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Gelsenwasser News https://www.gelsenwasser.de de_DE GELSENWASSER AG Sat, 24 Feb 2018 06:43:18 +0100 Sat, 24 Feb 2018 06:43:18 +0100 TYPO3 EXT:news news-639 Mon, 19 Feb 2018 00:00:00 +0100 Osterferienspiele im Wasserwerk Haltern unternehmen/presse/presse-einzelansicht/news/osterferienspiele-im-wasserwerk-haltern-1/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bday%5D=19&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=2&tx_news_pi1%5Byear%5D=2018&cHash=46a920b8ff87b6423d71a069de45ec5e Halterner Umweltdiplom 2018 startet mit der Frühlingswerkstatt.Der Frühling naht. Und damit die Zeit für den Startschuss zum Halterner Umweltdiplom 2018. Bei der Frühlingswerkstatt in den Osterferien stehen wieder Spiele, Bastelarbeiten sowie ein Ausflug rund ums Thema Frühling auf dem Programm. Die Veranstaltung richtet sich an Kinder im Alter von sieben bis zehn Jahren. Sie ist kostenlos, dauert zwei Stunden und wird wahlweise an folgenden Terminen angeboten: 27., 28. und 29. März 2018 um 10:00 Uhr, am 28. März 2017 zusätzlich auch um 14:00 Uhr.

Für die Teilnahme an der Frühlingswerkstatt ist eine Voranmeldung bis zum 28. Februar 2018 erforderlich. Die Anmeldung erfolgt online unter: www.gelsenwasser.de/umweltdiplom.

Die GELSENWASSER-Reihe "Halterner Umweltdiplom" wird in den Sommer- und Herbstferien fortgesetzt. Alle teilnehmenden Kinder erhalten einen Umweltpass.
Kinder, die an allen drei Veranstaltungen im Jahr 2018 teilnehmen, bekommen darüber hinaus eine Urkunde und einen kleinen Preis.

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Neuigkeiten Presse
news-636 Tue, 13 Feb 2018 17:00:00 +0100 Wir sind schon 130 – aber immer auf der Suche nach jungen Partnern unternehmen/presse/presse-einzelansicht/news/wir-sind-schon-130-aber-immer-auf-der-suche-nach-jungen-partnern/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bday%5D=13&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=2&tx_news_pi1%5Byear%5D=2018&cHash=d913d4d4e63f24e0f5923f23494e4222 Zweite Runde des Perfect Match: Welcher Gründer passt zu uns?  Du hast eine tolle Geschäftsidee und suchst eine Partnerin mit Erfahrung? Eine, die mit beiden Beinen fest im Leben steht, technisch versiert ist im Wasser-, Abwasser- und Energiemarkt und die Ausdauer für eine ausgefüllte Beziehung mitbringt?
Dann bist du bei Gelsenwasser genau richtig!
Bewirb Dich mit Deinem Pitch-Deck für unsere 2. Gründerveranstaltung per E-Mail bis 22. März 2018: perfectmatch(at)gelsenwasser.de

Vielleicht bekommst Du die Gelegenheit zu einem Date und kannst dich dort mit den anderen Bewerbern messen. Die Pitch-Veranstaltung startet am 26. April 2018 von 10–16 Uhr in der Alten Druckerei im Literaturhaus Herne. Den auserwählten Partnern winken finanzielle Unterstützung, praktische Anwendungsfälle, fachliches Coaching und Mentoren – die wahre Liebe also!

Weitere Einzelheiten gibt es auf www.gelsenwasser.de/perfectmatch.

