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Gelsenwasser News https://www.gelsenwasser.de de_DE GELSENWASSER AG Wed, 20 Jun 2018 04:07:08 +0200 Wed, 20 Jun 2018 04:07:08 +0200 TYPO3 EXT:news news-712 Wed, 13 Jun 2018 13:00:00 +0200 Gelsenwasser-Hauptversammlung: Solide Geschäftsentwicklung bestätigt unternehmen/presse/presse-einzelansicht/news/gelsenwasser-hauptversammlung-solide-geschaeftsentwicklung-bestaetigt/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bday%5D=13&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=6&tx_news_pi1%5Byear%5D=2018&cHash=39c3595175b1a1b3f0a472fcdfcca1d5 Neue Tätigkeitsfelder erweitern Wertschöpfung ● Know-how und Flexibilität als Basis  „An den Entwicklungen, die dieses Unternehmen in vielen Jahrzehnten durchlaufen hat, sehen Sie die Veränderungsbereitschaft unserer Mannschaft. Wandel ist immer dann möglich, wenn Menschen sich auf den Weg machen mit einem ersten Schritt!“

Der Vorstandsvorsitzende Henning R. Deters stellte die Entwicklung im 131. Jahr der Unternehmensgeschichte und die aktuellen Aktivitäten vor dem Hintergrund des Strukturwandels im Ruhrgebiet dar: „Mit Ende dieses Jahres wird der Steinkohlebergbau eingestellt – und das ehemalige ‚Wasserwerk für das nördliche westfälische Kohlenrevier‘,  unsere heutige GELSENWASSER AG – existiert noch und wird sich auch in Zukunft in dieser Region weiterentwickeln. Der Strukturwandel hat sich auch im Unternehmen vollzogen. Dass dies gelungen ist, ist der Offenheit und dem Unternehmermut vieler Generationen von Menschen zu verdanken.“
Deters skizzierte die Unternehmensentwicklung vom reinen Wasser- zum Rundum-Versorger: Diese verlief zunächst über den Aufbau der Sparte Erdgas in den 70er Jahren und den gezielten Ausbau von Stadtwerke-Beteiligungen nach dem Mauerfall, in deren Entwicklung sich Gelsenwasser sehr aktiv einbringt. Es folgte ab 1992 ein systematisches Umweltmanagement, 1994 der Start der Abwassersparte sowie vor vier Jahren der Einstieg in den Stromnetzbetrieb. „Alles waren konsequente Schritte vom Ein-Sparten-Unternehmen, das starke Abhängigkeit von Bergbau und Stahl hatte, zum krisenfesten Rundum-Versorger, zum Haus der Lösungen“, so Deters. „Folgerichtig war auch der Einstieg in Windenergie und Photovoltaik, aber ebenso in Planung, Bau und Betrieb von Datennetzen durch Beteiligung an der GELSEN-NET Kommunikationsgesellschaft mbH Ende 2017.“

Deters präsentierte den Aktionären und Gästen einen erfolgreichen Geschäftsverlauf für 2017: Bei Umsatzerlösen von 1.209,2 Mio. € (2016: 1.040,1 Mio. €) erwirtschaftete der Gelsenwasser-Konzern mit 92,4 Mio. € wieder einen robusten Jahresüberschuss im Mittel der letzten Geschäftsjahre (2016: 109,2 Mio. €; 2015: 84,4 Mio. €; 2014: 93,0 Mio. Euro). „Der erwartungsgemäße Ergebnisrückgang gegenüber dem Vorjahr erklärt sich im Wesentlichen aus einem rückläufigen Ergebnis beim Gasverkauf, höheren Personalaufwendungen sowie geringeren Sondereffekten, die im Vorjahr von Gasnetzabgängen geprägt waren.“
Der Geschäftsbericht steht unter https://www.gelsenwasser.de/unternehmen/investoren/ zum Download bereit.

„Diesen trotz eines deutlich gestiegenen Wettbewerbsdrucks insgesamt erfolgreichen Abschluss des vergangenen Geschäftsjahres verdanken wir der hohen Motivation, dem großen Know-how und der Flexibilität unserer Belegschaft. Das war und ist die Basis für die zukunftsorientierte Entwicklung dieses Unternehmens. Unsere Partnerunternehmen haben ebenfalls gute Ergebnisse erarbeitet und tragen zum Gesamterfolg bei“, erläuterte Deters.

Geschäftsfeld Energie legt zu ● Wasserabgabe fast konstant

Der Wasserabsatz des Gelsenwasser-Konzerns lag mit 232,8 Mio. m³ fast auf Vorjahresniveau (234,7 Mio. m³). Der leichte Rückgang betraf ausschließlich die Abgabe an benachbarte Versorgungsunternehmen mit 2,8 Mio. m³, während in den Kundengruppen Industrie und Haushalte leichte Absatzzuwächse zu verzeichnen waren.
„Dankbar sind wir für die Entscheidung der Stadt Fröndenberg, die Zusammenarbeit mit uns in der Versorgung der Stadtteile bis 2029 fortzusetzen“, berichtete Deters.

Der Gasabsatz des Gelsenwasser-Konzerns stieg 2017 um 26,8 % auf 39,6 TWh. Der Zuwachs ist in erster Linie auf die verstärkten Gashandelsaktivitäten zurückzuführen. Im Haushalts- und Kleingewerbebereich lagen die Absatzmengen um 5,2 % unter dem Vorjahreswert, im Industriebereich auf Vorjahresniveau.

Die Sparte Strom konnte sich gut behaupten: Der Stromabsatz des Konzerns stieg im vergangenen Jahr auf 477 Mio. kWh (2016: 462 Mio. kWh). Die Anzahl der belieferten Haushaltskunden im Gelsenwasser-Konzern stieg 2017 um 10,1 %.

Gelsenwasser hat die Energie-Handelsaktivitäten erheblich ausgeweitet und ist dazu eine Partnerschaft mit der Energiehandelsgesellschaft West mbH (EHW) eingegangen. Zunächst ist EHW der Gas-Handelskooperation beigetreten, die Gelsenwasser seit drei Jahren mit den Partnerunternehmen aus Bochum, Essen, Herne und Witten betreibt. „Seit 1. Januar dieses Jahres haben EHW und wir unsere Stromhandelsaktivitäten zusammengeführt. Wir sind nun gemeinsam an der Strombörse in Leipzig tätig. Mit dem Handelsverbund wollen wir Marktvorteile nutzen, um unsere Vertriebsaktivitäten insgesamt deutlich zu intensivieren“, kündigte Deters an.

Kommunales Netzwerk ausgebaut ● Energiekonzessionen gesichert und gewonnen

Neuer Partner im Gelsenwasser-Netzwerk ist die Stadtwerke Eilenburg GmbH in Sachsen, an der Gelsenwasser im Juni 2017 35 % der Anteile erworben hat. Die Stadtwerke sind als kommunales Versorgungsunternehmen in den Sparten Strom, Gas und Wärme in Vertrieb und Netzbetrieb tätig.

Die GELSENWASSER Energienetze GmbH (GWN) war bei Bewerbungen um Gaskonzessionen in Kommunen erfolgreich: Die Gemeinde Hille in Ostwestfalen vergab den Konzessionsvertrag erneut an GWN ebenso wie die Gemeinde Sonsbeck am Niederrhein für jeweils 20 Jahre.
Neu konnte die Netzgesellschaft Erwitte GmbH & Co. KG, eine Beteiligung der Vereinigten Gas- und Wasserversorgung GmbH (VGW), die Gaskonzessionen in Erwitte (ohne Eikeloh) und Erwitte-Eikeloh im Kreis Soest gewinnen.
Die Zusammenarbeit der VGW mit der Stadt Geseke ist durch die gemeinsame Gründung der Stadtwerke Geseke GmbH intensiviert worden.
In Höxter war die Beteiligungsgesellschaft Gas- und Wasserversorgung Höxter GmbH erfolgreich und hat erneut die Gaskonzession erhalten.
In Selm ist das Netz zum 1. Juli 2017 nach vorherigem Verlust der Gaskonzession zwar an einen Wettbewerber übergegangen, GWN bleibt aber bis Ende 2025 dort in der Rolle des Netzbetreibers.

Im Rahmen der Kooperation im Münsterland mit den Kommunen Ascheberg, Billerbeck, Havixbeck, Lüdinghausen, Olfen, Nordkirchen, Rosendahl und Senden hat die Münsterland Netzgesellschaft das Eigentum an den Gasverteilnetzen vervollständigt. Nach dem schon erfolgten Zuschlag der Konzession steht Anfang 2019 die Übernahme des Gasnetzes in Billerbeck an. Für die Übernahme des Stromnetzbetriebs 2023 durch GWN von Westnetz in den Münsterlandkommunen hat GWN bereits zehn erfahrene Mitarbeiter eingestellt.

Kundenorientierung steht im Mittelpunkt ● Neue Aktivitäten im Fokus

„Wir haben den Anspruch, unsere Kunden auch in Zukunft effizient und mit hoher Qualität mit Wasser und Energie zu versorgen. Die Herausforderung dabei ist es, gleichzeitig Bestehendes zu verbessern und neue Möglichkeiten zu erkennen und zu erschließen. Effizient – dezentral – digital, das sind die Schlagworte, die unser heutiges und zukünftiges Handeln maßgeblich prägen. Um den Unternehmenserfolg langfristig abzusichern, steigen wir verstärkt in andere, artverwandte Sparten ein. Das sind keine Finanzbeteiligungen für uns, sondern wir entwickeln uns im Miteinander weiter, immer mit der Orientierung auf die Bedürfnisse der Kunden. Das gilt auch für alle Dienstleistungen über sämtliche Sparten: Wir bieten maßgeschneiderte Infrastruktur- und Vertriebsprodukte an“, so Deters.

Ein neues Beteiligungsfeld stellt auch das Engagement bei der Altlastensanierung in Bodenkörpern dar. Dazu hat Gelsenwasser einen Anteil von 20 % an der Intrapore GmbH in Essen erworben. Die Firma hat ein neuartiges Verfahren entwickelt, um individuell komponierte Nano- und Mikropartikel (NMP) gezielt und stoffspezifisch gegen Verunreinigungen im Boden einzusetzen und so das belastete Grundwasser zu reinigen. Gegenüber anderen Verfahren bleiben dabei die Hydraulik und der Betrieb der belasteten Flächen ungestört. Dazu Deters: „Wir versprechen uns von dieser Technologie sehr viel und wollen mit Intrapore ein wichtiges Feld der Grundwassersanierung besetzen.“

Auf zu neuen Ufern heißt es auch bei diesem Projekt: Mit den Gesellschaftern und Partnern aus Bochum und Dortmund hat Gelsenwasser unter dem Namen „Kolumbus Ruhr“ ein neues Team an den Start gebracht. Aktuell zwei Mitarbeiter mit Sitz in Essen sollen gute, zukunftsfähige Ideen aufspüren und diese zur Marktreife begleiten. Ein erster Schritt ist die Teilnahme am Data Hub Ruhr, der kürzlich gestartet ist. Die Gründerallianz Ruhr fördert durch den Data Hub die Zusammenarbeit von datenorientierten Startups, Unternehmen, Städten und Universitäten (http://gruenderallianz.ruhr/data-hub/).

