibt es Bürgerführungen. Dabei sind für die nächsten Termine
am Mittwoch, 20. Februar 2019, und am Donnerstag, 21. März 2019, jeweils um 14 Uhr noch einige Plätze frei:

Die nächste Familienführung mit Kindern im Grundschulalter startet am Donnerstag, 25. April 2019, um 14 Uhr.
Für alle Führungen im Wasserwerk Haltern ist eine Voranmeldung erforderlich (Kontakt: Anja Polti, Telefon: 02364 103-336, E-Mail: anja.polti@gelsenwasser.de).

Haltern am See, 4. Februar 2019

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news-930 Wed, 30 Jan 2019 13:00:00 +0100 Arbeiten am Trinkwasser-Leitungsnetz in Drensteinfurt unternehmen/presse/presse-einzelansicht/news/arbeiten-am-trinkwasser-leitungsnetz-in-drensteinfurt/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bday%5D=30&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=1&tx_news_pi1%5Byear%5D=2019&cHash=1c8d66660bda4c8b09e1a5bbe0754edb Leitungserneuerung am Markt geht in die Schlussphase Die GELSENWASSER AG erneuert seit Mitte November 2018 in Drensteinfurt eine Trinkwasserleitung DN 300 (30 cm Durchmesser) zwischen Markt 1 und 7. Wetterbedingt haben sich die Arbeiten etwas verzögert. Es ist geplant, das neue Rohr in ca. zwei Wochen in das vorhandene Leitungsnetz einzubinden.

Um diese Einbindung vorzubereiten, spülen die Gelsenwasser-Mitarbeiter am kommenden Samstag, 2. Februar 2019, die Leitungen im Innenstadtbereich und erneuern eine defekte Rohrnetz-Armatur (Schieber) an der Ecke Wagenfeldstraße/Martinstraße. In diesem Bereich musste am Montag ein Baum gefällt werden, der zu nah an der Wasserleitung wurzelte und auch den Schiebertausch behinderte.

Die Arbeiten am Samstag sind mit der zeitweisen Sperrung der Wasserversorgung für mehrere Straßen verbunden. Daher führt Gelsenwasser diese Maßnahme in den Nachtstunden zwischen 23 Uhr und ca. 3 Uhr durch, um die Beeinträchtigung für die Anwohner, Arztpraxen und Gewerbetreibenden so gering wie möglich zu halten. Es werden außerdem möglichst lärmarme Geräte eingesetzt. Alle Anwohner werden durch Mitteilungen über die Arbeiten informiert.

Für unvermeidbare Behinderungen im Zuge der Arbeiten am Rohrnetz bittet Gelsenwasser um Verständnis.

Gelsenkirchen, 30. Januar 2019

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Lokale Meldungen
news-928 Tue, 29 Jan 2019 14:00:00 +0100 Update: Gelsenwasser repariert Trinkwasserleitung in Waltrop unternehmen/presse/presse-einzelansicht/news/update-gelsenwasser-repariert-trinkwasserleitung-in-waltrop/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bday%5D=29&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=1&tx_news_pi1%5Byear%5D=2019&cHash=8d4ffbd4f412b424e498bba65f5c2ae4 Unterlipper Straße kann erst Donnerstag freigegeben werden Der am Montagmorgen aufgetretene Schaden an der Trinkwasserleitung DN 150 (DN 150, 15 cm Durchmesser) auf der Unterlipper Straße ist repariert.

Das ausgetretene Wasser hat die Straße noch großflächiger unterspült, als bisher bekannt war. Daher dauert das Verfüllen der Hohlräume noch an. Wenn die Tagestemperaturen am Mittwoch im Plusbereich liegen, wird die Straßenoberfläche wiederhergestellt und die Straße am Donnerstag wieder freigegeben. Die Feinasphaltschicht folgt aufgrund der Wetterverhältnisse später im Lauf des Sommerhalbjahrs.

Die Unterlipper Straße ist deshalb auch noch am Mittwoch als Sackgasse ausgeschildert. Verkehrsteilnehmer sollten von Datteln in Richtung Waltrop über die Waltroper Straße / Münsterstraße ausweichen. Am Mittwochmorgen wird die Unterlipper Straße wieder für den Durchgangsverkehr freigegeben.

Gelsenwasser bittet die Anwohner und weiteren Verkehrsteilnehmer für die Verzögerung im Zuge der Reparaturarbeiten um Verständnis und dankt ihnen für ihre Geduld.

