Die Talsperren Haltern und Hullern von Gelsenwasser sind wichtige Wasserspeicher

Wichtige Wasserspeicher

Unsere Talsperren Haltern und Hullern

Spei­cher­volumen von 31,5 Mio. Ku­bik­metern

Unsere Talsperren sind wichtige Wasserspeicher. Die Stauseen Haltern und Hullern haben gemeinsam ein Speichervolumen von 31,5 Mio. Kubikmetern. Das in den Talsperren Haltern und Hullern gespeicherte Oberflächenwasser sichert in Kombination mit dem in der Haard und der Hohen Mark geförderten Grundwasser die Trinkwassergewinnung im Wasserwerk Haltern. Gespeist werden die Talsperren im Wesentlichen über die Flüsse Stever und Mühlenbach.

Aktueller Füllstand unserer Talsperren - Stand 29. November 2021

Tal­sperre Haltern Nord­becken: 39,10 Meter ü. NHN / 93 %
Tal­sperre Haltern Süd­becken: 38,93 Meter ü. NHN / ≈ 100 %
Tal­sperre Hullern: 39,12 Meter ü. NHN / 78 %

Gesamt über alle Becken: 27,9  Mio. Kubikmeter / ca. 88 % 

Die Lage im Herbst / Winter

Derzeit sind beide Talsperren gut gefüllt. Im Winterbetrieb gibt es meist genügend Niederschläge, und das Wasser fließt ohne Zwischensperren von der Hullerner Talsperre durch die Zwischenstever in die Halterner Talsperre. Gelsenwasser hält den Füllstand dabei konstant auf ungefähr 39,20 m über NHN. Der Füllstand der Talsperre Haltern liegt dabei immer um einige Zentimeter höher, weil hier das Wasser letztendlich gestaut wird. Grundsätzlich bleibt in puncto Stauvolumen immer noch ein bisschen „Platz“: So lassen sich Abflussschwankungen, zum Beispiel durch Hochwässer im Winterhalbjahr, abfangen.

Derzeit sind beide Talsperren gut gefüllt. Im Winterbetrieb gibt es meist genügend Niederschläge, und das Wasser fließt ohne Zwischensperren von der Hullerner Talsperre durch die Zwischenstever in die Halterner Talsperre. Das Walzenwehr am Auslauf der Halterner Talsperre ist dann die einzige Staustelle im ganzen Seensystem. Gelsenwasser hält den Füllstand im Staubecken Haltern dabei konstant knapp unter Vollstau. Der Füllstand der Talsperre Haltern Hullern liegt immer um einige Zentimeter höher.
Grundsätzlich bleibt in puncto Stauvolumen immer noch ein bisschen "Platz": So lassen sich Abflussschwankungen, zum Beispiel durch leichte Hochwässer im Winterhalbjahr, abfangen.
 

 

Magnus Meckelburg, Leiter des Wasserwerks Haltern

Ohne die Tal­sperren wäre es nicht möglich, täglich über eine Million Menschen, Gewerbe und In­dustrie im nörd­lichen Ruhr­gebiet und im Müns­terland von hier zu ver­sorgen.

Die Funktion der Tal­sperren

Zur Speicherung des Wassers aus Stever und Mühlenbach entstand in den Jahren 1927 bis 1930 die Talsperre Haltern. Ihr Stauraum wurde bis 1972 schrittweise auf 20,5 Millionen Kubikmeter erweitert. In den Jahren 1973 bis 1985 folgte der Bau der Stever-Talsperre Hullern.

Den beiden Talsperren fließen pro Jahr durchschnittlich 230 Millionen Kubikmeter Wasser zu. Rund zwei Drittel der Wassermenge fließen über die Wehranlage ab; nur ca. ein Drittel wird für die Trinkwasserversorgung genutzt. Das Südbecken der Talsperre Haltern dient als Betriebsanlage – zur Vorreinigung des Talsperrenwassers. Am Einlauf des Südbeckens werden – bei Bedarf – Flockungsmittel und Aktivkohle zugegeben, um unerwünschte Wasserinhaltsstoffe zu binden. Durch Sedimentation werden diese aus dem Wasser entfernt.

Friedrich Reh, Leiter der Abteilung Wasserwerke

Oberstes Ziel der Be­wirt­schaftung der Res­sourcen ist die Si­cher­stellung von aus­rei­chenden Mengen Ober­flä­chen­wasser für die künstliche Grund­was­ser­an­rei­cherung im Was­serwerk. Dies ge­schieht unter größt­mög­licher Be­rück­sich­tigung der öko­lo­gischen Ver­hältnisse in den Tal­sperren.

Talsperre Haltern

Spei­cher­volumen: 20,5/​35,5* Mio. m³
Was­sertiefe: 7–15 m
Was­ser­fläche: 307 ha
max. Stau­spiegel: 39,40 m ü. NN

* im Jahr 2029 nach Abschluss der Vertiefung
 

Talsperre Hullern

Spei­cher­volumen: 11 Mio. m³
Was­sertiefe: 8 m
Was­ser­fläche: 150 ha
max. Stau­spiegel: 40,40 m ü. NN

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Energie sparen im Wasserwerk

Gelsenwasser entwickelt zusammen mit einem Start-up ein KI-basiertes Assistenzsystem für das Wasserwerk Haltern.

Ziel ist die Anpassung der Fahrweise des Wasserwerks an die strukturierte Energiebeschaffung der neuen Energiewelt, um Kosten zu optimieren und zur Netzstabilität beizutragen.

Ihre Ansprechpartnerin zu Thema Talsperren

Mareike Roszinsky

Presse & Medien