Alte Wasserleitungen: Jetzt Blei-Check bei Gelsenwasser machen lassen

Alte Leitungen und Armaturen im Haus?

Blei-Check bestellen

Unser Blei-Check kostet nur 25 Euro

Wer in einem alten Haus wohnt, das vor 1974 erbaut wurde, sollte beim Trinkwasser auf Nummer sicher gehen: Lassen Sie einen Blei-Check machen! Alte Gebäude haben möglicherweise noch Wasserleitungen aus Blei. Das kann Ihre Gesundheit beinträchtigen.

Mit unserem Blei-Check finden Sie heraus, ob die erlaubten Werte überschritten werden. Dafür ist eine Wasserprobe nötig, die im Labor untersucht wird.

Hier können Sie den Blei-Check für 25 Euro bestellen

Gelsenwasser bietet einen Blei-Check an

Erlaubter Bleiwert

Seit dem 1.12.2013 gilt in der Trinkwasserverordnung ein neuer Grenzwert für Blei.

Statt 0,025 Milligramm pro Liter liegt er jetzt bei 0,010 Milligramm pro Liter.

Anleitung: So funktioniert unser Blei-Check

Lesen Sie sich die vier Schritte genau durch. Dann kann nichts schiefgehen und Sie erhalten das Ergebnis Ihres Blei-Checks nach ca. zwei Wochen.

01Blei-Check bestellen

Sie bestellen den Blei-Check und erhalten von uns ein Probenahme-Set mit Probeflasche, Probenbegleitblatt, Rücksendeaufkleber und Rechnung.  

02Wasserprobe nehmen

Für den Blei-Check benötigen wir eine Wasserprobe von einem Liter. Die sollte morgens abgezapft werden, nachdem das Wasser mehrere Stunden in den Leitungen stand. Füllen Sie das Wasser in die Flasche.

Wichtig: Die Flasche unbedingt gut verschließen!

03Begleitblatt ausfüllen und Probe versenden

Dann füllen Sie das Begleitblatt korrekt aus (bitte auf die richtige Anschrift achten). Die Flasche und das ausgefüllte Probenbegleitblatt senden Sie uns bitte zurück. Wenn Sie den Rücksendeschein verwenden, ist die Sendung kostenfrei.

04Analyse anschauen und ggf. handeln

Sie erhalten als Ergebnis den Bleigehalt der von Ihnen abgegebenen Wasserprobe und dazu einen Hinweis, ob Handlungsbedarf besteht oder nicht. Voraussetzung ist, dass Sie die Kostenpauschale von 25 Euro überwiesen haben.

Sollte der Check ergeben, dass die Bleiwerte erhöht sind, sollten Sie Ihre Hausinstallation genau unter die Lupe nehmen lassen!

Soforthilfe: Konsumieren Sie kein Wasser, das länger in der Hausinstallation gestanden hat. Gerade morgens oder nach längerer Nichtnutzung sollten Sie das Wasser so lange laufen lassen, bis frisches kühles Wasser aus dem Hahn sprudelt. Eine Ursache für den erhöhten Bleiwert können bleiabgebende Armaturen oder Leitungen sein. Das können Sie mit einer detaillierten Probenahme herausfinden. Eine solche können Sie von zertifizierten Instituten kostenpflichtig machen lassen.

Stellt sich dann heraus, dass die Hausinstallation noch Bleiteile enthält, müssen die Leitungen saniert werden. Ihr Installateur hilft in einem solchem Fall gerne weiter!

Erhöhte Bleiwerte durch alte Lei­tungen und Ar­maturen

Gehen Sie auf Nummer sicher und lassen Sie einen Blei-Check machen, wenn Sie

  • in einem einem Haus wohnen, das vor 1974 erbaut wurde
  • nicht sicher sind, aus welchem Material die Wasserleitungen sind.