Gelsenkirchen, 29. Januar 2019

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Lokale Meldungen
news-926 Mon, 28 Jan 2019 13:00:00 +0100 Gelsenwasser repariert Trinkwasserleitung in Waltrop unternehmen/presse/presse-einzelansicht/news/gelsenwasser-repariert-trinkwasserleitung-in-waltrop/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bday%5D=28&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=1&tx_news_pi1%5Byear%5D=2019&cHash=ad356ab3865963a6b070aa6400b18cd8 Unterlipper Straße ist unterspült und wird neu asphaltiert • Freigabe am Mittwoch Der heute in den frühen Morgenstunden aufgetretene Schaden an der Trinkwasserleitung DN 150 (DN 150, 15 cm Durchmesser) auf der Unterlipper Straße wird bis zum späten Nachmittag behoben. Von der Leitungssperrung sind die Anwohner in ca. 30 Häusern betroffen, die zurzeit kein Trinkwasser über die Hausanschlüsse erhalten. Ein Wasserwagen für den nötigsten Bedarf ist an der Ecke Unterlipper Straße / Borker Straße aufgestellt.

Das ausgetretene Wasser hat die Straße großflächig unterspült, die Hohlräume werden am Dienstag verfüllt und die Straßenoberfläche wiederhergestellt. Die Feinasphaltschicht folgt aufgrund der Wetterverhältnisse später im Lauf des Sommerhalbjahrs.

Für die Reparaturarbeiten musste die Unterlipper im Bereich Borker Straße gesperrt werden. Die Unterlipper Straße ist deshalb vorübergehend als Sackgasse ausgeschildert. Verkehrsteilnehmer sollten von Datteln in Richtung Waltrop über die Waltroper Straße / Münsterstraße ausweichen. Am Mittwochmorgen wird die Unterlipper Straße wieder für den Durchgangsverkehr freigegeben.

Gelsenwasser bittet die Anwohner und weiteren Verkehrsteilnehmer für die Erschwernisse im Zuge der Reparaturarbeiten um Verständnis und dankt ihnen für ihre Geduld.


Gelsenkirchen, 28. Januar 2019

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Lokale Meldungen
news-925 Thu, 24 Jan 2019 00:00:00 +0100 Power2Metal: Gelsenkirchener Kooperation für moderne Energieversorgung der Metallindustrie unternehmen/presse/presse-einzelansicht/news/power2metal-gelsenkirchener-kooperation-fuer-moderne-energieversorgung-der-metallindustrie/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bday%5D=24&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=1&tx_news_pi1%5Byear%5D=2019&cHash=5b72338fcad0741f055f80242f43c8c4 Wasserstoff- und Brenner-Technik weiterentwickeln • CO2 vermeiden Ziel des Projekts Power2Metal – für das die Projektpartner auch beim Bundeswirtschaftsministerium einen Förderantrag einreichen werden – ist es, die Chancen für komplementäre Energiesysteme auf Wasserstoffbasis für die energieintensive, mittelständisch geprägte Metallveredelung in Deutschland auszuloten und dann pilothaft in Gelsenkirchen zu erschließen.

Die „Power2Metal“-Partner sind:

  • Das Westfälische Energieinstitut an der Westfälischen Hochschule, die das Projekt wissenschaftlich begleitet.
  • Die GELSENWASSER AG als Energieversorger, die den Aufbau des Wasserstoffkomplementärsystems unterstützt.
  • Ddie Firma Kueppers Solutions, die die Weiterentwicklung der eingesetzten Thermobrenntechnik übernimmt
  • Die Voigt & Schweitzer GmH & Co. KG mit dem Schwerpunkt der Oberflächenveredlung von Stahl, die mit der Tochterfirma ZINQ Technologie als Anwendungspartner zur Verfügung steht.

Der Kern des Projekts

Der bisherige Energieträger für die Prozesswärme in der Metallveredlung ist Erdgas – anerkannterweise der umweltfreundlichste fossile Energieträger. Aber um CO2 in größerem Umfang einzusparen, soll das Erdgas zukünftig schrittweise und weitgehend durch Wasserstoff ersetzt werden. Wasserstoff kann bei der Umwandlung von überschüssigem, regenerativ erzeugtem Strom durch Elektrolyse entstehen und gespeichert werden. Das brennbare Gas kann zwar später wieder verstromt werden, aber es wäre weitaus effizienter, den Wasserstoff direkt als Ersatz für Erdgas in bestehenden Wärmeprozessen einzusetzen.

