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Bau der neuen Hochbehälteranlage auf dem Fritzberg startet im Herbst

Klimaresiliente Trinkwasserversorgung im nördlichen Ruhrgebiet

Die GELSENWASSER AG investiert in die zukunftssichere Trinkwasserversorgung in Recklinghausen und der Region. Dazu wird auf dem Fritzberg am Ostcharweg (Hausnr. 158) eine neue Hochbehälteranlage errichtet. Damit stärkt Gelsenwasser das Versorgungssystem, über das mehr als 1,1 Mio. Menschen im nördlichen Ruhrgebiet mit Trinkwasser beliefert werden. Die zusätzlichen Speicherkapazitäten leisten einen wichtigen Beitrag zur klimaresilienten Wasserversorgung – insbesondere bei zunehmenden Verbrauchsspitzen in anhaltenden Hochsommerphasen wie derzeit.

Aktuell läuft der finale Planungs- und Beschaffungsprozess für das Großprojekt. Der Baubeginn ist für Herbst 2026 vorgesehen, die Inbetriebnahme der Hochbehälteranlage für Anfang 2029.

Baustellenlogistik und Verkehr

Für den Bau der Hochbehälteranlage müssen Baustoffe, Materialien und Baumaschinen angeliefert werden. Im Sinne einer ganzheitlichen Baulogistik hat Gelsenwasser verschiedene Varianten für die komplette Lieferanten-, Beschaffungs- und Transportkette geprüft. Ziel ist es, die Auswirkungen für die Anwohnenden und den Verkehr so gering wie möglich zu halten sowie im Sinne des Ressourcenschutzes vorzugehen. Geplant sind daher möglichst kurze Transportwege, die außerdem zusätzliche Verkehrsbeeinträchtigungen auf der vielgenutzten Dortmunder Straße vermeiden. Daher erfolgen die Transporte ausgehend von der Dortmunder Straße direkt über den Ostcharweg.

Während der Bauphase wird der Baustellenverkehr schwanken. Im Regelfall wird es etwa 15 bis 20 Fahrzeugbewegungen pro Tag geben. An einzelnen Tagen mit Betonagearbeiten kann es verfahrensbedingt bis zu 80 – 100 LKW-Fahrten geben. Diese intensiven Anlieferungstage beschränken sich allerdings auf ca. 15 Tage innerhalb der gesamten Bauzeit von rund 2,5 Jahren.

Safety first – Maßnahmen zum Schutz der Anwohnenden und des Verkehrs

Gemeinsam mit der Stadt Recklinghausen wurden verschiedene Maßnahmen entwickelt, um Beeinträchtigungen für die Anwohnenden und den Verkehr zu reduzieren und insbesondere auch den Radverkehr zu schützen:

  • Für die Bauzeit ist eine verkehrssichere Trennung des Baustellen- bzw. Anliegerverkehrs und des Radverkehrs durch eine ausgeschilderte Umleitung für den Radverkehr über Frankenweg, Bergstraße und Lohweg geplant.
  • Im oberen Bereich des Ostcharwegs zwischen Hans-Böckler-Straße und dem Baugrundstück wird eine temporäre Ampelanlage während der regulären Arbeitszeit eingerichtet. Damit soll der Begegnungsverkehr geregelt und ein sicherer und reibungsloser Baustellen- und Anliegerverkehr gewährleistet werden.
  • Um Einschränkungen für den fließenden Verkehr im unteren Bereich des Ostcharwegs zwischen Dortmunder Straße und Hans-Böckler-Straße so gering wie möglich zu halten, wird eine separate Wartefläche für Baufahrzeuge vor der Ampelanlage in der Nähe der Kreuzung Hans-Böckler-Straße/Ostcharweg eingerichtet.
     

Hinweis an die Redaktion
Veranschaulichung des Radweges und des Wartebereichs

Infoveranstaltung am 14. September 2026          

Gelsenwasser bietet allen interessierten Bürger*innen und Anwohner*innen an, sich über das Projekt vor Ort zu informieren und mit dem Projektteam ins Gespräch zu kommen: Am 14. September 2026 um 18:30 Uhr wird es eine Infoveranstaltung zum Bau der Hochbehälteranlage geben. Weitere Informationen und die konkrete Örtlichkeit folgen in Kürze.

Gelsenkirchen/Recklinghausen, 23. Juli 2026