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Erhöhte Bleiwerte durch alte Leitungen und Armaturen

Wer in einem Haus wohnt, das vor 1974 erbaut wurde, und nicht sicher ist, aus welchem Material die Wasserleitungen sind, sollte auf Nummer sicher gehen – und einen Blei-Check machen! Denn viele alte Häuser haben – zumindest noch teilweise - Leitungen aus Blei.  

GELSENWASSER hat die Versorgungs- und Anschlussleitungen längst systematisch ausgetauscht. Aber hinter dem Wasserzähler sind die Hauseigentümer selbst für die Installation verantwortlich. Deshalb haben wir dort keinen Überblick, wo in welchen Häusern noch alte Bleileitungen liegen könnten. 

Ist das der Fall, kann Ihr Trinkwasser erhöhte Bleiwerte aufweisen, ganz besonders, wenn das Wasser länger in den Leitungen steht (= Stagnationswasser). Deshalb sollten Sie in einem solchen Fall den Hahn immer ganz aufdrehen und das Wasser einige Zeit laufen lassen, bevor Sie es zum Trinken oder Kochen verwenden.

Neben den Leitungen können auch Armaturen für erhöhte Bleiwerte sorgen. 

Deshalb bieten wir unseren Kunden einen Blei-Check zum Pauschalpreis von 25 Euro an! So können Sie feststellen, ob Ihre Hausinstallation bleifrei ist und Sie bedenkenlos Ihr Trinkwasser nutzen können.

Wie erkennt man Bleileitungen?

Blei ist ein weiches, leicht biegbares Metall. Zu erkennen ist es an der welligen oder geschwungenen Verlegung. Schabt man an der Rohroberfläche, wird ein silbriger Farbton sichtbar. Blei ist nicht magnetisch.

Blei-Check - so geht’s!

Sie bestellen den Blei-Check und erhalten von uns ein Probenahme-Set mit Probeflasche, Probenbegleitblatt, Rücksendeaufkleber und Rechnung. 

Für den Blei-Check benötigen wir eine Wasserprobe von einem Liter. Die sollte morgens abgezapft werden, nachdem das Wasser mehrere Stunden in den Leitungen stand. Füllen Sie das Wasser in die Flasche. Wichtig: Flasche gut verschließen!

Dann füllen Sie das Begleitblatt korrekt aus (bitte auf die richtige Anschrift achten). Die Flasche und das ausgefüllte Probenbegleitblatt senden Sie uns bitte zurück. Wenn Sie den Rücksendeschein verwenden, ist die Sendung kostenfrei.

Sie erhalten als Ergebnis den Bleigehalt der von Ihnen abgegebenen Wasserprobe und dazu einen Hinweis, ob Handlungsbedarf besteht oder nicht. Voraussetzung ist, dass Sie die Kostenpauschale von 25 Euro überwiesen haben.

Was ist zu tun, wenn Bleirohre vorhanden sind?

Sollte der Check ergeben, dass die Bleiwerte erhöht sind, sollten Sie Ihre Hausinstallation genau unter die Lupe nehmen!

Soforthilfe: Konsumieren Sie kein Wasser, welches länger in der Hausinstallation gestanden hat. Gerade morgens oder nach längerer Nichtnutzung sollten Sie das Wasser so lange laufen lassen, bis frisches kühles Wasser aus dem Hahn sprudelt. Eine Ursache für den erhöhten Bleiwert können bleiabgebende Armaturen oder Leitungen sein. Das können Sie mit einer detaillierten Probenahme herausfinden. Eine solche können Sie von zertifizierten Instituten kostenpflichtig machen lassen.

Stellt sich dann heraus, dass die Hausinstallation noch Bleiteile enthält, müssen die Leitungen saniert werden. Ihr Installateur hilft in einem solchem Fall gerne weiter!

Gut zu wissen

Erlaubter Bleiwert: Änderung der Trinkwasserverordnung

Seit dem 1.12.2013 gilt in der Trinkwasserverordnung ein neuer Grenzwert für Blei. Statt 0,025 Milligramm pro Liter liegt er jetzt bei 0,010 Milligramm pro Liter.

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Ihre Ansprechpartnerin

Christiane Grund

Blei-Check

 0209 708-273