Vorsichtsmaßnahme: In der Zwischenstever sollen Tiere nicht trinken oder baden
Im Hochsommer beobachten wir rund um die Talsperren Haltern und Hullern ein verstärktes Algenwachstum, darunter waren in einigen Bereichen auch verstärkt Blaualgen. Jetzt im Spätsommer ist die Algenblüte insgesamt schon deutlich rückläufig, Blaualgen sind nur noch in geringem Maß nachweisbar.
Die Entwicklung lässt Gelsenwasser laufend durch ein Labor kontrollieren,
Vorsorglich warnen die Stadt und Gelsenwasser Hundebesitzer weiter davor, die Tiere an der Zwischenstever trinken und baden zu lassen. An markanten Stellen sind dazu im Zwischenstever-Bereich Warnschilder ausgehängt.


Sauerstoffgehalt im "grünen Bereich"
Der Sauerstoffgehalt in der Zwischenstever wird ebenfalls kontinuierlich gemessen. Er liegt derzeit durchgehend auskömmlich für Fische im hohen Sättigungsbereich. Alle Belüftungsanlagen auf und in der Zwischenstever sind in Betrieb.
Um die Ökosysteme der Talsperre Hullern und der Zwischenstever prophylaktisch zu unterstützen, hat Gelsenwasser vom 13. August 2025 bis zum 25. August 2025 Kanalwasser aus dem Dortmund-Ems-Kanal Wasser in die Stever geleitet. Dieses ist dem Talsperrensytem Haltern/Hullern zugeflossen. Da die Algenblüte ihren Höhepunkt bereits überschritten hat und die Sauerstoffwerte in der Zwischenstever für Fische gut auskömmlich sind, ist die Kanalwasserentnahme beendet worden. Es wird im Spätsommer weiterhin am Heimingshof Wasser aus der Talsperre Hullern in die Zwischenstever gepumpt. Am Übergang zur Talsperre Haltern ist nun im Spätsommer das Wehr an der Antoniusbrücke eingesetzt.
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Pressemitteilung der Stadt Haltern