Die Anpassung dieser Prozesse beispielsweise im Bereich der Brennersteuerung ist in einem Metallverarbeitungsbetrieb – wie auch in anderen Industriezweigen – eine Herausforderung. Daher muss in einer Studie zunächst erforscht werden, wie die Prozesse mit veränderten Gaszusammensetzungen stabil und störungsfrei laufen können. Dabei wird auch untersucht, wie groß die energie- und volkswirtschaftlichen sowie die CO2-Einsparpotenziale bei unterschiedlichen Verfahren der Metallveredlung in verschiedenen Übergangsszenarien sind.

In einem anschließenden Pilotprojekt soll dann in Gelsenkirchen eine alternative Versorgung, Speicherung und CO2-arme Verbrennung am Beispiel der Feuerverzinkung demonstriert werden. Mit dieser Power2Metal-Pilotanlage werden im realen Betrieb weitere Erkenntnisse und Messdaten gewonnen. Diese bilden dann auch den Ausgangspunkt für zukünftige Geschäftsmodelle der deutschen Energiewirtschaft.

Projektpartner stellen Staatssekretär Oliver Wittke MdB die Kooperation vor

Staatssekretär Oliver Wittke aus dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie informierte sich über diesen innovativen Ansatz in Gelsenkirchen: „Um eine größere Unabhängigkeit vom fossilen Energieträger Erdgas zu erreichen und um CO2-Emissionen zu vermeiden, benötigen wir in der Industrie eine intensive und technologieoffene Forschung und Entwicklung. Ich freue mich, dass dieses spannende Projekt in Gelsenkirchen entlang der gesamten Wertschöpfungskette in der Metallindustrie diesen Weg beschreitet. Hier besteht ein großes Potenzial, Arbeitsplätze am Standort zu sichern und vor allem für den Mittelstand relevante Verfahren der energieintensiven Metallveredelung zu modernisieren“, beschreibt Wittke seinen ersten Eindruck von dem Forschungsvorhaben.

Die Motivation: Welcher Partner macht was?

Die ZINQ Gruppe ist im Projekt mit der Voigt & Schweitzer Gelsenkirchen GmbH & Co KG, die mit etwa 100 Mitarbeitern Bauteile aus Stahl feuerverzinkt, und der ZINQ Technologie GmbH, die für alle F&E Aktivitäten der Gruppe verantwortlich ist, beteiligt.
Die Gruppe untermauert mit diesem Projekt ihren Ruf als eines der 100 innovativsten Unternehmen Deutschlands: „Die Energiewende geht uns alle an. Als Cradle-to-cradle zertifiziertes Unternehmen wollen wir dazu beitragen, dass die CO2-Ziele erreicht werden.
Die energieintensive Branche der Metallveredelung braucht dazu zukunftsfähige Wege und Innovationen. Mit den Partnern im Projekt wollen wir gemeinsam erarbeiten, wie wir die Prozesse der Feuerverzinkung unabhängiger machen können vom Energieträger Erdgas“, so Geschäftsführer Lars Baumgürtel.

Das Westfälische Energieinstitut übernimmt die wissenschaftliche Begleitung des Forschungsvorhabens. „Eine erfolgreiche Energiewende ohne Wasserstoff wird es nicht geben. Darum forschen wir hier in Gelsenkirchen am Westfälischen Energieinstitut seit Jahren an Wasserstoffsystemen. Da die Menschen im Ruhrgebiet viel Erfahrung mit wasserstoffreichem Kokereigas haben, ist hier der Ort und heute der Zeitpunkt, um die Forschung an einem solchen alternativen Energieversorgungsansatz voranzutreiben“, erläutert Prof. Dr. Michael Brodmann, Direktor des Westfälischen Energieinstitutes.

Die Motivation von Gelsenwasser beschreibt der Vorstandsvorsitzende Henning R. Deters: „Dieses gemeinsame Projekt ist genau unser Ding. Wir verstehen uns als Entwicklungspartner unserer Kunden. Dieses Verständnis führt weit über die Belieferung mit Wasser und Energie hinaus. Vielmehr unterstützen wir unsere Kunden bei allen Fragen und Aufgaben rund um die Nutzung unserer Produkte und zukunftsfähige, umweltverträgliche Lösungen auf den Punkt. Nur ein wissenschaftlich fundierter, praxiserprobter und bezahlbarer Wandel in der Energieversorgung kann gesellschaftlich gelingen. Wir sind überzeugt, mit diesem Projekt dazu beizutragen.“

Die Firma Kueppers Solutions, die als Spezialist für schadstoffoptimierte Verbrennungstechnik in Industrie und Gewerbe mehr als 10.000 Anlagen in Betrieb genommen hat, ist sehr daran interessiert, dieses Vorhaben technisch zu begleiten und die Brennertechnik weiterzuentwickeln.

