Ressourcenschutz: grabenlose Verfahren bei der Erneuerung

Für die Erneuerung unserer Trinkwasser-Rohrleitungen nutzen wir seit vielen Jahren grabenlose Rohreinzugs- oder Reliningverfahren. Der ökologische Nutzen liegt in der Einsparung von 30 - 90 % des Tiefbauvolumens, da bei diesem Verfahren die Straßenoberfläche nur punktuell an wenigen Stellen aufgebrochen wird. Für den jeweiligen Bauabschnitt in der Regel nur eine Einbring- und Zielbaugrube sowie Einzelbaugruben für die umzubindenden Hausanschlüsse erforderlich. Die Verwendung eines neuen Rohres mit kleinerem Durchmesser ist im Gelsenwasser-Versorgungsgebiet – aufgrund des Strukturwandels und des damit verbundenen rückläufigen Wasserverbrauchs – relativ häufig möglich.

2009 haben wir das Schutzrohrverfahren entwickelt. Unmittelbar nach dem Grabenaushub wird ein PVC-Schutzrohr verlegt und der Rohrgraben sofort wieder mit dem zuvor ausgehobenen Boden verfüllt. Beim Schutzrohrverfahren werden Abfälle vermieden und es ist ressourcenschonend, da kein neuer Sand eingebaut werden muss. Hinzu kommen die eingesparten Materialfahrten bei der Durchführung einer Baumaßnahme, was zu einer Verringerung von CO2-Emissionen führt.
 

Rohreinzug bei Gelsenwasser: Ressourcenschutz