Überschreitung des Trinkwasser-Leitwerts für Strontium in Billerbeck
Überschreitung des neuen Trinkwasser-Leitwerts für Strontium in Billerbeck Die Trinkwasserverordnung (TrinkwV) enthält aktuell keinen Grenzwert für Strontium. Für Stoffe, die nicht explizit im Rahmen der TrinkwV geregelt sind, kann das UBA u.a. sog. Trinkwasser-Leitwerte festlegen. Diese Leitwerte basieren auf wissenschaftlichen Daten aus toxikologischen Studien. Im Mai 2023 hat das Umweltbundesamt (UBA) eine Liste von Trinkwasser-Leitwerten veröffentlicht, die für das Element Strontium einen Leitwert von 2,1 mg/l im Trinkwasser festlegt. Ein Trinkwasser-Leitwert definiert die Konzentration eines
Spurenstoffüberwachung
Die hochauflösende Massenspektrometrie in der Roh- und Trinkwasserkontrolle Aktuelle Ansätze zur Spurenstoffüberwachung Historie der Analysemöglichkeiten Um Stoffe zu analysieren, sind entsprechende Untersuchungsverfahren erforderlich. Die Analysemöglichkeiten stehen daher in engem Zusammenhang mit den zur Verfügung stehenden Verfahrenstechniken. Eine besondere Bedeutung in der Analytik haben chromatografische Verfahren. Sie werden seit den 1960er Jahren einsetzt, um organische Stoffen in Wasserproben zu separieren und anzureichern, um sie in einem weiteren Schritt nachweisen zu können. In
Mikroplastik
Was ist das und woher kommt es? Mikroplastik Überall auf der Welt nachgewiesen Mikroplastik ist eine Sammelbezeichnung für Partikel aus verschiedensten Kunststoffmaterialien, die kleiner als 5 mm sind. Seit einiger Zeit wird in den Medien über Mikroplastik in der Umwelt intensiv berichtet und auch über Einträge ins Trinkwasser diskutiert. Bei der Beschäftigung mit dem Thema ist herkunftsbedingt zwischen primärem und sekundärem Mikroplastik zu differenzieren. Bei primärem Mikroplastik handelt es sich um Basispellets, die unmittelbar aus der Produktion stammen („Industriepellet“). Die Granulate
Hintergrundinfos zu TFA
Kein gesundheitliches Risiko durch Trifluoracetat Umweltbundesamt veröffentlicht Hintergrundinfos zu TFA Trifluoracetat (TFA) gelangt leicht in den Wasserkreislauf Trifluoracetat (TFA) ist eine Chemikalie, die seit einigen Jahren vermehrt in deutschen Gewässern nachgewiesen wird. TFA ist das Salz der Trifluoressigsäure, einer der Essigsäure sehr eng verwandten Verbindung. TFA wird als Grundchemikalie für die Produktion fluorierter Stoffe verwendet. Darüber hinaus ist TFA ein Abbauprodukt zahlreicher Fluorchemikalien, die in verschiedenen Bereichen Anwendung finden, wie halogenierte Kälte- und
Trinkwasser-Filter für die Hausinstallation bergen Risiko
Umweltbundesamt Trinkwasser-Filter für die Hausinstallation bergen Risiko Empfehlung des Umweltbundesamtes Das Umweltbundesamt empfiehlt Verbrauchern auf die Nachbehandlung von Trinkwasser zu verzichten. Damit spricht sich das UBA nach Anhörung der Trinkwasserkommission des Bundesministeriums für Gesundheit gegen die Nutzung kommerzieller Geräte aus, die die Eigenschaften des Trinkwassers verändern sollen. So heißt es in der Empfehlung: „Aufgrund von Fehleinstellungen, technischen Mängeln oder unzureichender Sach- und Fachkenntnis können gesundheitliche Risiken entstehen.“ Demnach ist das Risiko