Neue Bodenaufbereitung im Probebetrieb ● Klärschlammrecycling

Bisher wurde der Bodenaushub auf den Gelsenwasser-Baustellen entweder wo möglich nach der Rohrverlegung wieder eingebaut oder mit LKW zur Entsorgung gefahren und Ersatzmaterial gekauft. Jedoch ist der Deponieraum in NRW fast erschöpft und kostbar. Mit der Gründung zweier Gesellschaften in Unna und Herne zum Zweck der Bodenaufbereitung und Wiederverwendung des gesiebten Materials soll ein wirtschaftlich sinnvoller und umweltschonender Recycling-Kreislauf aufgebaut werden.

Durch die neue Klärschlamm-Verordnung wird die landwirtschaftliche Verwertung und die Deponierung von Klärschlamm wesentlich eingeschränkt, die Verbrennungskapazitäten sind bereits erschöpft. Klärschlamm, der auf Kläranlagen mit mehr als 50.000 Einwohnerwerten anfällt, darf zukünftig nur noch unter Rückgewinnung des Wertstoffs Phosphor – also nicht mehr gemeinsam mit anderen Brennstoffen – verbrannt werden. „Die Kapazitäten solcher Monoverbrennungsanlagen sind sehr knapp. Daher engagieren wir uns auf diesem Geschäftsfeld“, so Deters. „Mit Partnern wollen wir daher in Bitterfeld, in Bremen und im Ruhrgebiet Monoverbrennungsanlagen für Klärschlamm errichten und dann unseren regionalen Partnern die Kapazitäten anbieten.“

Engagement für Ressourcenschutz ● Verursacherprinzip stärken

Gelsenwasser bringt sich in die politische Diskussion dort ein, wo die Qualität des Trinkwassers, die Entsorgung von Abwasser oder die Zukunftsfähigkeit der Energieträger Gas und Strom mit klimaschonender Ausrichtung beeinträchtigt sein könnte. Dazu gehört zum Beispiel das Engagement bei den Themen Fracking, Düngerecht/Nitrat, Belastung des Abwassers mit Stoffspuren wie Arzneimitteln sowie bei der Energiewende.
„Der Schutz der natürlichen Ressourcen bleibt eines unserer dringendsten Anliegen“, so Deters. „Beim Thema Nitrat und der Vermeidung einer stärkeren Belastung von Grund- und Oberflächenwasser durch Spurenstoffe wie Arzneimittelrückstände und Pestizide gibt es noch viel zu tun. Damit weiter Trinkwasser in naturnaher Aufbereitung und bezahlbar gewonnen werden kann, müssen wir die natürlichen Ressourcen bewahren. Warum kehren wir in der deutschen Umweltpolitik statt einer Diskussion um weitere Reinigungsstufen in Kläranlagen nicht einfach zurück zum Vorsorge- und zum Verursacherprinzip? Dort wo Belastungen entstehen, z. B. in den Kliniken und in der Massentierhaltung, müssen sie gezielt behandelt werden. Der Eintrag in die Gewässer muss vermieden werden. Für uns gilt nach wie vor: Vermeidung geht vor Aufbereitung und Reparatur. Neben dem Umweltaspekt hätte dieser Ansatz sicher auch erhebliche volkswirtschaftliche Vorteile.“ Weitere Informationen zum Schutz des Wassers gibt es unter https://www.gelsenwasser-blog.de/.

Gelsenwasser ist mit dem sächsischen Start-Up-Unternehmen Binee eine Zusammenarbeit eingegangen, das bundesweit ein Sammel- und Entsorgungssystem für Alt-Medikamente aufbaut. Die sogenannten Medibinees sind Sammelcontainer, die in Apotheken und an weiteren geeigneten Standorten aufgestellt werden. Wer mitmacht und seine Altmedikamente einwirft, erhält außerdem einen Gutschein eines lokalen oder überregionalen Anbieters. Neben zahlreichen Medibinees in Sachsen steht seit Kurzem die erste Sammelbox auch in einer Herner Apotheke, eine aktuelle Liste der Aufstellorte gibt es unter https://www.binee.com/de/medibinee/.

Energiewende mitgestalten

Ein wichtiger Entwicklungsbereich bei Gelsenwasser sind Windenergieprojekte, die in enger Abstimmung mit Kommunen und intensivem Austausch mit den Bürgern und zum Teil in Zusammenarbeit mit örtlichen Versorgungsunternehmen umgesetzt werden. Aktuell sind 77 Windenergieanlagen mit rund 350 MW unterschiedlich weit in der Planung. Über verschiedene Bürgerbeteiligungsmodelle bei den Windenergieprojekten unterstützt Gelsenwasser aktiv die Energiewende vor Ort.

Gelsenwasser hat gemeinsam mit RheinEnergie und Open Grid Europe beim EWI-Institut in Köln eine Studie in Auftrag gegeben, die sich mit dem möglichen Beitrag von Gas- und Wärmenetzen für den Klimaschutz auseinandersetzt. Das EWI-Institut hat sich mit der Frage beschäftigt, wie möglichst bald viel CO2 eingespart werden kann. Die Studie zeigt, dass es möglich ist, technologieoffen bereits 55 % CO2 einzusparen, ohne Heizenergieträger zu verbieten oder den Hausbesitzern das Dämmen von Gebäuden aufzuzwingen. Schon durch das Umstellen vieler Heizungen auf effizientere, moderne Gastechnik oder auch den Zubau von Gaskraftwerken bei der Stromerzeugung wird hier massiv Einsparpotenzial gehoben. Die Kosten bleiben 140 Mrd. Euro unter den Kosten, die ein „All-Electric“-Szenario, d. h. eine weitgehende Elektrifizierung im Wärmemarkt, mit sich bringen würde. „Wir haben die Studie seit ihrer Veröffentlichung im Oktober 2017 bereits intensiv im politischen Raum und in Fachkreisen vorgestellt und werden das weiter tun. Auch planen wir, auf diesen Ergebnissen aufzusetzen und weitergehende Untersuchungen in Auftrag zu geben. Ziel dabei ist, den hohen Wert der Erdgasinfrastruktur in der Phase der Energiewende und danach herauszustellen und in einen konstruktiven Dialog zu kommen“, erläuterte Deters. Mehr zur EWI-Studie gibt es unter https://www.gelsenwasser-blog.de/studie-zur-energiewende/.

Gelsenkirchen, 13. Juni 2018

Fotos von der Hauptversammlung zum Download

Rede von Henning Deters auf der Hauptversammlung

Video der gesamten Rede von Henning Deters

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news-711 Tue, 12 Jun 2018 00:00:00 +0200 Sommerferienspiele im Wasserwerk Haltern unternehmen/presse/presse-einzelansicht/news/sommerferienspiele-im-wasserwerk-haltern/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bday%5D=12&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=6&tx_news_pi1%5Byear%5D=2018&cHash=9b8b335f3dd42a744bcd933b81d51282 Halterner Umweltdiplom 2018 wird mit der Sommerwerkstatt fortgesetzt Der Sommer wirft seine Sonnenstrahlen voraus! Darum wird es nun Zeit für die Fortsetzung des Halterner Umweltdiploms 2018. Bei der „Sommerwerkstatt“ im Wasserwerk Haltern der GELSENWASSER AG steht für Kinder im Alter von sieben bis zehn Jahren wieder jede Menge Spiel und Spaß rund ums Thema Umwelt auf dem Programm.

Um möglichst vielen Kindern – unabhängig von den Reiseplänen – eine Teilnahme zu ermöglichen, wird die Sommerwerkstatt in der ersten und in der zweiten Ferienhälfte angeboten. Die Veranstaltung ist kostenlos und dauert zwei Stunden.

Als Termine stehen zur Wahl – in der ersten Ferienhälfte: 24. und 25. Juli 2018 um 10:00 Uhr sowie der 25. Juli 2018 um 14:00 Uhr; in der zweiten Ferienhälfte: 21. und 22. August 2018 um 10:00 Uhr sowie der 22. August 2018 um 14:00 Uhr.
Da die Zahl der Teilnehmer pro Veranstaltungstermin begrenzt ist, ist eine Voranmeldung bis zum 21. Juni 2018 erforderlich. Die Anmeldung erfolgt online unter: www.gelsenwasser.de/umweltdiplom.

Die Gelsenwasser-Reihe „Halterner Umweltdiplom 2018” endet in den Herbstferien mit der Herbstwerkstatt. Alle teilnehmenden Kinder erhalten einen Umweltpass. Kinder, die an allen drei Veranstaltungen im Jahr 2018 teilnehmen, erhalten darüber hinaus eine Urkunde und einen kleinen Preis.

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news-698 Mon, 28 May 2018 00:00:00 +0200 Trinkwasser in Wickede-Wiehagen vorübergehend mit weniger Druck unternehmen/presse/presse-einzelansicht/news/trinkwasser-in-wickede-wiehagen-voruebergehend-mit-weniger-druck/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bday%5D=28&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=5&tx_news_pi1%5Byear%5D=2018&cHash=53c1262d13e6ea8f3ae49a76d37152e6 In den Abendstunden des kommenden Mittwochs, 30. Mai 2018, wird das Trinkwasser in Wickede-Wiehagen aufgrund einer Baumaßnahme voraussichtlich mit einem geringeren Druck aus dem Hahn und aus dem Duschkopf fließen. Die Druckminderung kann im Zeitraum von Mittwoch, 21 Uhr, bis voraussichtlich zum nächsten Morgen, 5 Uhr, auftreten.

Im Vorfeld der Erneuerung einer Trinkwasserleitung in der Straße „In der Eike“ muss Gelsenwasser die vorgelagerten Armaturen an einer Leitung in der Nordstraße erneuern. Es handelt sich dabei um die Haupteinspeisung des Trinkwassers für die Bürger in Wickede-Wiehagen. Die Leitung wird in der betreffenden Nacht gesperrt und entleert. Damit die Kunden in Wiehagen dennoch weiter Wasser bekommen, speist Gelsenwasser das Trinkwasser über eine andere Versorgungsleitung ein. Die kann aber nur einen geringeren Druck liefern.

