Trinkwasser und Wasserversorgung von Gelsenwasser

Über 130 Jahre Erfahrung in der Wasserversorgung

Wir können Trinkwasser

Wasserversorgung ist unsere Spezialität

Wir können Wasser! Seit über 130 Jahren versorgt Gelsenwasser Menschen und Unternehmen mit dem wichtigsten Lebensmittel überhaupt: Trinkwasser. Unser Versorgungsgebiet ist sehr groß, erstreckt sich vom Münsterland über das Ruhrgebiet bis ins Rheinland. Unser Unternehmen gehört zu den größten Flächenversorgern Europas. Insgesamt versorgen mit über 1 Mio. Menschen mit Trinkwasser. Direkt aus unseren Wasserwerken oder indirekt über Wiederverkäufer. 

Unser Team blau-grün verfügt über einen einzigartigen Erfahrungsschatz und Wissen zur Wasserversorgung. Das betrifft zum einen die Wasserressourcen. Trinkwasser ist ein Naturprodukt, weshalb wir alles daran setzen, die Ressourcen zu schützen und schonend einzusetzen. Dabei orientieren wir uns am natürlichen Wasserkreislauf. Unser Credo: So viel Natur wie möglich, so wenig Technik wie nötig.

Unser größter Schatz liegt in der Erde: die Wasser-Infrastruktur. Sie ermöglicht es, allen Kunden einwandfreies Trinkwasser zu liefern, selbst über große Entfernungen. Das Ziel, eine sichere Trinkwasserversorgung rund um die Uhr zu gewährleisten, ist unser Hauptanliegen. Dafür müssen Werke, Anlagen und Leitungsnetze einwandfrei funktionieren und gleichzeitig wirtschaftlich sein. Dazu gehört die Erhaltung des Bewährten genauso wie das Schaffen innovativer Lösungen. Nur so kann die Trinkwasserversorgung zu erschwinglichen Preisen gesichert werden.

Luftaufnahe Wasserwerk Haltern

Wasserwerk besuchen

Vom Stausee bis zum Wasserhahn

 

Wasser ist ein spannendes Thema! Denn jeder von uns braucht Wasser. Allein rund 123 Liter verwenden wir täglich, zum Beispiel im Haushalt.

 

Gelsenwasser zeigt Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, wie die Wassergewinnung in Haltern am See funktioniert. Führungen werden sowohl für private Gruppen, zum Beispiel für den Freundeskreis oder Vereine, als auch für Schulklassen angeboten.

 

Neugierig geworden? 

Dann machen Sie doch mit uns eine Reise durch die Welt des Trinkwassers.

 

Trinkwasser für Säuglingsnahrung

Trinkwasser muss so beschaffen sein, dass durch seine Verwendung keine Gesundheitsbesorgnis besteht. Die Grenzwerte sind darauf ausgerichtet, dass es jederzeit und lebenslang für alle Anwendungszwecke bedenkenlos genutzt werden kann. Das gilt auch für die Zubereitung von Säuglingsnahrung.

Die Eignung des Trinkwassers zur Säuglingsernährung wird von Fachgesellschaften wie dem Forschungsinstitut für Kinderernährung (FKE), dem Netzwerk Junge Familie und der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) und den Verbraucherorganisationen regelmäßig bestätigt. Generell wird dazu lediglich empfohlen, das Wasser so lange ablaufen zu lassen, bis es kalt aus dem Hahn fließt, um Standwasser zu vermeiden.

So informieren beispielsweise die Verbraucherzentralen, dass das Trinkwasser aus der Leitung in Deutschland so gut sei, dass es für die Säuglingsernährung nicht unbedingt abgekocht werden muss. Wer ganz sicher gehen will, dass alle eventuellen Keime auch aus der Hausinstallation abgetötet sind, sollte es (z. B. im Wasserkocher bis zum Abschalten) sprudelnd aufkochen und es anschließend auf ca. 40°C abkühlen lassen, um damit Milch oder Brei anzurühren. Wegen möglicher Beeinträchtigungen wird von der Verwendung von heißem Wasser aus der Leitung und der Nutzung von Wasserfiltern abgeraten.

Auch die Zeitschrift Ökotest hat sich mehrfach mit der Thematik beschäftigt. Auch sie kommt zu dem Ergebnis, dass die Trinkwässer in Deutschland zur Zubereitung von Säuglingsnahrung geeignet sind.