Gelsenkirchen, 13. Februar 2018

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Presse
news-635 Tue, 13 Feb 2018 16:00:00 +0100 Gelsenwasser verschiebt Wassergrenze in Nordkirchen unternehmen/presse/presse-einzelansicht/news/gelsenwasser-verschiebt-wassergrenze-in-nordkirchen/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bday%5D=13&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=2&tx_news_pi1%5Byear%5D=2018&cHash=5387e786b4c086361040a0239b3747a9 Die Kernstadt erhält zukünftig Trinkwasser aus Haltern und den Ruhrwasserwerken Bisher bekommen die Bürger im Nord-Westen Nordkirchens Trinkwasser aus dem Wasserwerk Haltern – alle übrigen Ortsbereiche beliefert die GELSENWASSER AG mit Trinkwasser aus den Ruhr-Wasserwerken Halingen und Echthausen. Das ändert sich ab 21. Februar 2018: Dann liefert Gelsenwasser in der gesamten Kernstadt Nordkirchen gemischtes Trinkwasser aus dem Wasserwerk in der Seestadt und den Ruhrwasserwerken Echthausen und Halingen.
Diese Maßnahme hat betriebliche Gründe. Für eine dauerhaft sichere Wasserversorgung ist es notwendig, eine größere Wassermenge mit ausreichendem Druck im Gemeindegebiet Nordkirchen zu verteilen. Das ermöglicht nun eine größere Zuleitung (DN 300, 30 cm Durchmesser) im Nord-Westen Nordkirchens mit Wasser aus Haltern. Da der Wasserdruck von den Ruhrwasserwerken höher ist als aus dem Wasserwerk Haltern, drückt nachts bei geringer Wasserabnahme in den Haushalten mehr Trinkwasser aus den Ruhrwasserwerken ins Nordkirchener Netz. Tagsüber fließt mehr Trinkwasser aus Haltern in die Kernstadt. Dadurch ergibt sich hier die „Mischwasserzone“.

In Südkirchen und Capelle, die bisher Trinkwasser aus den Werken in Halingen und Echthausen erhielten, bleibt diese Belieferung aus den Ruhrwasserwerken bestehen.

Was bedeutet die Umstellung?

Sowohl das Trinkwasser aus den Ruhr-Wasserwerken als auch das aus dem Werk Haltern hat eine gute Qualität und entspricht jederzeit den strengen Vorgaben der Trinkwasserverordnung. Es kann für alle Zwecke im Haushalt verwendet werden, auch zur Zubereitung von Babynahrung. Das Trinkwasser wird täglich kontrolliert.

Das Trinkwasser aus den Ruhrwasserwerken Halingen und Echthausen hat den Härtegrad ‚weich‘ (Jahresdurchschnitt 2014: 6,9 °dH), das Wasser aus dem Wasserwerk Haltern hat den Härtegrad ‚mittel‘ (Jahresdurchschnitt 2014: 11,8 °dH).
Das Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG) definiert den Härtebereich als ‚weich‘ für einen Härtegrad < 8,4 Grad deutscher Härte (°dH) und als ‚mittel‘ für einen Härtegrad zwischen 8,4 und 14 °dH. Für die Kunden in der Kernstadt Nordkirchen wird der Härtegrad zwischen diesen Werten leicht schwanken. Das Waschmittel und das Reinigungsmittel für die Spülmaschine sollten entsprechend den Angaben der Hersteller auf der Packung dosiert werden.

Die Trinkwasseranalysen für Wasser aus dem Wasserwerk Haltern sowie für Wasser aus den Ruhr-Wasserwerken finden Kunden im Internet unter www.gelsenwasser.de/trinkwasseranalyse.

Bei Fragen rund um die Umstellung der Wassergrenze können sich die Kunden an die Mitarbeiter im Kundenservice-Center in Recklinghausen wenden: Telefon 0800 19 999 10 (kostenlos, mo – fr 7 – 19 Uhr, Sa 8 – 16 Uhr).

Zum Hintergrund: Was ist eine Wassergrenze?

Niemand sieht sie, und doch ist sie täglich wirksam: die sogenannte Wassergrenze. Gelsenwasser betreibt im Ruhrgebiet und im Münsterland ein Trinkwasser-Rohrnetz mit einer Gesamtlänge von über 6.300 km. Innerhalb dieses Verbundnetzes verläuft eine Grenzlinie, entlang der die vorhandenen Armaturen (Schieber, Klappen) geschlossen sind. Diese Linie definiert die Wassergrenze. Südlich dieser geschlossenen Trennarmaturen wird mit Wasser von den Ruhr-Wasserwerken versorgt, nördlich mit Wasser aus dem Wasserwerk Haltern.