Dazu Geschäftsführer Jens te Kaat: „Unsere im metallischen 3D-Druck hergestellte Mischeinheit ermöglicht bereits heute eine sehr stickoxidarme Verbrennung von Erdgas – auf den CO2-Ausstoß können wir jedoch nur begrenzt Einfluss nehmen. Durch die Beimischung von Wasserstoff lässt sich CO2 signifikant reduzieren – leider zu Lasten der Stickoxide, wenn man nichts dagegen unternimmt.  Die verbrennungstechnische Herausforderung, in einer Anlage Erdgas, Wasserstoff und die Mischung aus beiden Brennstoffen zu nutzen, ohne dass andere Schadstoffe ansteigen, nehmen wir gerne an.“

Foto zum Download

Bildunterschrift:
Auftaktveranstaltung „Power2Metal“, v.l.n.r: Staatssekretär Oliver Wittke MdB, Prof. Dr. Bernd Kriegesmann (Präsident der Westfälischen Hochschule), Lars Baumgürtel (Geschäftsführer ZINQ Technologie GmbH) , Henning R. Deters (Vorstandsvorsitzender GELSENWASSER AG), Prof. Dr. Michael Brodmann (Direktor des Westfälischen Energieinstitutes), Bernhard Albers (Leiter Energie- und Messtechnik GELSENWASSER AG) und Jens te Kaat (Geschäftsführer Küppers Solutions GmbH)
© GELSENWASSER AG

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Pressemeldung
news-921 Mon, 21 Jan 2019 15:00:00 +0100 Thermografie-Aktion verlängert unternehmen/presse/presse-einzelansicht/news/thermografie-aktion-verlaengert/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bday%5D=21&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=1&tx_news_pi1%5Byear%5D=2019&cHash=28710e9a7161fcd15d7a150b1ded2970 Wärmeverluste sichtbar machen Der Winter ist erst spät durchgestartet, doch nun können die Fachleute optimal mit ihren Wärmekameras arbeiten, sobald es dunkel wird. Mithilfe einer Thermografie lassen sich Wärmelecks an Wohnhäusern einfach identifizieren. Durch diese dringt oft wertvolle Wärme nach außen. Undichte Fenster, fehlende oder schlechte Dämmung von Außenwänden und Heizkörpernischen oder am Dach: Nur wer die energetischen Schwachstellen kennt, kann sein Wohnhaus effizient sanieren. Dafür fertigt ein Thermograf mit einer speziellen Kamera Außenaufnahmen an, die zeigen, welche Gebäudeteile zu viel Energie nach draußen lassen.

Jetzt Sparpotenziale aufdecken!

Gelsenwasser bietet die Gebäudethermografie zum Festpreis an, für Kunden sogar zum Sonderpreis. Die Komfort-Thermografie mit mindestens sechs Wärmebild-Aufnahmen vom Haus erhalten Kunden für 175 Euro (für 1 bis 4 Wohneinheiten) – inklusive Info-Mappe mit energetischer Einschätzung der Gebäudehülle und telefonischer Beratung. 

Anmeldungen für die Thermografie-Aktion sind noch bis zum 28. Februar 2019 unter www.gelsenwasser.de/thermografie. Dort gibt es auch weitere Informationen. Bei Fragen hilft das Gelsenwasser-Energieberaterteam (Tel. 02591 24-400), E-Mail: energieberatung(at)gelsenwasser.de.