Für die Einschränkung bittet Gelsenwasser um Verständnis.

Gelsenkirchen, 28. Mai 2018

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news-690 Fri, 11 May 2018 12:30:00 +0200 GELSENWASSER: Treffen Sie unsere Experten auf der IFAT 2018 unternehmen/presse/presse-einzelansicht/news/gelsenwasser-treffen-sie-unsere-experten-auf-der-ifat-2018/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bday%5D=11&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=5&tx_news_pi1%5Byear%5D=2018&cHash=f491c3a2619627991098ef599cdee83e Halle B2, Stand 233/332 ● Thementage Abwasser, Klärschlamm und Trinkwasser  Die IFAT bietet als Weltleitmesse für Wasser, Abwasser, Abfall und die Rohstoffwirtschaft eine einzigartige Vielfalt an Austauschmöglichkeiten. Auch die Gelsenwasser-Experten freuen sich auf viele Fachgespräche in Halle B2, Stand 233/332. Gelsenwasser ist nicht nur einer der größten Wasserversorger in Deutschland, sondern auch seit Jahrzehnten im Abwasserbereich tätig.

Diesmal liegen daher die Themenschwerpunkte beim blau-grünen Team vor allem am 15. und 16. Mai auch beim Abwasser: Es geht um das richtige Investieren in die Kanalerneuerung und um die thermische Klärschlammverwertung.

Bakterien und Kleinlebewesen in der Wasserversorgung sind am 16. Mai ein weiterer Schwerpunkt. Dazu informieren PD. Dr. Hans Jürgen Hahn vom Institut für Grundwasser Ökologie Universität Landau, Dr. Andreas Korth vom DVGW-Technologiezentrum Wasser sowie Dr. Burkhard Westphal von der Westfälischen Umweltanalytik aus Gelsenkirchen.

Videos zu den Themenschwerpunkten Kanalerneuerung, thermische Klärschlammverwertung und Kleinlebewesen in der Wasserversorgung finden Sie im Gelsenwasser-Blog.

Gelsenkirchen, 11. Mai 2018

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news-687 Tue, 08 May 2018 08:00:00 +0200 Wohin mit alten Medikamenten? Nicht ins Abwasser! unternehmen/presse/presse-einzelansicht/news/wohin-mit-alten-medikamenten-nicht-ins-abwasser/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bday%5D=8&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=5&tx_news_pi1%5Byear%5D=2018&cHash=aa40eb36263197b531c22800a525702f Sammelbox Medibinee macht richtiges Entsorgen von Tabletten, Tropfen & Co. einfach Der Hustensaft von 2004, die Schmerztabletten von 2012 – fast in jedem Haushalt finden sich abgelaufene, nicht aufgebrauchte Arzneimittel. Doch wohin mit den Altbeständen? „Auf keinen Fall in die Toilette oder ins Spülbecken. Viele der Wirkstoffe können in den Kläranlagen nicht entfernt werden und bleiben im gereinigten Abwasser als Spurenstoffe nachweisbar“, erläutert Gelsenwasser-Vorstand Dr. Dirk Waider. Über den Kläranlagenablauf gelangen diese Spurenstoffe in die Flüsse und verbreiten sich damit in der Umwelt. „Das wird auch für die Trinkwassergewinnung immer mehr zum Thema. Deshalb engagieren wir uns gemeinsam mit dem jungen Partnerunternehmen Binee für ein innovatives, praktisches Sammelsystem für Arzneimittel“, so Dr. Waider. Er ist Schirmherr in der Zusammenarbeit für eine effektive Medikamentensammlung.

Wie funktioniert das neue Sammelsystem?

„Medibinee ist eine Sammelbox, die wir bei unseren Kooperationspartnern aufstellen, hauptsächlich Apotheken. Dort kann jeder Bürger seine Altmedikamente einwerfen und dabei noch eine Belohnung erhalten. Jede Box ist mit einem interaktiven Display ausgestattet, über das der Nutzer einen von bis zu sechs Gutscheinen wählen kann. Diese werden direkt an seine E-Mail-Adresse gesendet. Die Gutscheine stellen örtliche oder überregionale Partner zur Verfügung, die damit über die Medibinee auch auf sich aufmerksam machen wollen“, berichtet Binee-Geschäftsführer Martin Jähnert. Entwickelt wurde die Medibinee bei Binee in Leipzig, die ersten acht Boxen sind bereits dort aufgestellt. Noch im Frühjahr folgen weitere Boxen auch in NRW. Eine aktuelle Liste der Aufstellorte gibt es unter https://www.binee.com/de/medibinee/.

Gelsenkirchen, 8. Mai 2018

Fotos zum Download:

Die erste Medibinee steht in der Thomas-Apotheke in Leipzig. Links im Bild (Gruppe): Binee-Geschäftsführer Martin Jähnert.

Die erste Medibinee in der Thomas-Apotheke in Leipzig

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news-682 Thu, 03 May 2018 00:00:00 +0200 „Der Nikolaus wird auch in Zukunft am Südufer der Talsperre sicher an Land gehen“ unternehmen/presse/presse-einzelansicht/news/der-nikolaus-wird-auch-in-zukunft-am-suedufer-der-talsperre-sicher-an-land-gehen/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bday%5D=3&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=5&tx_news_pi1%5Byear%5D=2018&cHash=464a1883182b0c5c495eab45ed76f06f Gespräche zur Zukunft des Bootsstegs an der Hullerner Straße haben noch gar nicht begonnen Im Lauf des Jahres zieht der Segelclub Stevertalsperre im Rahmen des Konzepts „Der See schlägt Wellen“ in die Stadtmühlenbucht um. „Über die eventuelle Notwendigkeit eines weiteren Stegs in der Stadtmühlenbucht und den Umzug sind wir in engem Kontakt zum Verein und der Stadt“, berichtet Gelsenwasser-Wasserwerksleiter Magnus Meckelburg. „Darüber hinaus gibt es bisher weder konkrete Planungen von unserer Seite noch Gespräche in Sachen Freizeitsport, auch nicht zur weiteren Nutzung des Bootsstegs am Südufer.“

Es sei derzeit weder daran gedacht, dort einen Zaun zu errichten noch die gesamte Steganlage abzubauen. „Auch der Nikolaus kann weiterhin am Südufer an Land gehen. Wie schon viele Jahre werden unsere Mitarbeiter auch in Zukunft bei dieser schönen Tradition tatkräftig mithelfen“, so Meckelburg. Da weitere Überlegungen zum Bootsstegbereich mit den Planungen der Stadt für das Gelände und einen Hotelneubau zusammenhingen, würde es voraussichtlich erst dann zu einem näheren Austausch darüber kommen, wenn ein konkreter Entwurf für die zukünftige Gestaltung und Nutzung des Geländes vorliegt. „Für uns ist selbstverständlich, dass wir auch diese Frage gemeinsam mit der Stadt und den zuständigen Behörden angehen. Es wird sich dabei sicher ein Konzept entwickeln lassen, das alles berücksichtigt: sowohl den Schutz des Talsperrengebiets als Wasserressource für die Trinkwassergewinnung als auch die Entwicklung des Südbereichs und das Erholungs- und Freizeitbedürfnis der Bürger.“

Gelsenkirchen, 3. Mai 2018

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news-674 Fri, 20 Apr 2018 00:00:00 +0200 Gelsenwasser engagiert sich für Elektromobilität unternehmen/presse/presse-einzelansicht/news/gelsenwasser-engagiert-sich-fuer-elektromobilitaet/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bday%5D=20&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=4&tx_news_pi1%5Byear%5D=2018&cHash=6786c00add26018b1b881112632f111a Informationsportal ist online ● Angebote für die Infrastruktur folgen „Nur wer sich umfassend, neutral und einfach über Elektromobilität informieren kann, ist in der Lage für sich als Privathaushalt oder Gewerbebetrieb auch eine fundierte Entscheidung für deren Nutzung treffen“, so Henning Deters, Vorstandsvorsitzender von Gelsenwasser. „Das wollen wir aktiv unterstützen und bieten ab sofort über unsere Homepage unter http://www.gelsenwasser.de/emobilitaet einen Gesamtüberblick über das Thema.“ Dabei arbeitet Gelsenwasser mit dem Fachpartner green|connector zusammen, einer Tochterfirma der conenergy ag.

In den nächsten Monaten wird das Angebot in Sachen E-Mobilität bei Gelsenwasser noch deutlich ausgeweitet: Über die Information hinaus gibt es dann Lösungen von  Stromladeboxen für E-Autos zuhause bis zu Ladesäulenkonzepten für Kommunen. Auch die Stadtwerke im Gelsenwasser-Netzwerk können die Lösungen im Bereich Elektromobilität für ihre individuellen kommunalen Angebote nutzen.

Gelsenkirchen, 20. April 2018

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news-659 Thu, 05 Apr 2018 00:00:00 +0200 Bilanz 2017: Gelsenwasser erzielt ein robustes Ergebnis unternehmen/presse/presse-einzelansicht/news/bilanz-2017-gelsenwasser-erzielt-ein-robustes-ergebnis/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bday%5D=5&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=4&tx_news_pi1%5Byear%5D=2018&cHash=b7cce10cb077d64d69e237b06f4d1ffd Know-how und Flexibilität sind Basis der guten Entwicklung des Unternehmens Die dauerhaft solide Geschäftsentwicklung fußt auf dem großen Engagement und dem Know-how der Belegschaft, dem kundenorientierten Ausbau des Kerngeschäfts Strom, Gas, Wasser und Dienstleistungen sowie einem partnerschaftlichen Beteiligungsnetzwerk.

Bei Umsatzerlösen von 1.209,2 Mio. € (2016: 1.040,1 Mio. €) erwirtschaftete Gelsenwasser einen Jahresüberschuss von 92,4 Mio. € (2016: 109,2 Mio. €). Der Ergebnisrückgang ergibt sich vor allem aus einem gestiegenen Wettbewerbsdruck im Gasmarkt, einem höheren Personalaufwand aufgrund einer Vielzahl neuer Aktivitäten und geringeren positiven Sondereffekten im Vergleich zum Vorjahr.

