Speichervolumen von 31,5 Mio. Kubikmetern
Unsere Talsperren sind wichtige Wasserspeicher. Die Stauseen Haltern und Hullern haben gemeinsam ein Speichervolumen von 31,5 Mio. Kubikmetern. Das in den Talsperren Haltern und Hullern gespeicherte Oberflächenwasser sichert in Kombination mit dem in der Haard und der Hohen Mark geförderten Grundwasser die Trinkwassergewinnung im Wasserwerk Haltern. Gespeist werden die Talsperren im Wesentlichen über die Flüsse Stever und Mühlenbach.
Aktueller Füllstand unserer Talsperren - Stand 6. Juli 2026
Talsperre Haltern Nordbecken: 39,21 Meter ü. NHN / 95 %
Talsperre Haltern Südbecken: 39,05 Meter ü. NHN / 100 %
Talsperre Hullern: 39,19 Meter ü. NHN / 79 %
Gesamt über alle Becken: 28,30 Mio. Kubikmeter / ca. 90 %
Die Lage an den Talsperren - Frühjahr/Sommer 2026
Beide Talsperren Haltern befinden sich seit Mitte Mai in Vollstau - Stausee Haltern (39,40 mNN) und Stausee Hullern (40,40 mNN).
Heiko Döring, Leiter des Wasserwerks Haltern
Nur durch die Talsperren kann das Wasserwerk Haltern ganzjährig mehr als eine Million Menschen, Gewerbe und Industrie im Münsterland und nördlichen Ruhrgebiet versorgen. Tag für Tag.
Walzentausch: Jahrhundertprojekt abgeschlossen
Nach fast 100 Jahren mussten die beiden Stahlwalzen des Walzenwehrs an der Talsperre Haltern ausgetauscht werden. Ein sehr aufwendiges Projekt für unser Team blau-grün, das intensive Planungen und viele Vorarbeiten erforderte. Im Frühjahr 2025 wurde die erste Walze getauscht; im Herbst 2025 folgte die zweite.
Details erklären wir in diesem Beitrag auf unserem Gelsenwasser-Blog. Zwei Videos inklusive!
Mithilfe der Walzen können wir den Wasserstand der Talsperre regulieren. Mehr Infos über das Wehrsystem der Talsperren Haltern und Hullern gibt es ebenfalls auf unserem Blog.
Die Funktion der Talsperren
Zur Speicherung des Wassers aus Stever und Mühlenbach entstand in den Jahren 1927 bis 1930 die Talsperre Haltern. Ihr Stauraum wurde bis 1972 schrittweise auf 20,5 Millionen Kubikmeter erweitert. In den Jahren 1973 bis 1985 folgte der Bau der Stever-Talsperre Hullern.
Den beiden Talsperren fließen pro Jahr durchschnittlich 230 Millionen Kubikmeter Wasser zu. Rund zwei Drittel der Wassermenge fließen über die Wehranlage ab; nur ca. ein Drittel wird für die Trinkwasserversorgung genutzt. Das Südbecken der Talsperre Haltern dient als Betriebsanlage – zur Vorreinigung des Talsperrenwassers. Am Einlauf des Südbeckens werden – bei Bedarf – Flockungsmittel und Aktivkohle zugegeben, um unerwünschte Wasserinhaltsstoffe zu binden. Durch Sedimentation werden diese aus dem Wasser entfernt.
Björn Wölfel, Leiter des Bereichs Wasserwerke
Oberstes Ziel der Bewirtschaftung der Ressourcen ist die Sicherstellung von ausreichenden Mengen Oberflächenwasser für die künstliche Grundwasseranreicherung im Wasserwerk. Dies geschieht unter größtmöglicher Berücksichtigung der ökologischen Verhältnisse in den Talsperren.
Talsperre Haltern
Speichervolumen: 20,5/35,5* Mio. m³
Wassertiefe: 7–15 m
Wasserfläche: 307 ha
max. Stauspiegel: 39,40 m ü. NN
* im Jahr 2029 nach Abschluss der Vertiefung
Talsperre Hullern
Speichervolumen: 11 Mio. m³
Wassertiefe: 8 m
Wasserfläche: 150 ha
max. Stauspiegel: 40,40 m ü. NN

Energie sparen im Wasserwerk
Gelsenwasser entwickelt zusammen mit einem Start-up ein KI-basiertes Assistenzsystem für das Wasserwerk Haltern.
Ziel ist die Anpassung der Fahrweise des Wasserwerks an die strukturierte Energiebeschaffung der neuen Energiewelt, um Kosten zu optimieren und zur Netzstabilität beizutragen.
Ihre Ansprechpartnerin zu Thema Talsperren

Mareike Roszinsky
Presse & Medien
Unternehmenskommunikation - Social Media & digitale Kommunikation


