Alle Ruhr-Wasserwerke sind jetzt modifiziert
Bei feinstem Sommerwetter feierten die Gäste am Wasserwerk Halingen der Wasserwerke Westfalen (WWW) am Donnerstag die Einweihung der neuen weitergehenden Aufbereitungsanlage. Ein Meilenstein der Trinkwasserversorgung an der Ruhr! Jetzt sind alle fünf Wasserwerke der Wasserwerke Westfalen – eine gemeinsame Tochter von Gelsenwasser und DEW21 - mit modernster Aufbereitungstechnik ausgestattet. Und damit zukunftsfest.
„Dass wir heute alle Wasserwerke an der Ruhr mit weitergehender Aufbereitung ausstatten konnten, ist vor allem das Ergebnis guter Zusammenarbeit. Viele haben daran mitgewirkt, die Versorgung Schritt für Schritt noch sicherer und robuster zu machen“, so Dr. Dirk Waider - Vorstand der GELSENWASSER AG.
Friederike Konold-Rüsel (Geschäftsführerin der Wasserwerke Westfalen), Bernd Heinz (Geschäftsführerin der Wasserwerke Westfalen), Dr. Dirk Waider (Vorstand GELSENWASSER AG) und Peter Flosbach (Technischer Geschäftsführer DEW21)17 Jahre - 6 Standorte - über 210 Mio. Euro
Mit der Einweihung der „Weitergehenden Aufbereitung“ im Wasserwerk Halingen geht für Gelsenwasser ein Mammutprojekt zu Ende. 2009 starteten wir mit unseren Töchtern Wasserwerke Westfalen und Wassergewinnung Essen das größte Umbauprojekt in unserer Geschichte:
- mit über 210 Mio. Euro Investitionsvolumen
- 17 Jahren Planungs- und Umbauarbeiten
- an sechs Standorten
Unsere Mission: eine hohe Trinkwasserqualität auch für die Zukunft sichern!
Unsere Vision: eine ökologisch basierte, resiliente und ökonomische Trinkwasserversorgung.
Dazu wurden an in zwei Bauphasen sechs Ruhr-Wasserwerke mit weiterführenden Aufbereitungsanlagen ergänzt.
Gelsenwasser-Vorstand Dr. Dirk Waider berichtete über das Programm "Reine Ruhr" und unser Mammutprojekt. Die wichtigsten Schritte
Zwischen 2009 und 2016 wurden die Aufbereitungen in Burgaltendorf und Überruhr zusammengeführt (zum so genannten Multi-Barrieren-System) und um technische Aufbereitungsstufen erweitert. Es entstand das neue Verbundwasserwerk Essen. Dort wurden rund 56 Mio. Euro investiert – in die neu errichteten Aufbereitungsstufen Aktivkohleadsorption, physikalische Entsäuerung und UV-Desinfektion.
Von 2013 bis 2026 folgte die zweite Ausbauphase mit dem Bau der weitergehenden Wasseraufbereitungsanlagen der Wasserwerke Echthausen, Westhofen 1, Hengsen und Halingen. Dort wurden Ozonung, Flockungsfiltration, Aktivkohleadsorption physikalische Entsäuerung und UV-Desinfektion neu gebaut.
Im Wasserwerk Witten kamen zur bestehenden Ozonung und Flockungsfiltration die Aktivkohle, physikalische Entsäuerung und UV-Desinfektion hinzu. Weitere 160 Mio. Euro für eine einwandfreie Trinkwasserqualität.
Zuletzt wurde die weitergehende Aufbereitung im Wasserwerk Halingen fertiggestellt.
Das Mammutprojekt steht wie kein Zweites für den Teamgeist in unserem Unternehmen! Die Ingenieurleistungen zur Planung, Bauüberwachung und Inbetriebnahme der neu zu errichtenden Wasseraufbereitungsanlagen bei WWW und WGE erbrachten wir nahezu vollständig selbst! Gestemmt dank des Engagements und der Expertise unseres Team blau-grün.
Lars Richters vom Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen gratulierte zum Projektabschluss.