Gelsenkirchen, 13. Februar 2018

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Presse
news-630 Mon, 05 Feb 2018 00:00:00 +0100 GELSENWASSER fordert: Verursacherprinzip nicht aufgeben! unternehmen/presse/presse-einzelansicht/news/gelsenwasser-fordert-verursacherprinzip-nicht-aufgeben/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bday%5D=5&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=2&tx_news_pi1%5Byear%5D=2018&cHash=3baba20ffca2de89220a30422d78f35b Große Koalition plant, Bürger statt Verursacher bei Gewässerschutz stärker zu belasten&nbsp; ● Steigerung bei Abwasserkosten bis zu 25 %? Der Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD enthält nach Berichten einiger Medien zwei richtige Ziele zum Schutz der Ressource Wasser: eine gewässerschonende Bewirtschaftung und eine Reduzierung von Verunreinigungen. Ein verstärkter Dialog mit der Landwirtschaft soll die Belastungen der Gewässer reduzieren. Ein weiteres Mittel hierfür soll allerdings eine „Weiterentwicklung der Abwasserabgabenregelung“ sein. Dies deutet darauf hin, dass eine verstärkte Behandlung von Abwasser durch neue, flächendeckende Technik gewollt ist – Stichwort 4. Reinigungsstufe. Beide Ansätze reichen nach Ansicht von Gelsenwasser nicht und widersprechen vor allem dem wichtigen Verursacherprinzip. Außerdem führt dies laut ersten Schätzungen von Abwasserentsorgern im Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft zu Mehrbelastungen von 37 Mrd. Euro im Jahr und damit zu erhöhten Abwasserkosten für die Bürger um bis zu 25 Prozent.

"Der Koalitionsvertrag enthält einige gute Ansätze, in Sachen Gewässerschutz setzt er aber am falschen Ende an", so Henning Deters, Vorstandsvorsitzender der GELSENWASSER AG. Eine flächendeckende 4. Reinigungsstufe kann nicht alle Stoffe beseitigen, führt aber zu erheblichen Kosten für die Bürger. Durch die Pharmaindustrie oder auch erhöhten Medikamentengebrauch werden wir immer neue Stoffe in Wasser und Abwasser finden. Dann brauchen wir bald die fünfte und sechste Reinigungsstufe. In NRW hat die Landesregierung dies zu Recht abgelehnt", so Deters.

Dialog ist gut, reicht aber nicht aus

Dialoge mit der Landwirtschaft werden bereits intensiv geführt. Gelsenwasser befindet sich seit vielen Jahren in einer engen und erfolgreichen Kooperation mit vielen Landwirten im Versorgungsgebiet. Diese allein können die steigenden Nitratwerte aber nicht dauerhaft verhindern. Die deutsche Wasserwirtschaft fordert daher schon seit Langem ein wirksameres Düngerecht. Die europäische Kommission hat die Bundesregierung wegen unzureichender Umsetzung der Nitratrichtlinie verklagt. „Wer ein Problem verursacht, sollte zumindest Teil der Lösung sein  auch wenn dieses Grundprinzip nun leider aus dem Koalitionsvertrag gestrichen wurde, muss es in den kommenden Monaten im Gewässerschutz wieder in den Fokus gerückt werden", fordert Deters.  


Hintergrundinformationen


  • Koalitionsvertrag NRW zum Gewässerschutz:  „Der Gebrauch von Medikamenten hat Auswirkungen auf Gewässer und Trinkwasser. Beim Schutz der Gewässer wollen wir dem Vorsorgegedanken konsequenter als bisher Rechnung tragen und den Fokus auf Eintragsvermeidungsstrategien legen. Die flächendeckende Einführung einer 4. Reinigungsstufe für Kläranlagen, die drastische Gebührenerhöhungen nach sich ziehen würde, ist für uns keine Option. Wir werden vielmehr einen vielschichtigen Ansatz verfolgen, Schwerpunkte von Rückstandsaufkommen ermitteln und dort ansetzen."
  • Sondierungsgespräche Große Koalition: CDU und SPD hatten im Entwurf ihres Koalitionsverhandlungspapiers die Forderung aufgegriffen: "Wir wollen eine Finanzierungsgrundlage schaffen, die auch die Hersteller und Verursacher in die Pflicht nimmt", hieß es dort. Doch der Satz wurde nun gestrichen. Übrig geblieben ist im GroKo-Papier nur die Formulierung, dass man auf "eine gewässerschonende Bewirtschaftung hinwirken" und "eine Abwasserabgabenregelung mit dem Ziel der Reduzierung von Gewässerverunreinigungen weiterentwickeln" wolle.
  • BDEW-Gutachten zur Erhöhung der Abwasserkosten durch flächendeckende Reinigungsstufe bzw. weiteres Gutachten zu erhöhtem Medikamentengebrauch durch demographischen Wandel.
  • Infos beim BDEW
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Presse
news-621 Tue, 23 Jan 2018 00:00:00 +0100 Gelsenwasser beteiligt sich mit 20 % an der Intrapore GmbH unternehmen/presse/presse-einzelansicht/news/gelsenwasser-beteiligt-sich-mit-20-an-der-intrapore-gmbh/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bday%5D=23&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=1&tx_news_pi1%5Byear%5D=2018&cHash=e9191b4518a8f134eb1820b211bf7531 Die Intrapore GmbH ist ein junges Unternehmen, das sich mit der Sanierung von kontaminiertem Grundwasser beschäftigt. Im August 2015 von Dr. Julian Bosch und Dr. Johannes Bruns in Essen gegründet, beschäftigt Intrapore mittlerweile 15 Mitarbeiter als Angestellte, freie Mitarbeiter und studentische Hilfskräfte.
Gelsenwasser hat sich zu Jahresbeginn mit 20 % an der Intrapore beteiligt.