„Diesen insgesamt erfolgreichen Abschluss des vergangenen Geschäftsjahres verdanken wir dem großen Know-how und der hohen Motivation unserer Belegschaft, die das Unternehmen mit Offenheit und großem Einsatz weiter entwickelt hat. Unsere Partnerunternehmen haben ebenfalls gute Ergebnisse erarbeitet und tragen zum Gesamterfolg bei“, erläutert der Vorstandsvorsitzende Henning R. Deters.
„Gelsenwasser hat den Anspruch, ihre Kunden auch in Zukunft effizient und mit hoher Qualität mit Wasser und Energie zu versorgen. Die Herausforderung dabei ist es, gleichzeitig Bestehendes zu bewahren und es zu verbessern sowie neue Möglichkeiten zu erkennen und zu erschließen. Effizient – dezentral – digital, das sind die Schlagworte, die unser heutiges und zukünftiges Handeln maßgeblich prägen. Um den Unternehmenserfolg langfristig abzusichern, steigen wir verstärkt in andere, artverwandte Sparten ein. Beispiele dafür sind die Übernahme der CPG in Bitterfeld vor einigen Jahren, der Einstieg in die Produktion von elektronischen Basiszählern bei eBZ in Bielefeld sowie die Beteiligung an der Essener Intrapore, die sich mit einer Nanopartikel-basierten Technologie zur Grundwassersanierung befasst. Das sind keine Finanzbeteiligungen für uns, sondern wir entwickeln uns im Miteinander weiter, immer mit der Orientierung auf die Bedürfnisse der Kunden. Das gilt auch für alle Dienstleistungen über sämtliche Sparten: Wir bieten maßgeschneiderte Infrastruktur- und Vertriebsprodukte an. Ändert sich der Bedarf, passen wir unser Angebot an. Das geht nur mit einer hohen geistigen Flexibilität der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, auf die wir stolz sind.“

Der Geschäftsbericht steht unter https://www.gelsenwasser.de/unternehmen/investoren/ zum Download bereit.

Wasserabgabe fast konstant ● Geschäftsfeld Energie legt zu

Der Wasserabsatz des Gelsenwasser-Konzerns lag mit 232,8 Mio. m³ fast auf Vorjahresniveau (234,7 Mio. m³). Der leichte Rückgang betraf ausschließlich die Abgabe an benachbarte Versorgungsunternehmen mit 2,8 Mio. m³, während in den Kundengruppen Industrie und Haushalte leichte Absatzzuwächse zu verzeichnen waren.

Der Gasabsatz des Gelsenwasser-Konzerns stieg 2017 um 26,8 % auf 39,6 TWh. Der Zuwachs ist in erster Linie auf die verstärkten Gashandelsaktivitäten zurückzuführen. Im Haushalts- und Kleingewerbebereich lagen die Absatzmengen um 5,2 % unter dem Vorjahreswert, im Industriebereich auf Vorjahresniveau.

Die Sparte Strom konnte sich gut behaupten: Der Stromabsatz des Konzerns stieg im vergangenen Jahr auf 477 Mio. kWh (2016: 462 Mio. kWh). Die Anzahl der belieferten Haushaltskunden im Gelsenwasser-Konzern stieg 2017 um 10,1 %.

Kommunales Netzwerk wächst ● Konzessionen gesichert und ausgebaut

Neuer Partner im Gelsenwasser-Netzwerk ist die Stadtwerke Eilenburg GmbH in Sachsen, an der Gelsenwasser im Juni 2017 35 % der Anteile erworben hat. Die Stadtwerke sind als kommunales Versorgungsunternehmen in den Sparten Strom, Gas und Wärme in Vertrieb und Netzbetrieb tätig.

Zur Umsetzung des neuen Gaskonzessionsvertrags mit der Stadt Rehburg-Loccum hat die Gelsenwasser Energienetze GmbH (GWN) die Netzgesellschaft Rehburg-Loccum mbH & Co. KG gegründet. An der NGRL, die das Eigentum des Gasnetzes in der Stadt übernommen hat, sind die Stadt Rehburg-Loccum mit 51 % und GWN mit 49 % beteiligt. GWN hat den Netzbetrieb und die kaufmännische Betriebsführung übernommen.

GWN war auch bei weiteren Bewerbungen um Gaskonzessionen in Kommunen erfolgreich: Die Gemeinde Hille in Ostwestfalen vergab den Konzessionsvertrag erneut an GWN ebenso wie die Gemeinde Sonsbeck am Niederrhein für jeweils 20 Jahre.
Neu konnte die Netzgesellschaft Erwitte GmbH & Co. KG, eine Beteiligung der Vereinigten Gas- und Wasserversorgung GmbH (VGW), die Gaskonzessionen in Erwitte (ohne Eikeloh) und Erwitte-Eikeloh im Kreis Soest gewinnen.
Die Zusammenarbeit der VGW mit der Stadt Geseke ist durch die gemeinsame Gründung der Stadtwerke Geseke GmbH intensiviert worden.
In Höxter war die Beteiligungsgesellschaft Gas- und Wasserversorgung Höxter GmbH erfolgreich bei der erneuten Erlangung der Gaskonzession.

Einstieg in neue Tätigkeitsfelder

Im November gelang der Einstieg in den IT- und Telekommunikationsbereich – Gelsenwasser unterzeichnete einen Kaufvertrag zum Erwerb von 25,1 % der Anteile an der GELSEN-NET Kommunikationsgesellschaft mbH in Gelsenkirchen. GELSEN-NET ist ein regional verankertes IT-Systemhaus und Betreiber eines öffentlichen Telekommunikations-netzes in Gelsenkirchen, Bottrop, Gladbeck und Herten. Mit dem Einstieg wollen beide Partner die Errichtung von Glasfaserstrukturen u. a. im Kreis Recklinghausen vorantreiben.

Ein neues Beteiligungsfeld stellt auch die Intrapore GmbH in Essen dar, an der Gelsenwasser einen Anteil von 20 % erworben hat. „Schon in der Vergangenheit haben wir uns immer wieder für Technologien zur Sanierung von Bodenkörpern oder Grundwasser interessiert. Schließlich liegt Grundwassersanierung sehr dicht an unserem Fachgebiet Wassergewinnung und -aufbereitung. Intrapore hat seine Technologie weit entwickelt und stellt sich sehr aussichtsreich dar“, erläutert Vorstand Dr. Dirk Waider. Auf der Basis hoch aufgelöster Untersuchungen über die Ausdehnung einer Schadstofffahne können die neuartigen Nano- und Mikropartikel sehr zielgerichtet und stoffbezogen auf einen Dekontaminationsherd angesetzt werden. Für mehr als 90 Prozent aller Schadensfälle kann Intrapore bereits die passenden reaktiven Partikel anbieten. Die Entwickler haben für ihre Idee bereits mehrere Auszeichnungen und Preise erhalten.

Auf zu neuen Ufern heißt es auch bei diesem Projekt: Mit den Gesellschaftern und Partnern aus Bochum und Dortmund hat Gelsenwasser unter dem Namen Kolumbus Ruhr ein neues Team an den Start gebracht. Zwei Mitarbeiter mit Sitz in Essen sollen gute, zukunftsfähige Ideen aufspüren und diese zur Marktreife begleiten. Ein erster Schritt ist die Teilnahme am Data Hub Ruhr, der kürzlich gestartet ist. Die Gründerallianz Ruhr fördert durch den Data Hub die Zusammenarbeit von datenorientierten Startups, Unternehmen, Städten und Universitäten (http://gruenderallianz.ruhr/data-hub/).

Neue Bodenaufbereitung im Probebetrieb ● Klärschlammrecycling

„Bisher wurde der Bodenaushub auf unseren Baustellen mit LKW zur ordnungsgemäßen Entsorgung gefahren und zum Auffüllen der Baugruben haben wir Sand gekauft, der ebenfalls zur Baustelle transportiert wurde. Der Deponieraum in NRW ist fast erschöpft und Bausand wird immer teurer“, so Dr. Waider. „Mit der Gründung zweier Gesellschaften in Unna und Herne zum Zweck der Bodenaufbereitung und Wiederverwendung des gesiebten Materials wollen wir hierfür einen wirtschaftlich sinnvollen und umweltschonenden Recycling-Kreislauf aufbauen.“ Die Bodenmanagement Rhein-Herne GmbH (BMRH) (50 % Gelsenwasser, 50 % GWM – Gesellschaft zur Weiterverwendung von Mineralstoffen mbH) geht mit der Siebanlage auf dem Gelände der BAV Aufbereitung Herne GmbH an der Hertener Straße in Herne aktuell in den Probebetrieb. Die GWM selbst, an der Gelsenwasser und die GWA – Gesellschaft für Wertstoff- und Abfallwirtschaft Kreis Unna mbH zu je 50 % beteiligt sind, startet in Kamen Heeren-Werve mit der Aufbereitung von Bodenaushub aus Baustellen in der Region.

„Klärschlamm, der in jeder Kläranlage anfällt, kann zukünftig nicht mehr deponiert oder auf landwirtschaftlichen Flächen ausgebracht werden. Um Wertstoffe wie Phosphor zurückzuge-winnen, ist eine Mono-Verbrennung erforderlich. Die Kapazitäten dafür sind sehr knapp. Daher engagieren wir uns auf diesem Geschäftsfeld“, so Dr. Waider. Die Chemiepark Bitterfeld-Wolfen GmbH, die zu fast 100 % zum Gelsenwasser-Konzern gehört, ist hälftig mit der Danpower GmbH (Beteiligungsunternehmen der Stadtwerke Hannover AG) an der PD energy GmbH (PDE) beteiligt. Die PDE hat die Klärschlammrecycling Bitterfeld-Wolfen GmbH gegründet, die dort eine Klärschlamm-Monoverbrennungsanlage planen, errichten und betreiben wird. Weitere Standorte mit anderen Partnern sind in Planung.

Engagement für Ressourcenschutz und Energiewende

Gelsenwasser bringt sich in die politische Diskussion dort ein, wo die Qualität des Trinkwassers, die Entsorgung von Abwasser oder die Zukunftsfähigkeit der Energieträger Gas und Strom mit klimaschonender Ausrichtung beeinträchtigt sein könnte. Dazu gehört zum Beispiel das Engagement bei den Themen Fracking, Düngerecht/Nitrat, Belastung des Abwassers mit Stoffspuren wie Arzneimitteln sowie bei der Energiewende.
„Der Schutz der natürlichen Ressourcen bleibt eines unserer dringendsten Anliegen“, so Deters. „Die hohe Trinkwasserqualität in Deutschland gründet sich auf reichhaltigen, guten Rohwasservorkommen. Damit weiter Trinkwasser in naturnaher Aufbereitung und bezahlbar aus Grund- und Oberflächenwasser gewonnen werden kann, müssen wir diesen Schatz bewahren. Dafür setzen wir uns ein.“ Weitere Informationen zum Schutz des Wassers gibt es unter https://www.gelsenwasser-blog.de/weltwassertag-2018/.

