Wir denken in Kreisläufen
Nur mit ganzheitlicher Kreislaufwirtschaft können wir unser Dasein nachhaltig, klimafreundlich und zukunftsfähig gestalten. Als Infrastruktur- und Versorgungsunternehmen ist es unsere DNA, Ressourcen zu schonen und Wertstoffe im Kreislauf zu halten.

Unsere Vision: So viel Natur wie möglich, so wenig Technik wie nötig
Der Ursprung unseres Handels liegt im natürlichen Wasserkreislauf und im schonenden Umgang mit der wertvollsten Ressource. Die Vision „So viel Natur wie möglich, so wenig Technik wie nötig“ haben wir auf alle Geschäftsfelder übertragen. Sie wurde zu unserem Credo. Der Grundsatz prägt unser Handeln und spiegelt sich in unserem Engagement für die Kreislaufwirtschaft wider. Sie ist zentraler Baustein unserer umfassenden Nachhaltigkeitsstrategie, die als grundlegende Haltung unsere strategischen wie wirtschaftlichen Entscheidungen prägt.

Ressourcenschonend, klimafreundlich, nachhaltig
Unsere Mission
Das übergreifende Ziel unseres Teams blau-grün: Wir wollen Ressourcen intelligent und nachhaltig nutzen - mit modernsten Technologien und gemeinsam mit unseren Partnern auf Augenhöhe. Dafür denken und handeln wir in Kreisläufen!
Beispiele für unsere kreislaufwirtschaftlichen Lösungen
Gelsenwasser ist am Bau und Betrieb von Klärschlamm-Monoverbrennungsanlagen, darunter zwei Neuanlagen in Bremen und Bitterfeld-Wolfen, beteiligt. Die Klärschlammveraschung (Verbrennung) in Monoverbrennungsanlagen bietet erhebliche ökologische und klimapolitische Vorteile für eine nachhaltige Energiegewinnung, z. B. CO₂-freie Fernwärme- und Stromerzeugung. Zudem unterstützt diese Technologie die Rückgewinnung von Phosphor.
Gemeinsam mit EasyMining bauen wir die weltweit erste Anlage, die Phosphor nach dem innovativen Ash2Phos-Verfahren aus Klärschlammasche zurückgewinnt. Dies schließt einen wichtigen Stoffkreislauf und reduziert die Abhängigkeit von endlichen Ressourcen. In dem Prozess findet eine nahezu vollständige Schwermetallabscheidung statt, wodurch diese aus dem Stoffkreislauf ausgeschleust werden. Dies trägt erheblich zur Reduktion der Umweltbelastung bei. Zusätzlich werden weitere hochwertige und marktgefragte Produkte, insbesondere Eisen- und Aluminiumprodukte, zurückgewonnen. Die Anlage wird voraussichtlich Anfang 2027 in Betrieb gehen.
In unseren Bodenaufbereitungsanlagen recyceln wir Bodenaushub von unseren Baustellen, der nicht vor Ort zwischengelagert und wiedereingebaut werden kann und verarbeiten ihn zum güteüberwachten mineralischen Ersatzbaustoff Siebsand, den wir direkt wieder beim Verlegen von Leitungen einsetzen. Dadurch sparen wir die wertvolle Primärressource Natursand, reduzieren LKW-Fahrten und schonen die Umwelt. Darüber hinaus wird unser Siebsand als Grundmaterial für die Herstellung von Flüssigboden eingesetzt. In diesem Zuge entwickeln wir eine Rezeptur, die die Zugabe des energieintensiven Zements als weiteren Zuschlagsstoff deutlich reduziert.
Mehr darüber erfahren:
Unsere Tochtergesellschaft AWS ist Expertin für die Betriebsführung von Wasseraufbereitungsanlagen. Gemeinsam entwickeln und betreiben wir innovative Projekte zur Wasserwiederverwendung, um die nachhaltige Versorgung der Industrie zu sichern und wertvolle Trinkwasserressourcen zu schonen.
Bald bieten wir sogar die Vermietung einer mobilen Versuchsanlage an, mit der Sie das Potenzial des Abwasserrecyclings direkt vor Ort testen können. Mit uns setzten Sie auf umweltfreundliche Technologien und wirtschaftliche Lösungen.
Ansprechpartner zu Abwasser & Kreislaufwirtschaft

Henning Becker
Politik und Strategie im Bereich Abwasser

Tim Bunthoff
Phosphor-Rückgewinnung
Ansprechpartner zum Phosphorgewinnung & Bodenmanagement

Martin Braunersreuther
Phosphorgewinnung
Phosphorgewinnung

Ulrich Sadlowski
Bodenmanagement
Bodenaufbereitung