Lüdinghausen, 21. Januar 2019

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news-911 Fri, 11 Jan 2019 00:00:00 +0100 Mobil mit Ökostrom: Gelsenwasser weiht öffentliche Ladesäule am Schalker Sportpark ein unternehmen/presse/presse-einzelansicht/news/mobil-mit-oekostrom-gelsenwasser-weiht-oeffentliche-ladesaeule-am-schalker-sportpark-ein/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bday%5D=11&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=1&tx_news_pi1%5Byear%5D=2019&cHash=642699288879432228db82fc96e3c0de Jeder Fahrer eines Elektrofahrzeugs kann ab sofort die Ladesäule am Schalker Sportpark in Gelsenkirchen nutzen und Ökostrom tanken. Gelsenwasser hat dort heute eine öffentliche Ladestation eingeweiht: „Der stark frequentierte Standort hier inmitten der Stadt ist ideal, um den Bedarf und die Akzeptanz zu testen“, so Thorsten Watermeier, Projektleiter E-Mobilität bei Gelsenwasser.

Als Erster lud heute Martin Rinke vom Schalker Sportpark als überzeugter „Umsteiger“ sein eigenes E-Hybrid-Auto: „Es wird Zeit, dass sich beim Ladesäulen-Angebot mehr tut – da kommt das Engagement von Gelsenwasser zur richtigen Zeit. Wir freuen uns sehr, dass unsere Besucher jetzt ihr Fahrzeug komfortabel vor der Tür laden können, während sie selbst beim Sport auftanken.“

Die Bezahlung an der Ladesäule ist auf zwei Arten möglich: Beim sogenannten „Ad-hoc-Laden“ bezahlen E-Mobilisten mit Paypal, EC- oder einer Kreditkarte. Beim vertragsgebundenen Laden kann sich der Fahrer mit sämtlichen Karten der diversen Anbieter autorisieren.

Mehr Informationen zu E-Fahrzeugen und Laden

Wer sich für E-Mobilität interessiert, findet unter www.gelsenwasser.de vielfältige Informationen über passende Fahrzeuge, Ladetechnik und öffentliche Förderungen. Eine entsprechende Wallbox und Ökostrom für das Laden zu Hause bietet das Gelsenkirchener Unternehmen ebenfalls an.

Gelsenwasser setzt selbst im Betriebsalltag immer mehr Elektrofahrzeuge ein. Aktuell sind es 19 Fahrzeuge an verschiedenen Betriebsstandorten, für die alte Dieselfahrzeuge ausgemustert wurden. 23 weitere E-Autos sind bereits bestellt, geladen werden sie an 17 eigenen Wallboxen. Die Erfahrungen mit den Autos und der Ladetechnik fließen direkt in die Kundenberatung mit ein.

Gelsenkirchen, 11. Januar 2019

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BU: Nahmen gemeinsam die Ladesäule am Schalker Sportpark in Betrieb: Martin Rinke vom Schalker Sportpark (r.) und Gelsenwasser-Projektleiter Thorsten Watermeier.

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news-909 Thu, 10 Jan 2019 00:00:00 +0100 Gelsenwasser verschiebt die Wassergrenze in Gelsenkirchen unternehmen/presse/presse-einzelansicht/news/gelsenwasser-verschiebt-die-wassergrenze-in-gelsenkirchen/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bday%5D=10&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=1&tx_news_pi1%5Byear%5D=2019&cHash=9fb85c2571fea8b340817f1f799c55b2 Umstellung erfolgt am 16. Januar 2019 Gelsenwasser ändert die sogenannte Wassergrenze in Teilbereichen der Stadtteile Feldmark und Bulmke-Hüllen in Gelsenkirchen. Der Bereich des Wasserwerks Haltern wird nach Süden ausgeweitet und ersetzt dort das Trinkwasser aus dem Ruhrwasserwerk Essen. Dies gilt für die Trinkwasserversorgung von ca. 15.000 Kunden über etwa 2.300 Hausanschlüsse.

So ändern sich die Versorgungsbereiche:

  • Feldmark
    Zwischen dem Schwarzbach im Südwesten und der Bahntrasse sowie dem Stadtgarten im Nordosten wurde bisher Essener Wasser verteilt. Nun erhält dieser Bereich Trinkwasser aus dem Wasserwerk Haltern.

  • Bulmke-Hüllen
    Bisher erhalten die Bereiche nördlich der Güterbahnlinie / Ostfriedhof und westlich des Sellmannsbachs Halterner Wasser. Nach der Umstellung liefert das Wasserwerk Haltern auch in alle Straßenzüge östlich des Sellmannsbachs und südlich der Güterbahnlinie bis zum ehemaligen Gelände des Schalker Vereins einschließlich der Straße „Exterbruch“.

Detaillierte Straßenlisten inklusive aller Hausnummern und eine Karte gibt es auf der Gelsenwasser-Homepage unter
https://www.gelsenwasser.de/wasser/trinkwasserqualitaet/trinkwasseranalyse/ sowie unten auf dieser Seite.