Ein wichtiger Entwicklungsbereich bei Gelsenwasser sind Windenergieprojekte, die in enger Abstimmung mit Kommunen und intensivem Austausch mit den Bürgern und zum Teil in Zusammenarbeit mit örtlichen Versorgungsunternehmen umgesetzt werden. Aktuell sind 84 Windenergieanlagen u.a. in Hünxe am Niederrhein, in Mülheim an der Ruhr, in Olfen im Münsterland, im Sauerland und in Brandenburg in der Planung bzw. bereits genehmigt in der Umsetzung. Über verschiedene Bürgerbeteiligungsmodelle bei den Windenergieprojekten unterstützt Gelsenwasser aktiv die Energiewende vor Ort.

Zum Thema Energiewende hat Gelsenwasser gemeinsam mit Rheinenergie und Open Grid Europe beim EWI Institut in Köln eine Studie in Auftrag gegeben, die sich mit dem möglichen Beitrag von Gas- und Wärmenetzen für den Klimaschutz auseinandersetzt. Das EWI-Institut hat sich mit der Frage beschäftigt, wie möglichst bald viel CO2 eingespart werden kann. Die Studie zeigt, dass es möglich ist, technologieoffen bereits 55 % CO2 einzusparen, ohne Heizenergieträger zu verbieten oder den Hausbesitzern das Dämmen von Gebäuden aufzuzwingen. Schon durch das Umstellen vieler Heizungen auf effizientere, moderne Gastechnik oder auch den Zubau von Gaskraftwerken bei der Stromerzeugung wird hier massiv Einsparpotenzial gehoben. Die Kosten bleiben 140 Mrd. Euro unter den Kosten, die ein „All-Electric“-Szenario, d. h. eine weitgehende Elektrifizierung im Wärmemarkt, mit sich bringen würde. Mehr zur EWI-Studie gibt es unter https://www.gelsenwasser-blog.de/studie-zur-energiewende/.

Gelsenkirchen, 5. April 2018

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news-656 Wed, 28 Mar 2018 16:00:00 +0200 CO2-Tag: Deutsches Jahreslimit schon erreicht – Ostern statt Silvester unternehmen/presse/presse-einzelansicht/news/co2-tag-deutsches-jahreslimit-schon-erreicht-ostern-statt-silvester/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bday%5D=28&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=3&tx_news_pi1%5Byear%5D=2018&cHash=e3ee81edbd10e0adf602969ebbc43bc3 Heute ist „CO2-Tag: Das ist der Tag, an dem Deutschland das gesamte CO2-Budget für das Jahr 2018 aufgebraucht hat, das uns im Rahmen der Klimaschutzverträge von Paris zugestanden wurde. Grob gerechnet emittieren wir in Deutschland also viermal mehr CO2 in die Atmosphäre als wir dürfen. Erst kürzlich musste die Bundesregierung zugeben, dass die Klimaziele für das Jahr 2020 nicht erreicht werden. Stattdessen wurde im Koalitionsvertrag nun verankert, dass bis 2030 dann aber exakt so viel CO2 eingespart werden soll wie geplant. Sofortige Maßnahmen wie zusätzliche 8.000 Megawatt erneuerbarer Strom sollen die Bilanz schnell und vor allem spürbar verbessern.Die aktuelle Tendenz geht in die andere Richtung. Der CO2-Tag liegt dieses Jahr noch eine Woche früher als 2017. Je länger zuviel CO2 produziert wird, desto höher werden die Kosten und damit die gesellschafftlichen Auswirkungen. Das CO2, das heute emittiert wird, wirkt noch für viele Jahrzehnte in der Atmosphäre nach. Die Klimapolitik muss dringend angepasst werden! Klimaschutzgesetz: EWI-Studie mit möglicher Lösung
Die „Klimakomission” muss also bis Ende 2018 konkrete Maßnahmen entwickeln, die schon ab 2019 im neuen Klimaschutzgesetz eingeführt werden können und unmittelbar wirken. Das Modell des EWI-Instituts in Köln zeigt, dass es schnell möglich ist, technologieoffen sehr viel CO2 zu sparen. Dieses Modell liegt auch der von Gelsenwasser gemeinsam mit Rheinenergie und Open Grid Europe in Auftrag gegebenen EWI-Studie zugrunde, die sich mit dem möglichen Beitrag von Gas- und Wärmenetzen für den Klimaschutz auseinandersetzt.
Die Studie zeigt, dass es möglich ist, bereits 55 % CO2 einzusparen, ohne Heizenergieträger zu verbieten oder den Hausbesitzern das Dämmen von Gebäuden aufzuzwingen. Schon durch das Umstellen vieler Heizungen auf effizientere, moderne Gastechnik oder auch den Zubau von Gaskraftwerken bei der Stromerzeugung wird hier massiv Einsparpotenzial gehoben. Die Kosten bleiben 140 Mrd. Euro unter den Kosten, die ein „All-Electric”-Szenario, d. h. eine weitgehende Elektrifizierung im Wärmemarkt, mit sich bringen würde. Politik und Wirtschaft halten sich im Evolutionsmodell jede Option offen, auf den technischen Fortschritt flexibel zu reagieren. Mit dem jetzigen Kohlestrommix und der aktuellen Zahl von Ölheizungen in Deutschland wird es aber sehr schwer. Diese Tatsache gehört auch zur Wahrheit und sollte frühzeitig und offen kommuniziert werden.

Gelsenkirchen, 28. März 2018

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news-652 Fri, 23 Mar 2018 13:00:00 +0100 WWF-Earth Hour 2018: GELSENWASSER macht mit unternehmen/presse/presse-einzelansicht/news/wwf-earth-hour-2018-gelsenwasser-macht-mit/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bday%5D=23&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=3&tx_news_pi1%5Byear%5D=2018&cHash=b41cdc1dd841f64525010fcb9dac87e9 Am 24. März gehen in der Hauptverwaltung die Lichter aus „Umwelt- und Klimaschutz sind schon lange Teil der Unternehmenskultur bei Gelsenwasser. Deshalb machen wir auch in diesem Jahr wieder bei der WWF-Earth Hour mit und zeigen Flagge für einen verantwortungsvollen Umgang mit den Ressourcen“, so der Vorstandsvorsitzende Henning Deters. Am 24. März gehen deshalb von 20:30 Uhr bis 21:30 Uhr im transparenten Gebäude an der Willy-Brandt-Allee in Gelsenkirchen alle Lichter aus. Überall auf der Welt setzen Menschen zu dieser Zeit gemeinsam ein Zeichen für den Schutz unseres Planeten.

Bei Gelsenwasser geht es nicht nur traditionell um den nachhaltigen Schutz der Gewässer, um langfristig sauberes Trinkwasser zu gewinnen. Seit vielen Jahren hat das Unternehmen ein umfangreiches Qualitäts- und Umweltmanagement, um in allen Bereichen möglichst nachhaltig zu arbeiten. Dazu gehören auch das ausschließliche Angebot von Ökostrom und das Engagement im Rahmen der Energiewende.

Bereits zum zwölften Mal machen Millionen Menschen am 24. März für 60 Minuten am gleichen Abend das Licht aus – in ihren Wohnungen, an den Wahrzeichen ihrer Stadt, überall auf der Welt. Im Vorjahr haben über 7.000 Städte aus 184 Ländern alle bisherigen Teilnahmezahlen der Gemeinschaftsaktion übertroffen. Die Earth Hour soll weltweit Menschen motivieren, umweltfreundlicher zu leben und zu handeln.

Gelsenkirchen, 23. März 2018

 

 

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news-651 Wed, 21 Mar 2018 17:30:00 +0100 Oberlandesgericht Düsseldorf: Vergabe der Wasserkonzession in Selm ist unwirksam unternehmen/presse/presse-einzelansicht/news/oberlandesgericht-duesseldorf-vergabe-der-wasserkonzession-in-selm-ist-unwirksam/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bday%5D=21&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=3&tx_news_pi1%5Byear%5D=2018&cHash=54a13a47e38aaabf1b3b0980b4e1fc43 Gelsenwasser sieht ihre Rechtsauffassung bestätigt Das Oberlandesgericht Düsseldorf hat am 21. März 2018 im Rechtsstreit zwischen der Stadt Selm und der GELSENWASSER AG als Berufungsinstanz die Vergabe der Konzession zur Wasserversorgung für rechtswidrig erklärt.

Die Stadt hat danach bei der Neuvergabe der Konzession zum 1. Juni 2012 an die Wirtschaftsbetriebe Selm GmbH (eine Gesellschaft der Stadt und des Remondis-Konzerns) gegen wesentliche Bestimmungen des Kartellrechts verstoßen. Insbesondere rügte der Senat, dass gegen die Forderungen nach Transparenz des Verfahrens und gegen das Verbot der Diskriminierung verstoßen worden ist. Der gesamte Verlauf des Verfahrens habe gezeigt, dass von Anfang klar gewesen sei, an welchen Bieter die Konzession vergeben werden sollte.

In der Auseinandersetzung, die sich nach der Vergabeentscheidung zwischen den Parteien über die Zukunft der Wasserversorgung entwickelte, wurde auch der vermeintliche Anspruch der Stadt auf Herausgabe des Wassernetzes strittig. Die damit verbundenen Fragestellungen nahm das OLG in der Berufungssache nicht zur Entscheidung an.

Gelsenwasser sieht sich in ihrer Rechtsaufassung bestätigt, wonach sie im Konzessionsverfahren der Stadt Selm unzulässig benachteiligt worden ist. Trotz der Vergabe der neuen Konzession an die Wirtschaftsbetriebe Selm im Juni 2012 gewährleistet Gelsenwasser die Wasserversorgung der Bürger in Selm.
Falls die Stadt das Konzessionsverfahren neu durchführt, wird sich Gelsenwasser wieder beteiligen.

Kennzahlen der Wasserversorgung in Selm: Der Gelsenwasser-Rohrnetzbestand in Selm beläuft sich mit Stand Ende 2017 auf rund 150 km (Summe über alle Nennweiten, ohne Längen Hausanschlüsse). Die Zahl der Hausanschlüsse beträgt ca. 7.100.
Die Wasserabgabe in Selm betrug 2017 rund 1,2 Mio. Kubikmeter.