Intrapore hat eine neuartige Technologie zur Grundwassersanierung entwickelt. Es handelt sich um die in dieser Form weltweit erste Systemlösung, bei der Nano- und Mikropartikel (NMP) zur Dekontamination belasteter Grundwasserleiter eingesetzt werden. Dabei werden NMP in den belasteten Bereich injiziert, wo sie eine reaktive Filterzone bilden, durch die das kontaminierte Grundwasser strömt. Im nanoreaktiven Filterbereich wird der Schadstoff dann durch die Partikel eliminiert, sauberes Grundwasser strömt ab. In gleicher Weise können die Partikel auch direkt in der Schadstoffquelle zur Beseitigung einer Kontamination eingesetzt werden.

„Die Reife der Technologie ist beeindruckend“, so Dr. Dirk Waider, Vorstand der GELSENWASSER AG. „Für mehr als 90 % aller Schadensfälle kann Intrapore bereits die passenden reaktiven Partikel anbieten. Wir halten das für eine sehr zukunftsfähige Methode, mit der die Ressource Wasser, wo es notwendig ist, wiederaufbereitet werden kann.“

Die nano- und mikropartikelbasierte Grundwassersanierung bietet gegenüber den bisherigen Verfahren erhebliche Kosten- und Zeitvorteile. Die patentierten NMPs der lntrapore zur Grundwassersanierung
•    wirken äußerst effektiv und schnell
•    lassen sich maßgeschneidert an die verschiedenen Standortbedingungen und Schadstoffe anpassen
•    können zielgerichtet und präzise an die Hot-Spots der Kontamination gebracht werden
•    sind langanhaltend, nachhaltig wirksam
•    sind kostengünstiger als herkömmliche Sanierungsverfahren

Im Sommer 2016 konnte Intrapore im Rahmen des EXIST-Forschungstransferprogramms des BMWi rund 600.000 Euro akquirieren, um die Verfahren abschließend zur Marktreife zu bringen, weitere Feldversuche durchzuführen und den Unternehmensaufbau vorzubereiten. Die Intrapore-Technologie wurde 2016 durch das Bundeswirtschaftsministerium mit dem Clean-Tech Award ausgezeichnet und konnte sich dabei unter 85 Bewerbern aus dem gesamten Bundesgebiet durchsetzen. Im Februar 2017 wurde der anschließende internationale Clean-Tech Award in San Francisco gewonnen. Die nächste Förderung von 180.000 Euro im Rahmen des EXIST-Forschungstransfers Phase 2 ist bereits bewilligt worden.

Gelsenkirchen, 23. Januar 2018

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Presse
news-622 Tue, 23 Jan 2018 00:00:00 +0100 Wasserkraftanlage in Stiepel gestartet unternehmen/presse/presse-einzelansicht/news/wasserkraftanlage-in-stiepel-gestartet/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bday%5D=23&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=1&tx_news_pi1%5Byear%5D=2018&cHash=1c02ff48f20b7fd8cf854f8e41a0abc7 Im ehemaligen Wasserwerk wird Ökostrom für 2.000 Haushalte produziert Gelsenwasser-Vorstand Dr. Dirk Waider nahm gestern die Wasserkraftkraftanlage in Stiepel in Betrieb. Gemeinsam mit Frank Thiel, Geschäftsführer der Stadtwerke Bochum, drückte er symbolisch auf den roten Knopf. Jetzt wird dort Ökostrom für umgerechnet mindestens 2.000 Haushalte erzeugt. Circa 5,4 Mio. Kilowattstunden umweltfreundlicher Strom sollen jetzt jährlich gewonnen werden.