Viele alte Häuser haben – zumindest noch teilweise - Leitungen aus Blei. Der Einbau von Bleileitungen für die Wasserversorgung ist seit 1973 verboten. Allerdings gibt das Gesetz nicht vor, dass alte Leitungen ausgetauscht werden müssen. Daher kann es in alten Häusern, die vor 1973 erbaut wurden und in denen die Wasserleitungen bisher nicht umfassend saniert wurden, noch Rohre aus Blei geben. 

Neben den Leitungen können auch alte Armaturen für erhöhte Bleiwerte sorgen. 

Trifft eins oder sogar beides zu, kann Ihr Trinkwasser erhöhte Bleiwerte aufweisen. Vor allem, wenn das Wasser länger in den Leitungen steht (= Stagnationswasser). Schauen Sie sich dazu auch unser Video an. Nach längerer Abwesenheit sollten Sie den Hahn ganz aufdrehen und das Wasser einige Zeit laufen lassen, bevor Sie es zum Trinken oder Kochen verwenden.

Gelsenwasser hat die Versorgungs- und Anschlussleitungen längst systematisch ausgetauscht. Aber hinter dem Wasserzähler sind die Hauseigentümer selbst für die Installation verantwortlich. Deshalb haben wir keinen Überblick, wo in welchen Häusern noch alte Bleileitungen liegen könnten. 

 

Wichtiger Hinweis

Wasserversorger wie Gelsenwasser sichern die einwandfreie Wasserqualität bis zum Wasserzähler. Für die Hausinstallation, also alle Leitungen hinter dem Wasserzähler, sind die Hauseigentümer verantwortlich. Das Leitungswasser richtig zu nutzen, ist Sache der Verbraucher.

Blei kann Ihre Gesundheit gefährden

Vor allem die regelmäßige Aufnahme kleiner Bleimengen ist gesundheitlich bedenklich. Denn die bleibt in der Regel unbemerkt. Die Folgen so einer konstanten Blei-Aufnahme können sein:

  • Beeinträchtigung der Blutbildung
  • Beeinträchtigungen der Intelligenzentwicklung bei Ungeborenen, Säuglingen und Kleinkindern
  • Beeinträchtigungen des sich entwickelnden kindlichen Nervensystems
  • Einlagerung von Blei in den Knochen von Erwachsenen, das von dort wieder ins Blut gelangen kann

Deshalb müssen Ungeborene und Kleinkinder sowie junge Frauen und Schwangere besonders vor einer Aufnahme von Blei geschützt werden.

So stellen Sie fest, ob es Trinkwasserrohre aus Blei in Ihrem Haus gibt

Dazu gibt es mehrere Möglichkeiten:

  1. Befragung des Hauseigentümer
  2. Kontrolle der sichtbaren Leitungen, z. B. im Keller vor und hinter dem Wasserzähler. Bleileitungen sind im Gegensatz zu Kupfer- oder Stahlleitungen weicher. Sie lassen sich mit einem Messer leicht einritzen oder abschaben und erscheinen silbergrau. Ziehen Sie dazu einen Fachbetrieb für Sanitär und Heizung hinzu.
  3. Messung des Bleigehalts im Wasser

Installateur gesucht?

Nur beim Was­ser­ver­sorger ein­ge­tragene In­stal­lateure dürfen an die Haus­in­stal­lation

Schäden an der Hausinstallation – und was jetzt? Werfen Sie zuerst einen Blick in unser Installateurverzeichnis. Denn nur Installateure, die in einem Verzeichnis eines Wasserversorgers eingetragen sind, dürfen Ihre Trinkwasser-Hausinstallation erneuern oder reparieren! Das gibt der § 12 (2) der AVB WasserV vor (Allgemeine Bedingungen für die Versorgung mit Wasser). 

Und das gilt für die ganze Hausinstallation hinter dem Wasserzähler, auch für erdverlegte Trinkwasserleitungen und Bauwasseranschlüsse. 

Nur so kann die Qualität von Wasser als Lebensmittel gesichert werden. Diese Vorschrift dient also dem Schutz aller Verbraucher, die an das Versorgungsnetz angeschlossen sind.

Stagnationswasser