Gelsenkirchen, 21. März 2018

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news-650 Mon, 19 Mar 2018 16:00:00 +0100 Weltwassertag 2018 bei Gelsenwasser: Mitmachen beim Facebook-Chat unternehmen/presse/presse-einzelansicht/news/weltwassertag-2018-bei-gelsenwasser-mitmachen-beim-facebook-chat/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bday%5D=19&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=3&tx_news_pi1%5Byear%5D=2018&cHash=f19a96b9db4dacff05dd43a37f69c169 22. März 2018, 15 – 16 Uhr, www.facebook.com/GELSENWASSER/ Trinkwasser, Umwelt- und Gewässerschutz – Themen, die zusammengehören und sich im Motto „Naturnahe Lösungen“ des Weltwassertags 2018 wiederfinden. Dafür engagiert sich Gelsenwasser traditionell und setzt dies in der Trinkwassergewinnung um. „Soviel Natur wie möglich, so wenig Technik wie nötig“ ist die Leitlinie. Ziel ist eine ressourcenschonende, zukunftssichere Wasserversorgung zu angemessenen Preisen.

Fragen zum Thema Wasser? Gelsenwasser-Vorstand Henning Deters beantwortet Fragen im Live-Chat auf Facebook am Weltwassertag, 22. März 2018, 15 – 16 Uhr unter www.facebook.com/GELSENWASSER/

Wasserschutz ist ein Thema für alle

Laut Welthungerhilfe haben 3,5 Milliarden Menschen weltweit keinen sicheren Zugang zu Wasser, 850 Millionen Menschen haben kein sauberes Trinkwasser.

Die natürlichen Wasserressourcen in Deutschland ermöglichen eine naturnahe Wassergewinnung, jederzeit steht einwandfreies Trinkwasser nach Vorgaben der Trinkwasserverordnung zur Verfügung – ein großer Schatz. Damit dieser geschützt wird, ist die Gefährdung der Gewässer durch Nitrat, Spurenstoffe wie z. B. Arzneimittelrückstände und wassergefährdende Techniken wie Frackingaufmerksam zu beobachten und zu minimieren. Die einzige nachhaltige Lösung liegt darin zu vermeiden, dass diese Stoffe überhaupt ins Wasser gelangen!

Mehr Abwasser-Aufbereitung, mehr Kosten für die Bürger

Da sich Wasser in einem ständigen Kreislauf in der Natur bewegt, hängen die Themen Abwasser, Umwelt und Trinkwasser direkt zusammen. Spurenstoffe wie Arzneimittelrückstände stellen schon heute bei der Abwasserbehandlung Kläranlagen vor unlösbare Probleme. Es gibt keine Technik, um alle Schadstoffe vollständig aus dem Wasser zu filtern. Auch die sogenannte 4. Reinigungsstufe ist nicht „die Lösung“, da ständig neue Stoffe hinzukommen und weitere Reinigungsstufen erfordern würden. Darüber hinaus erfassen sie nicht dezentrale Einleitungen aus intensiver Viehzucht. Schon die 4. Stufe würde laut Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) die Abwasserkosten für die Bürger um 25 Prozent in die Höhe treiben. Außerdem bleibt eine solche „Lösung“ Stückwerk, wenn einige hundert Meter hinter der Kläranlage Gülle mit multiresistenten Keimen aus der Massentierhaltung von Äckern in einen Fluss eingetragen wird.

„Naturnahe Lösungen“ heißt „Vermeiden“

Die einzig nachhaltige Lösung liegt darin, den Eintrag dieser Stoffe an der Quelle zu vermeiden. Das ist eine gesellschaftliche Aufgabe in der EU: Dazu gehören die Aufklärung der Bürger über das richtige Entsorgen von Arzneimitteln (Hausmüll bzw. Rückgabe), das konsequente Befolgen ordnungsgemäßer Entsorgung in Kliniken und Krankenhäusern, der bewusste und reduzierte Einsatz von Düngemitteln und Pestiziden in der Landwirtschaft und eine übergreifende Stickstoffstrategie.
2021 wird das Fracking-Gesetz erneut überprüft. Beim Wasserschutz muss weiter klar gelten: Kein Fracking in Wassereinzugs- und wasserschutzgebieten!

Mehr zu diesen Themen und zum Weltwassertag gibt es im Gelsenwasser-Blog unter https://www.gelsenwasser-blog.de/weltwassertag-2018/

Gelsenkirchen, 19. März 2018

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news-648 Wed, 14 Mar 2018 15:00:00 +0100 Weltwassertag 2018: Trinkwasser, Umwelt- und Gewässerschutz gehören zusammen! unternehmen/presse/presse-einzelansicht/news/weltwassertag-2018-trinkwasser-umwelt-und-gewaesserschutz-gehoeren-zusammen/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bday%5D=14&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=3&tx_news_pi1%5Byear%5D=2018&cHash=88fbc1be3927c7680ca12bffe6c6c7fd Live-Chat mit Gelsenwasser-Vorstand Henning Deters am 22. März 2018, 15 – 16 Uhr Der Weltwassertag 2018 steht unter dem Motto „Naturnahe Lösungen“. Das ist bei Gelsenwasser in der Trinkwassergewinnung Programm: So viel Natur wie möglich, so wenig Technik wie nötig. Immer im Sinn einer ressourcenschonenden, zukunftssicheren Wasserversorgung zu angemessenen Preisen. Deshalb engagiert sich Gelsenwasser seit vielen Jahren für den Schutz der Umwelt, insbesondere der Lebensgrundlage Wasser.

Nitrat, Spurenstoffe wie z. B. Arzneimittelrückstände und wassergefährdende Techniken wie Fracking erschweren die Aufgabe, die hohe Wasserqualität zu halten und auch in Zukunft bezahlbar zu machen. Die einzige nachhaltige Lösung liegt darin zu vermeiden, dass diese Stoffe überhaupt ins Wasser gelangen!

Mehr zu diesen Themen und zum Weltwassertag finden Sie im Gelsenwasser-Blog unter https://www.gelsenwasser-blog.de/weltwassertag-2018/

Wir freuen uns auf Ihre Fragen!

Haben Sie Fragen zum Thema Wasser? Stellen Sie diese direkt an Henning Deters im Live-Chat auf Facebook am 22. März 2018 zwischen 15 und 16 Uhr: www.facebook.com/GELSENWASSER/

Sie möchten uns Ihre Fragen schon vorher zusenden? Gern unter presse(at)gelsenwasser.de – Henning Deters beantwortet diese Fragen dann ebenfalls im Chat am Weltwassertag.

Gelsenkirchen, 14. März 2018

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news-639 Mon, 19 Feb 2018 00:00:00 +0100 Osterferienspiele im Wasserwerk Haltern unternehmen/presse/presse-einzelansicht/news/osterferienspiele-im-wasserwerk-haltern-1/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bday%5D=19&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=2&tx_news_pi1%5Byear%5D=2018&cHash=46a920b8ff87b6423d71a069de45ec5e Halterner Umweltdiplom 2018 startet mit der Frühlingswerkstatt.Der Frühling naht. Und damit die Zeit für den Startschuss zum Halterner Umweltdiplom 2018. Bei der Frühlingswerkstatt in den Osterferien stehen wieder Spiele, Bastelarbeiten sowie ein Ausflug rund ums Thema Frühling auf dem Programm. Die Veranstaltung richtet sich an Kinder im Alter von sieben bis zehn Jahren. Sie ist kostenlos, dauert zwei Stunden und wird wahlweise an folgenden Terminen angeboten: 27., 28. und 29. März 2018 um 10:00 Uhr, am 28. März 2017 zusätzlich auch um 14:00 Uhr.

Für die Teilnahme an der Frühlingswerkstatt ist eine Voranmeldung bis zum 28. Februar 2018 erforderlich. Die Anmeldung erfolgt online unter: www.gelsenwasser.de/umweltdiplom.

Die GELSENWASSER-Reihe "Halterner Umweltdiplom" wird in den Sommer- und Herbstferien fortgesetzt. Alle teilnehmenden Kinder erhalten einen Umweltpass.
Kinder, die an allen drei Veranstaltungen im Jahr 2018 teilnehmen, bekommen darüber hinaus eine Urkunde und einen kleinen Preis.

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news-636 Tue, 13 Feb 2018 17:00:00 +0100 Wir sind schon 130 – aber immer auf der Suche nach jungen Partnern unternehmen/presse/presse-einzelansicht/news/wir-sind-schon-130-aber-immer-auf-der-suche-nach-jungen-partnern/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bday%5D=13&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=2&tx_news_pi1%5Byear%5D=2018&cHash=d913d4d4e63f24e0f5923f23494e4222 Zweite Runde des Perfect Match: Welcher Gründer passt zu uns?  Du hast eine tolle Geschäftsidee und suchst eine Partnerin mit Erfahrung? Eine, die mit beiden Beinen fest im Leben steht, technisch versiert ist im Wasser-, Abwasser- und Energiemarkt und die Ausdauer für eine ausgefüllte Beziehung mitbringt?
Dann bist du bei Gelsenwasser genau richtig!
Bewirb Dich mit Deinem Pitch-Deck für unsere 2. Gründerveranstaltung per E-Mail bis 22. März 2018: perfectmatch(at)gelsenwasser.de

Vielleicht bekommst Du die Gelegenheit zu einem Date und kannst dich dort mit den anderen Bewerbern messen. Die Pitch-Veranstaltung startet am 26. April 2018 von 10–16 Uhr in der Alten Druckerei im Literaturhaus Herne. Den auserwählten Partnern winken finanzielle Unterstützung, praktische Anwendungsfälle, fachliches Coaching und Mentoren – die wahre Liebe also!

Weitere Einzelheiten gibt es auf www.gelsenwasser.de/perfectmatch.