Die Wasserbeschaffung und Energieerzeugung Mittlere Ruhr GmbH (WMR), eine Tochtergesellschaft der GELSENWASSER AG und der Stadtwerke Bochum, hat das ehemalige Trinkwasserwerk in Stiepel vergangenes Jahr zu einem reinen Wasserkraftwerk umgebaut.

Insgesamt 2,6 Mio. Euro haben Gelsenwasser und die SWB in den Standort – die Trinkwasserförderung wurde bereits im November 2015 eingestellt – investiert. Zuvor waren zwei der vier Turbinen gekoppelt, die rund 3,6 Mio. Kilowattstunden Strom produzierten. Jetzt erzeugen Generatoren an allen vier Kaplanturbinen regenerativen Strom. Der Ökostrom wird ins deutsche Netz eingespeist und nach dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz vergütet.
Außerdem wurden die Generatoren modifiziert, die Rechenreinigungsanlage vor dem Triebwasserkanal erneuert und ein neuer Transformator installiert. Anlagenteile der alten Trinkwasserförderung wurden zurückgebaut.  

Zusätzlich hat WMR während des Umbaus neben dem Treibwasserkanal eine Fischaufstiegsanlage errichtet – Partner gaben dafür etwa 1,2 Mio. Euro. So können die Fische das Wehr überwinden und dem Flusslauf nach oberstrom folgen.

„Das aufwendige Projekt wurde termingerecht und im geplanten Budgetrahmen realisiert. Eine beachtliche Leistung, wenn man bedenkt, dass zwischen Baubeginn und Probebetrieb lediglich acht Monate Bauzeit lagen“, betont Dr. Dirk Waider. „Wir haben alle Erweiterungsoptionen umfassend geprüft. Der realisierte Ausbau stellt sowohl wirtschaftlich als auch technisch die beste Lösung dar.“

Bildunterschrift
Gelsenwasser-Vorstand Dr. Dirk Waider (rechts) und Frank Thiel, Geschäftsführer der Stadtwerke Bochum, nehmen das Wasserkraftwerk in Bochum-Stiepel in Betrieb.
Foto: ©Stadtwerke Bochum

Links
Bericht der WDR Lokalzeit Ruhr

Bericht der WAZ Bochum

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Presse
news-619 Wed, 17 Jan 2018 13:00:00 +0100 EnHack 2018: Mitmachen beim Blockchain-Hackathon in Essen unternehmen/presse/presse-einzelansicht/news/enhack-2018-mitmachen-beim-blockchain-hackathon-in-essen/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bday%5D=17&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=1&tx_news_pi1%5Byear%5D=2018&cHash=392ac2f8f035ef6195e0d449e90a8b25 Gelsenwasser bringt Energiewirtschaft und Blockchain zusammen Blockchains werden im Zuge von Kryptowährungen wie Bitcoin gerade weltweit heiß diskutiert. Die Technologie könnte auch die Energiewirtschaft verändern. Deshalb organisiert Gelsenwasser mit dem EnHack 2018 einen Blockchain-Hackathon. Am 23. und 24. Februar treffen sich Energie-Fachleute von Gelsenwasser im Unperfekthaus in Essen mit IT-Experten. Gemeinsam werden sie an zwei Tagen an Lösungen arbeiten, wie Blockchains für das Energiesystem sinnvoll genutzt werden können.