Hausinstallation

Was muss der Haus­ei­gentümer be­achten?

Wir als Wasserversorger tragen die Verantwortung für die Trinkwasserqualität vom Wasserwerk bis zum Wasserzähler. Danach – zwischen Wasserzähler und Wasserhahn – liegt sie bei Ihnen bzw. beim Hauseigentümer. Der ist für die Hausinstallation und damit für die Leitungen hinter dem Wasserzähler zuständig!

Die Trinkwasserverordnung schreibt vor, dass der Gebäudeinhaber seine Wasserversorgungsanlage – und eine Hausinstallation ist eine solche – ordnungsgemäß betreiben muss. Er muss im Haus für den Erhalt der Trinkwasserqualität sorgen.
Sollte etwas defekt sein und muss ein Teil der Hausinstallation repariert oder erneuert werden, dann muss er einen zugelassenen Installateur mit den Arbeiten beauftragen! Das schreibt der Gesetzgeber in den „Allgemeinen Bedingungen für die Wasserversorgung” (kurz AVBWasserV) vor.
Das gilt nicht nur für Wasserleitungen, sondern zum Beispiel auch für Armaturen und Warmwasseraufbereiter. Es dürfen nur Produkte verwendet werden, die den allgemein anerkannten Regeln der Technik entsprechen. Der zugelassene Installateur kann Ihnen genau sagen, welche Produkte dementsprechend in Ihrer Trinkwasseranlage zum Einsatz kommen dürfen.

Deshalb: Auch als erfahrener „Heimwerker” sollten Sie nicht selbst an der Hauinstallation arbeiten!
Und es gilt: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Sollte beim „Heimwerken” an der Hausinstallation einmal etwas schief gehen, könnte das auch versicherungsrechtliche Konsequenzen haben.

 

5 wichtige Tipps zur Haus­in­stal­lation

1. Lassen Sie Arbeiten an der Trinkwasser-Installation nur von zugelassenen Fachleuten ausführen.

2. Achten Sie bei Leitungen und Armaturen auf das Prüfzeichen von einem für den Trinkwasserbereich zugelassenen Zertifizierer.

3. Das verwendete Material muss gesundheitlich unbedenklich, geruchs- und geschmacksneutral sowie dauerhaft (technisch) stabil sein.

4. Für die Trinkwasserqualität sind auch die letzten Meter entscheidend.

5. Weitere Details dazu können Sie in der Broschüre „Rund um das Trinkwasser” des Umweltbundesamtes" nachlesen.

5 Gründe für Trinkwasser aus der Leitung

Der Konsum von Trinkwasser aus der Leitung hat viele Vorteile. Hier die fünf wichtigsten Pluspunkte:

  1. Heimatbezug: Es ist ein regionales Produkt.
  2. Nachhaltigkeit: klimafreundlich – kein Verpackungsmüll und geringe CO2-Emmissionen.
  3. Preis: Es ist günstig.
  4. Sicherheit: Es hat Qualität nach Trinkwasserverordnung.
  5. Verfügbarkeit: Es ist in jedem Haushalt verfügbar.

Mehr dazu gibt es auf unserem Gelsenwasser-Blog:

Blogbeitrag

5 Gründe für Trinkwasser aus der Leitung
Die Wasseraufbereitungsstoffe bei Gelsenwasser für Trinkwasser

Klarheit für unsere Kunden

Wasseraufbereitungsstoffe

Wir sind gemäß §§ 16 und 21 der geltenden Trinkwasserverordnung verpflichtet alle Aufbereitungsstoffe, die in unseren Wasserwerken verwendet werden, zu veröffentlichen. Grundsätzlich dürfen bei der Trinkwasseraufbereitung nur Stoffe verwendet werden, die in einer Liste des Bundesministeriums für Gesundheit enthalten sind.

ERKLÄRUNG NACH DEM VERBRAUCHERSTREITBEILEGUNGSGESETZ (VSBG)

Die GELSENWASSER AG ist gesetzlich nicht verpflichtet, im Bereich Wasser an einem Verbraucherstreitbeilegungsverfahren teilzunehmen und nimmt daher an einem solchen Schlichtungsverfahren auch nicht teil.