Gelsenkirchen, 13. Februar 2018

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news-635 Tue, 13 Feb 2018 16:00:00 +0100 Gelsenwasser verschiebt Wassergrenze in Nordkirchen unternehmen/presse/presse-einzelansicht/news/gelsenwasser-verschiebt-wassergrenze-in-nordkirchen/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bday%5D=13&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=2&tx_news_pi1%5Byear%5D=2018&cHash=5387e786b4c086361040a0239b3747a9 Die Kernstadt erhält zukünftig Trinkwasser aus Haltern und den Ruhrwasserwerken Bisher bekommen die Bürger im Nord-Westen Nordkirchens Trinkwasser aus dem Wasserwerk Haltern – alle übrigen Ortsbereiche beliefert die GELSENWASSER AG mit Trinkwasser aus den Ruhr-Wasserwerken Halingen und Echthausen. Das ändert sich ab 21. Februar 2018: Dann liefert Gelsenwasser in der gesamten Kernstadt Nordkirchen gemischtes Trinkwasser aus dem Wasserwerk in der Seestadt und den Ruhrwasserwerken Echthausen und Halingen.
Diese Maßnahme hat betriebliche Gründe. Für eine dauerhaft sichere Wasserversorgung ist es notwendig, eine größere Wassermenge mit ausreichendem Druck im Gemeindegebiet Nordkirchen zu verteilen. Das ermöglicht nun eine größere Zuleitung (DN 300, 30 cm Durchmesser) im Nord-Westen Nordkirchens mit Wasser aus Haltern. Da der Wasserdruck von den Ruhrwasserwerken höher ist als aus dem Wasserwerk Haltern, drückt nachts bei geringer Wasserabnahme in den Haushalten mehr Trinkwasser aus den Ruhrwasserwerken ins Nordkirchener Netz. Tagsüber fließt mehr Trinkwasser aus Haltern in die Kernstadt. Dadurch ergibt sich hier die „Mischwasserzone“.

In Südkirchen und Capelle, die bisher Trinkwasser aus den Werken in Halingen und Echthausen erhielten, bleibt diese Belieferung aus den Ruhrwasserwerken bestehen.

Was bedeutet die Umstellung?

Sowohl das Trinkwasser aus den Ruhr-Wasserwerken als auch das aus dem Werk Haltern hat eine gute Qualität und entspricht jederzeit den strengen Vorgaben der Trinkwasserverordnung. Es kann für alle Zwecke im Haushalt verwendet werden, auch zur Zubereitung von Babynahrung. Das Trinkwasser wird täglich kontrolliert.

Das Trinkwasser aus den Ruhrwasserwerken Halingen und Echthausen hat den Härtegrad ‚weich‘ (Jahresdurchschnitt 2014: 6,9 °dH), das Wasser aus dem Wasserwerk Haltern hat den Härtegrad ‚mittel‘ (Jahresdurchschnitt 2014: 11,8 °dH).
Das Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG) definiert den Härtebereich als ‚weich‘ für einen Härtegrad < 8,4 Grad deutscher Härte (°dH) und als ‚mittel‘ für einen Härtegrad zwischen 8,4 und 14 °dH. Für die Kunden in der Kernstadt Nordkirchen wird der Härtegrad zwischen diesen Werten leicht schwanken. Das Waschmittel und das Reinigungsmittel für die Spülmaschine sollten entsprechend den Angaben der Hersteller auf der Packung dosiert werden.

Die Trinkwasseranalysen für Wasser aus dem Wasserwerk Haltern sowie für Wasser aus den Ruhr-Wasserwerken finden Kunden im Internet unter www.gelsenwasser.de/trinkwasseranalyse.

Bei Fragen rund um die Umstellung der Wassergrenze können sich die Kunden an die Mitarbeiter im Kundenservice-Center in Recklinghausen wenden: Telefon 0800 19 999 10 (kostenlos, mo – fr 7 – 19 Uhr, Sa 8 – 16 Uhr).

Zum Hintergrund: Was ist eine Wassergrenze?

Niemand sieht sie, und doch ist sie täglich wirksam: die sogenannte Wassergrenze. Gelsenwasser betreibt im Ruhrgebiet und im Münsterland ein Trinkwasser-Rohrnetz mit einer Gesamtlänge von über 6.300 km. Innerhalb dieses Verbundnetzes verläuft eine Grenzlinie, entlang der die vorhandenen Armaturen (Schieber, Klappen) geschlossen sind. Diese Linie definiert die Wassergrenze. Südlich dieser geschlossenen Trennarmaturen wird mit Wasser von den Ruhr-Wasserwerken versorgt, nördlich mit Wasser aus dem Wasserwerk Haltern.

Gelsenkirchen, 13. Februar 2018

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news-630 Mon, 05 Feb 2018 00:00:00 +0100 GELSENWASSER fordert: Verursacherprinzip nicht aufgeben! unternehmen/presse/presse-einzelansicht/news/gelsenwasser-fordert-verursacherprinzip-nicht-aufgeben/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bday%5D=5&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=2&tx_news_pi1%5Byear%5D=2018&cHash=3baba20ffca2de89220a30422d78f35b Große Koalition plant, Bürger statt Verursacher bei Gewässerschutz stärker zu belasten&nbsp; ● Steigerung bei Abwasserkosten bis zu 25 %? Der Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD enthält nach Berichten einiger Medien zwei richtige Ziele zum Schutz der Ressource Wasser: eine gewässerschonende Bewirtschaftung und eine Reduzierung von Verunreinigungen. Ein verstärkter Dialog mit der Landwirtschaft soll die Belastungen der Gewässer reduzieren. Ein weiteres Mittel hierfür soll allerdings eine „Weiterentwicklung der Abwasserabgabenregelung“ sein. Dies deutet darauf hin, dass eine verstärkte Behandlung von Abwasser durch neue, flächendeckende Technik gewollt ist – Stichwort 4. Reinigungsstufe. Beide Ansätze reichen nach Ansicht von Gelsenwasser nicht und widersprechen vor allem dem wichtigen Verursacherprinzip. Außerdem führt dies laut ersten Schätzungen von Abwasserentsorgern im Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft zu Mehrbelastungen von 37 Mrd. Euro im Jahr und damit zu erhöhten Abwasserkosten für die Bürger um bis zu 25 Prozent.

"Der Koalitionsvertrag enthält einige gute Ansätze, in Sachen Gewässerschutz setzt er aber am falschen Ende an", so Henning Deters, Vorstandsvorsitzender der GELSENWASSER AG. Eine flächendeckende 4. Reinigungsstufe kann nicht alle Stoffe beseitigen, führt aber zu erheblichen Kosten für die Bürger. Durch die Pharmaindustrie oder auch erhöhten Medikamentengebrauch werden wir immer neue Stoffe in Wasser und Abwasser finden. Dann brauchen wir bald die fünfte und sechste Reinigungsstufe. In NRW hat die Landesregierung dies zu Recht abgelehnt", so Deters.

Dialog ist gut, reicht aber nicht aus

Dialoge mit der Landwirtschaft werden bereits intensiv geführt. Gelsenwasser befindet sich seit vielen Jahren in einer engen und erfolgreichen Kooperation mit vielen Landwirten im Versorgungsgebiet. Diese allein können die steigenden Nitratwerte aber nicht dauerhaft verhindern. Die deutsche Wasserwirtschaft fordert daher schon seit Langem ein wirksameres Düngerecht. Die europäische Kommission hat die Bundesregierung wegen unzureichender Umsetzung der Nitratrichtlinie verklagt. „Wer ein Problem verursacht, sollte zumindest Teil der Lösung sein  auch wenn dieses Grundprinzip nun leider aus dem Koalitionsvertrag gestrichen wurde, muss es in den kommenden Monaten im Gewässerschutz wieder in den Fokus gerückt werden", fordert Deters.  


Hintergrundinformationen


  • Koalitionsvertrag NRW zum Gewässerschutz:  „Der Gebrauch von Medikamenten hat Auswirkungen auf Gewässer und Trinkwasser. Beim Schutz der Gewässer wollen wir dem Vorsorgegedanken konsequenter als bisher Rechnung tragen und den Fokus auf Eintragsvermeidungsstrategien legen. Die flächendeckende Einführung einer 4. Reinigungsstufe für Kläranlagen, die drastische Gebührenerhöhungen nach sich ziehen würde, ist für uns keine Option. Wir werden vielmehr einen vielschichtigen Ansatz verfolgen, Schwerpunkte von Rückstandsaufkommen ermitteln und dort ansetzen."
  • Sondierungsgespräche Große Koalition: CDU und SPD hatten im Entwurf ihres Koalitionsverhandlungspapiers die Forderung aufgegriffen: "Wir wollen eine Finanzierungsgrundlage schaffen, die auch die Hersteller und Verursacher in die Pflicht nimmt", hieß es dort. Doch der Satz wurde nun gestrichen. Übrig geblieben ist im GroKo-Papier nur die Formulierung, dass man auf "eine gewässerschonende Bewirtschaftung hinwirken" und "eine Abwasserabgabenregelung mit dem Ziel der Reduzierung von Gewässerverunreinigungen weiterentwickeln" wolle.
  • BDEW-Gutachten zur Erhöhung der Abwasserkosten durch flächendeckende Reinigungsstufe bzw. weiteres Gutachten zu erhöhtem Medikamentengebrauch durch demographischen Wandel.
  • Infos beim BDEW
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news-621 Tue, 23 Jan 2018 00:00:00 +0100 Gelsenwasser beteiligt sich mit 20 % an der Intrapore GmbH unternehmen/presse/presse-einzelansicht/news/gelsenwasser-beteiligt-sich-mit-20-an-der-intrapore-gmbh/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bday%5D=23&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=1&tx_news_pi1%5Byear%5D=2018&cHash=e9191b4518a8f134eb1820b211bf7531 Die Intrapore GmbH ist ein junges Unternehmen, das sich mit der Sanierung von kontaminiertem Grundwasser beschäftigt. Im August 2015 von Dr. Julian Bosch und Dr. Johannes Bruns in Essen gegründet, beschäftigt Intrapore mittlerweile 15 Mitarbeiter als Angestellte, freie Mitarbeiter und studentische Hilfskräfte.
Gelsenwasser hat sich zu Jahresbeginn mit 20 % an der Intrapore beteiligt.

Intrapore hat eine neuartige Technologie zur Grundwassersanierung entwickelt. Es handelt sich um die in dieser Form weltweit erste Systemlösung, bei der Nano- und Mikropartikel (NMP) zur Dekontamination belasteter Grundwasserleiter eingesetzt werden. Dabei werden NMP in den belasteten Bereich injiziert, wo sie eine reaktive Filterzone bilden, durch die das kontaminierte Grundwasser strömt. Im nanoreaktiven Filterbereich wird der Schadstoff dann durch die Partikel eliminiert, sauberes Grundwasser strömt ab. In gleicher Weise können die Partikel auch direkt in der Schadstoffquelle zur Beseitigung einer Kontamination eingesetzt werden.