„Wenn eine Technologie so durchschlagend sein kann,  muss sich auch die Energiewirtschaft unbedingt mit ihr intensiv beschäftigen“, sagt Patrick Mutert, Strategie-Experte bei Gelsenwasser.  „Blockchains könnten nicht nur das Bankensystem infrage stellen, sondern auch das aktuelle Energiesystem.“ Beim EnHack 2018 soll sich zeigen, wie Energie und Blockchains verbunden werden können. „Wir wollen da keine Idee für ein Gelsenwasser-exklusives Geschäftsmodell finden – im Gegenteil“, erklärt Mutert. Blockchains seien so interessant, weil auf ihnen Anwendungen möglich sind, an denen alle mitarbeiten und davon profitieren können. „Im Idealfall entwickeln wir beim EnHack 2018 also einen offenen Standard, der die Energiewirtschaft mit Blockchain verbindet und sie so für gänzlich neue Anwendungen öffnet.“

Wer mehr Informationen sucht oder sich anmelden möchte, ist online unter https://www.enhack.gelsenwasser.de/ richtig. 

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Presse
news-611 Thu, 11 Jan 2018 00:00:00 +0100 Neues Reinigungsverfahren für Trinkwasserleitungen erhält Innovationspreis unternehmen/presse/presse-einzelansicht/news/neues-reinigungsverfahren-fuer-trinkwasserleitungen-erhaelt-innovationspreis/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bday%5D=11&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=1&tx_news_pi1%5Byear%5D=2018&cHash=a4ad9d92bb254668d434c0ee2045f8c2 Gelsenwasser hat Schirmspülung patentieren lassen • Pfiffigkeit gewinnt Effektiv, zeitsparend, umweltfreundlich – diese Vorteile bietet das neue Verfahren zum Spülen von Trinkwasserleitungen, für welches das Gelsenwasser-Team auf der InfraTech in Essen den Innovationspreis erhalten hat.

„Ausschlaggebend für die Auszeichnung war in diesem Fall die Pfiffigkeit“, so Jury-Mitglied Dr.-Ing. Sissis Kamarianakis vom Institut für Unterirdische Infrastruktur gGmbH (IKT). „Dass man die Hydromechanik so toll ausnutzt, um Leitungen zu reinigen, hat die Jury das erste Mal gesehen. Aufgrund der Pfiffigkeit war dann klar, dass dieses Verfahren den Preis gewinnt.“
Mit dem vom IKT ausgelobten Preis werden kreative und zukunftsweisende Ideen aus den Bereichen „Tiefbau, Straßenbau und Wasserbau“, „Öffentliche Raumgestaltung“, „Verkehr und Mobilität“ sowie „Ver- und Entsorgung“ – den vier Schwerpunkten der InfraTech – honoriert.

Gelsenwasser hat das Verfahren bereits patentieren lassen. In der praktischen Anwendung bewährt sich die Schirmspülung sowohl bei kleineren als auch bei größeren Nennweiten, daher bietet das Unternehmen das Verfahren jetzt auch als Dienstleistung für andere Versorgungsunternehmen an.
Kein anderes in bestehenden Netzen anwendbares Spülverfahren erzeugt an der Rohrwand eine solche Kraft, was die starke Reinigungsleistung der Schirmspülung ausmacht – und dennoch das Rohrnetz schonend und völlig ohne chemische Zusätze zuverlässig reinigt. Da aufgrund der geringen benötigten Wassermenge das gesamte Spülwasser aufgefangen und geprüft werden kann, ist der Erfolg komplett nachweisbar: Alle ausgespülten Ablagerungen wie Mineralien oder Kleinlebewesen sind sichtbar. Mit dem Schirmverfahren sind auch Abzweige im Rohrnetz problemlos passierbar, so dass in einem Vorgang mehrere hundert Meter Leitung ökonomisch gereinigt werden können.

 

Erfahren Sie, warum die Schirmspülung von der Jury auf der InfraTech ausgewählt wurde! Mehr auf unserem Gelsenwasser-Blog

Zum Blog-Beitrag

 

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Bildunterschrift: Gewonnen: Die "Erfinder" und Gelsenwasser-Mitarbeiter Philipp Jünemann (2.v.l.) und Rüdiger Szymczak  (3.v.l) nahmen den Innovationspreis für die Schirmspülung auf der InfraTech von den Jury entgegen. Repräsentiert wurde diese durch Dr. Uli Paetzel (l., Vorstandsvorsitzender der Emschergenossenschaft) und Dr. Sissis Kamarianakis vom Institut für Unterirdische Infrastruktur gGmbH (IKT).

Hinweis: Das Foto darf ausschließlich im Zusammenhang mit der Berichterstattung über den Infra-Tech-Innovationspreis verwendet werden. Bildhinweis: GELSENWASSER AG

 

 

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