Die Umstellungsarbeiten bereitet der Gelsenwasser-Netzbetrieb sorgfältig vor. Trübungen durch unbedenkliche mineralische Teilchen im Trinkwassernetz sind nicht zu erwarten. Wenn Kunden dennoch Störungen bemerken, bittet Gelsenwasser, diese unter Telefon 0209 708-660 zu melden.

Was ändert sich für die Trinkwasserkunden?


In den Bereichen, die neu mit Wasser aus dem Wasserwerk Haltern versorgt werden, bleibt der Wasserdruck nahezu unverändert.

Sowohl das Trinkwasser aus dem Werk Essen als auch aus dem Werk Haltern hat eine gute Qualität und entspricht natürlich den strengen Vorgaben der Trinkwasserverordnung. Es kann für alle Zwecke im Haushalt verwendet werden, auch zur Zubereitung von Babynahrung. Wir kontrollieren das Trinkwasser täglich und weit umfangreicher, als es die Trinkwasserverordnung vorschreibt.

Das Trinkwasser aus dem Ruhrwasserwerk Essen hat den Härtegrad ‚weich‘, das Wasser aus dem Wasserwerk Haltern hat den Härtegrad ‚mittel‘. Für die Kunden, die nun Halterner Wasser bekommen, ist der Härtegrad also höher. Das Waschmittel und das Reinigungsmittel für die Spülmaschine sollten entsprechend den Herstellerangaben auf der Packung dosiert werden. Auch die Einstellungen zur Wasserhärte an den Haushaltsgeräten sollten angepasst werden.
Die Trinkwasseranalyse für Wasser aus dem Wasserwerk Haltern finden Kunden im Internet unter https://www.gelsenwasser.de/wasser/trinkwasserqualitaet/trinkwasseranalyse/

Bei Fragen rund um die Wasserqualität können sich die Kunden an die Mitarbeiter im Kundenservice-Center in Recklinghausen wenden: Telefon 0800 19 999 10 (kostenlos, Mo-Fr 7–19 Uhr, Sa 8–16 Uhr).

Dem Trinkwasser auf der Spur im Wasserwerk Haltern

Für alle, die wissen wollen, wie das Trinkwasser in Haltern aufbereitet wird und bis in die Haushalte gelangt, bietet Gelsenwasser Bürgerführungen im Wasserwerk an. Die nächsten Führungen finden am 20. Februar und am 21. März 2019 jeweils um 14 Uhr statt. Für Familien mit Kindern im Grundschulalter öffnet das Wasserwerk in den Osterferien am 25. April 2019 um 14 Uhr seine Pforten. Eine Anmeldung ist erforderlich. Bitte schreiben Sie eine E-Mail an anja.polti(at)gelsenwasser.de oder rufen Sie an unter Telefon 02364 103-336. Führungen für Gruppen sind auf Anfrage ebenfalls möglich.

Gelsenkirchen, 10. Januar 2019


Hintergrund-Information Wassergrenze

Innerhalb des im Erdboden verlegten Gelsenwasser-Trinkwassernetzes verläuft eine „Grenzlinie“, entlang der die vorhandenen Armaturen (Schieber, Klappen) geschlossen sind. Diese Linie definiert die Wassergrenze. Südlich dieser Linie wird mit Wasser aus den Ruhr-Wasserwerken (in Gelsenkirchen aus Essen) versorgt, nördlich mit Wasser aus dem Wasserwerk Haltern.
Ursache für die Umstellung ist: Die Wasserwerke an der Ruhr werden seit einigen Jahren mit weiteren Aufbereitungsstufen ausgestattet und die Kapazitäten der Werke optimiert. Das Wasserwerk in Bochum-Stiepel wurde stillgelegt. Das Wasserwerk Essen (WGE) liefert deshalb eine größere Menge Trinkwasser nach Bochum. Um diese Menge auszugleichen, hat Gelsenwasser das Versorgungsgebiet des Wasserwerks Haltern in den letzten Jahren schrittweise nach Süden ausgeweitet.


Hinweis zur Karte „Wassergrenze Gelsenkirchen“

Bitte bei Veröffentlichung unbedingt diesen Quellnachweis angeben:
„Geobasisdaten © Land NRW, Bonn (www.bezreg-koeln.nrw.de)“

Straßenliste

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