„Die Reife der Technologie ist beeindruckend“, so Dr. Dirk Waider, Vorstand der GELSENWASSER AG. „Für mehr als 90 % aller Schadensfälle kann Intrapore bereits die passenden reaktiven Partikel anbieten. Wir halten das für eine sehr zukunftsfähige Methode, mit der die Ressource Wasser, wo es notwendig ist, wiederaufbereitet werden kann.“

Die nano- und mikropartikelbasierte Grundwassersanierung bietet gegenüber den bisherigen Verfahren erhebliche Kosten- und Zeitvorteile. Die patentierten NMPs der lntrapore zur Grundwassersanierung
•    wirken äußerst effektiv und schnell
•    lassen sich maßgeschneidert an die verschiedenen Standortbedingungen und Schadstoffe anpassen
•    können zielgerichtet und präzise an die Hot-Spots der Kontamination gebracht werden
•    sind langanhaltend, nachhaltig wirksam
•    sind kostengünstiger als herkömmliche Sanierungsverfahren

Im Sommer 2016 konnte Intrapore im Rahmen des EXIST-Forschungstransferprogramms des BMWi rund 600.000 Euro akquirieren, um die Verfahren abschließend zur Marktreife zu bringen, weitere Feldversuche durchzuführen und den Unternehmensaufbau vorzubereiten. Die Intrapore-Technologie wurde 2016 durch das Bundeswirtschaftsministerium mit dem Clean-Tech Award ausgezeichnet und konnte sich dabei unter 85 Bewerbern aus dem gesamten Bundesgebiet durchsetzen. Im Februar 2017 wurde der anschließende internationale Clean-Tech Award in San Francisco gewonnen. Die nächste Förderung von 180.000 Euro im Rahmen des EXIST-Forschungstransfers Phase 2 ist bereits bewilligt worden.

Gelsenkirchen, 23. Januar 2018

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news-622 Tue, 23 Jan 2018 00:00:00 +0100 Wasserkraftanlage in Stiepel gestartet unternehmen/presse/presse-einzelansicht/news/wasserkraftanlage-in-stiepel-gestartet/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bday%5D=23&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=1&tx_news_pi1%5Byear%5D=2018&cHash=1c02ff48f20b7fd8cf854f8e41a0abc7 Im ehemaligen Wasserwerk wird Ökostrom für 2.000 Haushalte produziert Gelsenwasser-Vorstand Dr. Dirk Waider nahm gestern die Wasserkraftkraftanlage in Stiepel in Betrieb. Gemeinsam mit Frank Thiel, Geschäftsführer der Stadtwerke Bochum, drückte er symbolisch auf den roten Knopf. Jetzt wird dort Ökostrom für umgerechnet mindestens 2.000 Haushalte erzeugt. Circa 5,4 Mio. Kilowattstunden umweltfreundlicher Strom sollen jetzt jährlich gewonnen werden.

Die Wasserbeschaffung und Energieerzeugung Mittlere Ruhr GmbH (WMR), eine Tochtergesellschaft der GELSENWASSER AG und der Stadtwerke Bochum, hat das ehemalige Trinkwasserwerk in Stiepel vergangenes Jahr zu einem reinen Wasserkraftwerk umgebaut.

Insgesamt 2,6 Mio. Euro haben Gelsenwasser und die SWB in den Standort – die Trinkwasserförderung wurde bereits im November 2015 eingestellt – investiert. Zuvor waren zwei der vier Turbinen gekoppelt, die rund 3,6 Mio. Kilowattstunden Strom produzierten. Jetzt erzeugen Generatoren an allen vier Kaplanturbinen regenerativen Strom. Der Ökostrom wird ins deutsche Netz eingespeist und nach dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz vergütet.
Außerdem wurden die Generatoren modifiziert, die Rechenreinigungsanlage vor dem Triebwasserkanal erneuert und ein neuer Transformator installiert. Anlagenteile der alten Trinkwasserförderung wurden zurückgebaut.  

Zusätzlich hat WMR während des Umbaus neben dem Treibwasserkanal eine Fischaufstiegsanlage errichtet – Partner gaben dafür etwa 1,2 Mio. Euro. So können die Fische das Wehr überwinden und dem Flusslauf nach oberstrom folgen.

„Das aufwendige Projekt wurde termingerecht und im geplanten Budgetrahmen realisiert. Eine beachtliche Leistung, wenn man bedenkt, dass zwischen Baubeginn und Probebetrieb lediglich acht Monate Bauzeit lagen“, betont Dr. Dirk Waider. „Wir haben alle Erweiterungsoptionen umfassend geprüft. Der realisierte Ausbau stellt sowohl wirtschaftlich als auch technisch die beste Lösung dar.“

Bildunterschrift
Gelsenwasser-Vorstand Dr. Dirk Waider (rechts) und Frank Thiel, Geschäftsführer der Stadtwerke Bochum, nehmen das Wasserkraftwerk in Bochum-Stiepel in Betrieb.
Foto: ©Stadtwerke Bochum

Links
Bericht der WDR Lokalzeit Ruhr

Bericht der WAZ Bochum

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news-619 Wed, 17 Jan 2018 13:00:00 +0100 EnHack 2018: Mitmachen beim Blockchain-Hackathon in Essen unternehmen/presse/presse-einzelansicht/news/enhack-2018-mitmachen-beim-blockchain-hackathon-in-essen/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bday%5D=17&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=1&tx_news_pi1%5Byear%5D=2018&cHash=392ac2f8f035ef6195e0d449e90a8b25 Gelsenwasser bringt Energiewirtschaft und Blockchain zusammen Blockchains werden im Zuge von Kryptowährungen wie Bitcoin gerade weltweit heiß diskutiert. Die Technologie könnte auch die Energiewirtschaft verändern. Deshalb organisiert Gelsenwasser mit dem EnHack 2018 einen Blockchain-Hackathon. Am 23. und 24. Februar treffen sich Energie-Fachleute von Gelsenwasser im Unperfekthaus in Essen mit IT-Experten. Gemeinsam werden sie an zwei Tagen an Lösungen arbeiten, wie Blockchains für das Energiesystem sinnvoll genutzt werden können.

„Wenn eine Technologie so durchschlagend sein kann,  muss sich auch die Energiewirtschaft unbedingt mit ihr intensiv beschäftigen“, sagt Patrick Mutert, Strategie-Experte bei Gelsenwasser.  „Blockchains könnten nicht nur das Bankensystem infrage stellen, sondern auch das aktuelle Energiesystem.“ Beim EnHack 2018 soll sich zeigen, wie Energie und Blockchains verbunden werden können. „Wir wollen da keine Idee für ein Gelsenwasser-exklusives Geschäftsmodell finden – im Gegenteil“, erklärt Mutert. Blockchains seien so interessant, weil auf ihnen Anwendungen möglich sind, an denen alle mitarbeiten und davon profitieren können. „Im Idealfall entwickeln wir beim EnHack 2018 also einen offenen Standard, der die Energiewirtschaft mit Blockchain verbindet und sie so für gänzlich neue Anwendungen öffnet.“

Wer mehr Informationen sucht oder sich anmelden möchte, ist online unter https://www.enhack.gelsenwasser.de/ richtig. 

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news-611 Thu, 11 Jan 2018 00:00:00 +0100 Neues Reinigungsverfahren für Trinkwasserleitungen erhält Innovationspreis unternehmen/presse/presse-einzelansicht/news/neues-reinigungsverfahren-fuer-trinkwasserleitungen-erhaelt-innovationspreis/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bday%5D=11&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=1&tx_news_pi1%5Byear%5D=2018&cHash=a4ad9d92bb254668d434c0ee2045f8c2 Gelsenwasser hat Schirmspülung patentieren lassen • Pfiffigkeit gewinnt Effektiv, zeitsparend, umweltfreundlich – diese Vorteile bietet das neue Verfahren zum Spülen von Trinkwasserleitungen, für welches das Gelsenwasser-Team auf der InfraTech in Essen den Innovationspreis erhalten hat.

„Ausschlaggebend für die Auszeichnung war in diesem Fall die Pfiffigkeit“, so Jury-Mitglied Dr.-Ing. Sissis Kamarianakis vom Institut für Unterirdische Infrastruktur gGmbH (IKT). „Dass man die Hydromechanik so toll ausnutzt, um Leitungen zu reinigen, hat die Jury das erste Mal gesehen. Aufgrund der Pfiffigkeit war dann klar, dass dieses Verfahren den Preis gewinnt.“
Mit dem vom IKT ausgelobten Preis werden kreative und zukunftsweisende Ideen aus den Bereichen „Tiefbau, Straßenbau und Wasserbau“, „Öffentliche Raumgestaltung“, „Verkehr und Mobilität“ sowie „Ver- und Entsorgung“ – den vier Schwerpunkten der InfraTech – honoriert.

Gelsenwasser hat das Verfahren bereits patentieren lassen. In der praktischen Anwendung bewährt sich die Schirmspülung sowohl bei kleineren als auch bei größeren Nennweiten, daher bietet das Unternehmen das Verfahren jetzt auch als Dienstleistung für andere Versorgungsunternehmen an.
Kein anderes in bestehenden Netzen anwendbares Spülverfahren erzeugt an der Rohrwand eine solche Kraft, was die starke Reinigungsleistung der Schirmspülung ausmacht – und dennoch das Rohrnetz schonend und völlig ohne chemische Zusätze zuverlässig reinigt. Da aufgrund der geringen benötigten Wassermenge das gesamte Spülwasser aufgefangen und geprüft werden kann, ist der Erfolg komplett nachweisbar: Alle ausgespülten Ablagerungen wie Mineralien oder Kleinlebewesen sind sichtbar. Mit dem Schirmverfahren sind auch Abzweige im Rohrnetz problemlos passierbar, so dass in einem Vorgang mehrere hundert Meter Leitung ökonomisch gereinigt werden können.

 

Erfahren Sie, warum die Schirmspülung von der Jury auf der InfraTech ausgewählt wurde! Mehr auf unserem Gelsenwasser-Blog

Zum Blog-Beitrag

 

Pressefoto zum Download

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Bildunterschrift: Gewonnen: Die "Erfinder" und Gelsenwasser-Mitarbeiter Philipp Jünemann (2.v.l.) und Rüdiger Szymczak  (3.v.l) nahmen den Innovationspreis für die Schirmspülung auf der InfraTech von den Jury entgegen. Repräsentiert wurde diese durch Dr. Uli Paetzel (l., Vorstandsvorsitzender der Emschergenossenschaft) und Dr. Sissis Kamarianakis vom Institut für Unterirdische Infrastruktur gGmbH (IKT).

Hinweis: Das Foto darf ausschließlich im Zusammenhang mit der Berichterstattung über den Infra-Tech-Innovationspreis verwendet werden. Bildhinweis: GELSENWASSER AG

 

 

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